Dienstag, 17. April 2018

Wie mir ein kurzfristiger Nachsorgetermin bei meiner früheren Therapeutin aus einem Tief heraus hilft

Vor etwa drei Wochen habe ich euch schon von meinen derzeitigen Rückschritten erzählt. Ich bin in Bezug auf mein sehr stark ausgeprägtes Verantwortungsgefühl, meine Schuldgefühle und meine Abgrenzung wieder in alte Verhaltensmuster gefallen.

Als ich darüber schrieb, wurden mir Zusammenhänge und Ursachen bzw. Hintergründe viel deutlicher, als sie mir vor dem Tippen des Textes klar gewesen wären. Einige Tage konnte ich mit meinen Erkenntnissen arbeiten. Doch dann verschlechterte sich einiges. Meine Depression meldete sich mit deutlichen Worten zurück. Die Stimme in meinem Kopf sagte mir sehr deutlich, wie krass ich gerade versage. Die altbekannten Glaubenssätzen wurden aus der Schublade gekramt und mir um die Ohren geknallt. Außerdem beschimpfte sie mich, dass ich nicht mehr auf die Beine stelle um anderen Menschen zu helfen und dass ich mich gerade selbst zu sehr schützen wollte, anstatt andere, wichtigere Menschen zu schützen und zu unterstützen.

Meine typischen Warnsignale traten nach und nach auf und verstärkten sich von Warnsignalen zu sehr deutlichen mittelgradigen Depressionssymptomen: Herzrasen, innere Unruhe, Gedankenrasen, angespannte Muskeln am ganzen Körper, Schlafstörungen, Selbstvorwürfe, Selbsthass, vermeintliche Aussichtslosigkeit und oberflächliche Atmung, was natürlich zu einem engen Gefühl in der Brust führte. An meinen Unterarmen setzten bereits erste Dissoziationen ein, sodass ich manchmal keine Schmerzen/Hitze/Kälte wahrnahm. Außerdem war mein Geruchssinn stark eingeschränkt. Auch rein optisch sah man mir an manchen Tagen scheinbar deutlich an, dass es etwas nicht stimmt. Zumindest wurde ich hierauf mehrmals von außenstehenden Personen angesprochen. Meine eigentlich mittlerweile sehr erprobten Hilfsmittel, um stabil zu bleiben, waren nicht mehr ausreichend. Für mich ungewohnt war, dass ich ziemlich gut Sport machen konnte und hier sogar ein für mich ziemlich normales Niveau hatte. Von früheren depressiven Episoden kannte ich das anders.

Während ich anfangs noch dachte, ich müsse doch nun endlich nach all den Jahren stabil genug sein, um wieder mehr für andere Menschen da zu sein, wenn es ihnen schlecht geht, kippte das ziemlich schnell. Meine Depression, die mich ja meist vor negativen und überfordernden Dingen beschützen möchte, machte mir deutlich, dass ich zwar stabiler bin, aber noch längst nicht in der Lage so wie früher mal eben so einzuspringen. (In meinem Dankesbrief an meine Depression habe ich diesen beschützenden Aspekt meiner Depression ausführlicher beschrieben.) Ja, sie sagte mir sogar, dass ich dazu in der Form wie früher wahrscheinlich nie wieder in der Lage sein werde. Paradoxerweise sagte mir eine Stimme im Kopf, dass ich trotzdem meine Belange und mein Leben hinten anstellen müsse, weil ich so minderwertig sei. Sie forderte mich auf, doch endlich mehr zu tun und mehr zu helfen und überhaupt mehr mehr mehr. Doch umso mehr sie mich zu mehr aufforderte, umso deutlicher wurde meine Depression und entzog mir meine Kapazitäten. Mein inneres Kind warf sich daraufhin heulend auf den Boden und war nicht mehr ansprechbar. Leider war mein erwachsenes Ich damit etwas überfordert und fuhr in den Urlaub. Und so stand ich da, während sich meine Depression und diese negative Stimme in meinem Kopf anschrien und um mich stritten, während mein inneres Kind hilflos, gelähmt und in Erinnerungen gefangen heulend am Boden lag und mein erwachsenes Ich, das hier hätte vermittelnd eingreifen können, schickte mir Postkarten aus der Ferne.

Tja, die negative Stimme schrie am lautesten und machte mich ordentlich runter. Doch letzte Woche reichte es mir irgendwann mit diesem Lärm in mir drin und der immer stärker werdenden Depression samt aller möglichen mittlerweile krasseren Symptome. Deshalb fragte ich bei meiner früheren Therapeutin nach einem kurzfristigen Nachsorgetermin an. Zum Glück hatte gestern ein anderer Patient abgesagt, sodass ich dort reinrutschen konnte.

Diese 45 Minuten waren Gold wert. Meine Therapeutin hat sehr schnell Zugang zu meinen Gedanken und Emotionen bekommen und konnte so genau dort ansetzen, wo ich Hilfe und Unterstützung brauchte. Mit ihrer Hilfe konnte ich einige andere Blickwinkel und Herangehensweisen erarbeiten, die mir bereits während der Sitzung weiterhalfen und nun die nächste Zeit von mir weiter umgesetzt werden. Ihr therapeutischer Blick und ihre Fachkenntnis haben mir sehr geholfen, meine inneren Dialoge zu verstehen und mit ihnen anders umzugehen. Mein erwachsenes Ich ist nun aus dem Urlaub zurück und hilft sowohl meinem inneren Kind, als auch der negativen Stimme um aus ihr dieses selbstzerstörerische herauszubekommen. Die kommende Zeit werde ich hier am Ball bleiben.

Depression Tief Nachsorgetermin Therapie

Direkt nach dem Nachsorgetermin bin ich ziemlich platt eingeschlafen und habe einige Stunden gebraucht, um wieder wach zu werden. Das matschige Gefühl in mir war sehr umfassend, aber notwendig, um das Gehörte und in Angriff genommene zu verarbeiten und neue Prozesse anzustoßen. Doch obwohl ich so platt war, merkte ich eine spürbare Erleichterung. Die negative Stimme war zwar noch da, aber viel viel leiser. Meine Depressionssymptome gingen zurück und ich fühlte mich direkt etwas entspannter und hoffnungsvoller.

Klar, die Sitzung wirkt auch heute noch nach. Aber die inneren Dialoge sind nicht mehr so laut und widersprüchlich. Stattdessen schaffe ich es wenigstens zeitweise im Hier & Jetzt zu sein, was mir die letzten Wochen so gut wie nicht mehr möglich war.

Ich bin sehr dankbar, dass ich meine Therapeutin so problemlos und zeitnah wegen eines Nachsorgetermins anrufen kann. Im letzten August hat sie mir so bereits einmal sehr geholfen und im Jahr davor auch. Ohne diese Möglichkeit der Nachsorge hätte sie mir nicht so schnell und effektiv helfen können, neue Herangehensweisen in Betracht zu ziehen und auch umzusetzen.

Die kommende Zeit werde ich noch mit der depressiven Episode zu tun haben, doch es geht seit gestern Mittag deutlich nach oben und ich fühle mich nicht mehr so bleischwer zu Boden gezogen.

Hilfe suchen und Hilfe annehmen hilft sehr, auch wenn die Arbeit an mir und mit mir selbst Kraft kostet.

Mittwoch, 11. April 2018

Nach der Mutterpasshülle kommt nun die Krabbeldecke

Erinnert ihr euch noch an die Mutterpasshülle, die ich meiner Freundin zur Schwangerschaft geschenkt habe? Schwups, wie die Zeit vergeht! Schon ist der Kleine da :-)

Passend zur Geburt habe ich nun eine Krabbeldecke genäht! Und weil die frischgebackene Mama auch ein großes Katzenherz inkl. zwei eigener Stubentiger hat, musste ich natürlich auch ein paar Katzensilhouetten unterbringen. Auf den letzten Krabbeldecken gab es ja auch immer ein paar Tier-Applikationen: Füchse fürs Patenkind, einmal Vögel und einmal Hasen :-)

Krabbeldecke Patchwork Nähen Stoffreste Katzen Applikation Silhouette Geburt Geschenk DIY Baby

Krabbeldecke Patchwork Nähen Stoffreste Katzen Applikation Silhouette Geburt Geschenk DIY Baby

Krabbeldecke Patchwork Nähen Stoffreste Katzen Applikation Silhouette Geburt Geschenk DIY Baby

Während ich bei den letzten Nähprojekten hauptsächlich Stoffe meiner Oma, meiner Uroma und meiner Urgroßtante verwendete, huschten nun auch ein paar neuere unter die Nadel. Allmählich sind die meisten Stoffvorräte (leider) aufgebraucht...

Krabbeldecke Patchwork Nähen Stoffreste Katzen Applikation Silhouette Geburt Geschenk DIY Baby

Krabbeldecke Patchwork Nähen Stoffreste Katzen Applikation Silhouette Geburt Geschenk DIY Baby
So sieht übrigens die Rückseite aus!

Die Eltern und der Kleine haben sich sehr gefreut als ich ihnen die Decke überreichte :-D

Krabbeldecke Patchwork Nähen Stoffreste Katzen Applikation Silhouette Geburt Geschenk DIY Baby


Braucht ihr vielleicht selbst noch eine Geschenkidee für (werdende) Eltern bzw. deren Kinder? Dann schaut euch mal diese Blogposts an:

Mittwoch, 28. März 2018

Mein Verantwortungsgefühl, meine (vermeintliche) Schuld und meine Abgrenzung und wie das alles zusammenhängt

Abgrenzung ist schon seit langem ein Thema bei mir. In meiner ersten Therapie vor 4,5 Jahren wurde relativ schnell klar, dass ich hiermit ein echt großes Problem habe. Ich übernehme für alles und jeden die Verantwortung. Nebenbei fühle ich mich noch für ziemlich viel schuldig, was natürlich mit dem übersteigerten Verantwortungsgefühl zu tun hat. Schließlich bin ich doch für ungefähr alles verantwortlich und wenn etwas schief läuft oder wenn es jemandem schlecht geht und ich das nicht ändere(n kann), dann bin ich dafür verantwortlich und somit schuld an dem Unglück. Klingt ziemlich logisch, oder? Ist nur leider auf Dauer schwer zu ertragen, wenn man das seit klein auf so handhabt, weil das doch recht schwer auf den Schultern lastet.

Ein Therapeut diagnostizierte mir mal eine Anpassungsstörung in dem Themenfeld. Ich übernehme einfach zu viel Verantwortung. Viel viel viel mehr als der Durschnittsmensch und viel mehr als gut für mich ist. Doch wie genau ich mich nun von anderen Menschen und deren Bedürfnissen abgrenzen kann, damit ich mich hierfür nicht mehr verantwortlich fühle, teilte er mir leider nicht mit.

Depression Abgrenzung Schuld Lernen Schritt für Schritt Rückschritt Fette Henne Sukkulente

Nun hängen mein Verantwortungsgefühl und meine (vermeintliche) Schuld sehr eng beieinander. Im Laufe meiner zwei Therapien hat sich ziemlich schnell herauskristallisiert, woher das kommt. Weil es ein sehr persönliches Umfeld betrifft, umreiße ich es hier nur kurz: eine Person hat mir von klein auf mit sehr deutlichen Worten beigebracht, dass ich an ALLEM Schuld bin und es eh besser wäre, wenn ich nie geboren, sondern direkt abgetrieben worden wäre. Mit dieser Person habe ich bewusst den Kontakt abgebrochen, sobald mir dies mit 18 Jahren möglich war. Doch die frühkindlichen und jahrelangen Prägungen hallen in mir nach. Sie haben meine Wahrnehmung und mein Empfinden nachhaltig beeinflusst. Meine Selbstzweifel und -vorwürfe rühren zu großen Teilen ebenfalls aus dieser Richtung. Auch wenn ich mich dafür hasse, hat die betreffende Person immer noch einen Einfluss auf mein heutiges Leben. (Übrigens prima sich an dieser Stelle für etwas selbst zu hassen, wofür man nix kann.)

Seit meiner Diagnose Depression arbeite ich also an meinem Verantwortungsgefühl, meiner Schuld und meiner Abgrenzung. Es fängt schon damit an, dass ich mich für die Stimmung anderer Menschen verantwortlich fühle (egal, ob ich dafür was kann oder nicht). Dann, dass ich mich dafür verantwortlich fühle, wenn irgendetwas schief geht (egal, ob ich dafür was kann oder nicht). Und natürlich muss ich etwas tun, um das Leid/das Schiefgehen/das Wasauchimmer zu ändern. Wenn ich nichts tue, dann schaue ich ja zu bzw. weg und das möchte ich nicht, weil ich ja etwas tun könnte, um die Situation zu ändern. Ich möchte schließlich nicht so ignorant sein und jemandem nicht helfen, der doch Hilfe braucht (wie sich dies schon in Bezug auf eine hilflose Katze äußern kann, habe ich hier beschrieben). Klingt nun schon etwas komplizierter, aber immer noch irgendwie logisch, oder?!

Mit meinen Mitmenschen klappt das mittlerweile echt richtig gut. Ich kann akzeptieren, dass jemand einfach schlechte Laune hat, dass das nichts mit mir zu tun hat und dass ich demjenigen zwar Hilfe/ein offenes Ohr anbieten kann, aber derjenige für seine Laune schon noch selbst verantwortlich ist. Genauso bei vielen anderen alltäglichen Situationen: hier habe ich gelernt meine Hilfe zwar weiterhin anzubieten, mich aber auch soweit abzugrenzen, dass ich mich nicht mehr (zu sehr) verantworlich fühle. Ein sehr hilfsbereiter Mensch bin ich nach wie vor, doch ich unterscheide, wem ich wie viel Hilfe anbiete, wie meine eigenen Ressourcen gerade aussehen und ich übernehme (so gut wie) nur noch für mein eigenes Handeln und Empfinden die Verantwortung.

Bei mir nahestehenden Menschen ist das noch schwieriger. Bei Freunden und Familie gerate ich manchmal und in letzter Zeit auch wieder häufiger in alte Verhaltensmuster hinein. Längere Zeit ging es echt vorwärts und ich lernte mich immer besser abzugrenzen. Doch derzeit mache ich Rückschritte. Ich fühle mich wieder schuldig, wenn es jemand anderem schlecht geht bzw. seine Situation gerade echt scheiße ist. Ich möchte helfen, weil ich mich verantwortlich fühle. Und ich fühle mich schuldig, wenn ich an der betreffenden Situation nichts ändere(n kann).

Dabei kommen in meinem Kopf eine Menge Gedanken zusammen. Die Sorge um den Gegenüber. Die Gedanken darüber, wie ich etwas an der auslösenden Situation des Gegenüber ändern kann und wie ich ihn unterstützen und helfen kann. Die direkt damit verknüpften Gefühle: Verantwortung, Schuld, aber auch Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Überforderung, Angst. Als es mir 2013 mit meiner Depression richtig scheiße ging, musste ich zwangsläufig alle Verantwortung abgeben. Ich war unfähig die Verantwortung für jemand anderen zu tragen, weil ich mit meiner Verantwortung für mich selbst zeitweise überfordert war. Hierzu zählte z. B. auch, dass ich nach 12 Jahren die gesetzliche Betreuung für meine körperbehinderte Zwillingsschwester abgeben musste. Damals (und zeitweise bis heute, wenn auch schon sehr abgeschwächt) fühlte es sich so an, als wenn ich sie im Stich lasse und komplett versage. Ich fühlte mich so hilflos und ausgeliefert, obwohl ich doch gar nicht mehr anders konnte. Während ich selbst um mein (Über-)Leben kämpfte, war mir die Verantwortung viel zu viel geworden. Doch ich fühlte mich lange Jahre meines Lebens einer Lebenssituation ausgeliefert, die ich aufgrund meines Kinderalters nicht ändern konnte. Diese Hilflosigkeit und dieses Ausgeliefertsein wollte ich nie wieder fühlen. Ich wollte nie wieder mitansehen müssen, wie andere mir nahestehende Menschen, die in der gleichen Situation steckten, ebenfalls litten und nichts ändern konnten. Ich wollte nicht weiter zusehen müssen, ohne einschreiten zu können. Ich wollte aktiv mein Leben gestalten und anderen helfen, wenn ich helfen kann. Und das plötzlich nicht mehr zu können, weil mich die Depression in ein rabenschwarzes und bodenloses Loch geworfen hatte, das fühlte sich für mich exakt so hilflos an, wie ich mich als Kind gefühlt hatte.

Das tiefste Tief meiner Depression ist ja nun einige Jahre her. Sollte es mir nicht allmählich besser gelingen? Besser mit mir und meiner Depression umzugehen? Besser mit der Abgrenzung? Besser mit dem Verantwortlich- und Schuldigfühlen? Ich habe so viele kleine und große Schritte in die richtige Richtung gemacht, dass ich doch allmählich wieder belastbarer sein sollte.

Sollte. Sagt man Kopf, der mal wieder in Selbstzweifel und -vorwürfe verfällt. Der mir einredet, dass ich schwach bin, eine Versagerin und sowieso viel zu egoistisch, weil ich mich nach wie vor zu wenig um die Belange anderer Menschen kümmere. (Dass ich mich viel mehr um mich selbst als um andere kümmere, wagt mein Kopf noch nicht zu sagen, weil er weiß, dass ich ihm das bei weitem noch nicht glauben würde, weil ich davon noch ein großes Stück entfernt bin.) Doch ist das wirklich mein rationaler Kopf, der da zu mir spricht? Oder ist es viel eher die Depression, gepaart mir uralten und sehr ungesunden Glaubenssätzen? Sind es nicht vielleicht auch die ganzen alten Gefühle, die laut um Gehör schreien, weil sie einfach so lange Teil meines Lebens waren? Zulange habe ich erlebt und gelebt, dass ich mich und meine Bedürfnisse denen von anderen Menschen unterordnen muss. Dass ich minderwertig bin und alle andere über mir stehen. Dass ich fett, dumm und hässlich bin und mich sowieso besser gleich umbringen sollte. Vom Kopf her (ja, der rationale Teil) weiß ich, wer mir diese Sätze eingetrichtert hat und dass das nicht stimmt. Doch meine Gefühle sagen zur Zeit etwas deutlich anderes.

Momentan kann ich nicht mehr tun, als das zu akzeptieren. Während meiner Verhaltenstherapie habe ich gelernt, dass das Schuldgefühl schon so lange ein so großer Bestandteil meines Lebens ist, dass es wahrscheinlich noch sehr lange, wenn nicht für immer bei mir bleiben wird. Ich kann lernen, es zu akzeptieren. Genauso, wie ich lernen kann, dass ich für nichts und niemanden außer mich selbst verantwortlich bin. Im nächsten Schritt kann ich so lernen mich abzugrenzen und bei mir und meinen Bedürfnissen zu bleiben.

Vom Kopf her weiß ich das. Und in den letzten Jahren habe ich hier bereits viel akzeptiert, gelernt, umgesetzt und wieder akzeptiert. So alte Gefühle können mitunter echt hartnäckig sein und sich dabei genauso scheiße anfühlen, wie sie das schon seit 30 Jahren tun. Doch es wird besser mit der Zeit. Akzeptanz hilft mir sehr, weil ich dann nicht mit aller Macht versuche, die Gefühle wegzudrücken oder zu verdrängen. Sie sind eh da, also kann ich sie mir auch in Ruhe ansehen, hineinfühlen und sie akzeptieren. Gleichzeitig spüre ich nach und nach aber auch andere Gefühle. Denn durch das Akzeptieren nehme ich die Gefühle an und spare mir die Energie ein, die ich zum Verdrängen bräuchte. Mit der nun freiwerdenden Kraftkapazität wird auch mein Kopf freier, mein Herz nach und nach leichter und ich atme wieder befreiter.

Das habe ich so in den letzten Jahren erlebt. Doch jetzt gerade habe ich einen Rückschritt gemacht. Ich sitze fest in meinen alten Verantwortungs- und Schuldgefühlen. Die Auslöser habe ich definieren können. Sie sind mir bewusst und ich kann sie benennen. Doch das Akzeptieren fällt mir gerade sehr schwer, weil ich mich so hilflos dabei fühle. Es geht Menschen in meinem nahen Umfeld nicht gut und das mit anzusehen und nichts daran zu ändern, fällt mir sehr sehr schwer. Gerade, wenn meine Zwillingsschwester in einer Situation steckt, wo sie nicht alleine herauskommt, fällt mir die Abgrenzung massiv schwer. Sie ist natürlich für sich selbst verantwortlich. Aber aufgrund ihrer Körperbehinderung und ihres "Nichtsprechens" bzw. unterstützt kommunizierens wird sie häufig ignoriert, andere Menschen fällen Entscheidungen über ihren Kopf hinweg und gerade, wenn es in pflegerischen/assistenzdienstleisterischen Bereichen schief läuft, dann läuft es richtig schief. Sie kann (!) dann wirklich (!) nichts daran ändern, wenn ihr niemand Außenstehendes hilft.

Und hier hänge ich gerade fest. Ich spüre die alten Verhaltensmuster, dass ich eingreifen muss, möchte. Doch gleichzeitig kommen Erinnerungen an vergangene Szenen hoch, wo ich eingegriffen habe, aber aufgrund äußerer Umstände nichts ändern konnte. Wo ich mich hilflos, überfordert und in die Ecke gedrängt fühlte. Pflegeeinrichtungen und Assistenzdienstleister können hier einen großen Druck aufbauen, weil es einfach nicht genügend alternative Anbieter gibt, wo meine Schwester mit ihrer reinen, dafür aber sehr umfassenden körperlichen Behinderungen leben könnte, und die Einrichtungen zu wenig von Kostenträgern oder sonstigen äußeren Stellen überwacht werden. Wer glaubt schon einem behinderten Menschen oder deren Angehörigen, wenn doch eine große Einrichtung nach außen hin so vorbildlich arbeitet? (Dass ich meine Depressionen nicht daher habe, dass meine Schwester behindert ist, habe ich hier schon einmal beschrieben.)

Vom rationalen Kopf her weiß ich, dass ich mich zuallerst um mich selbst kümmern muss. Dass ich auf mich und meine Bedürfnisse achten muss, um nicht wieder so tief wie damals in die Depression zu rutschen. Doch meine Gefühle und meine Gedanken sagen mir zur Zeit etwas anderes. Ich versuche sie anzunehmen und zu akzeptieren. Doch dieser Rückschritt belastet mich, genauso wie mich die derzeitigen äußeren Umstände bei mir nahestehenden Menschen belasten. Ich sehe das Leiden der anderen und bin hilflos. Die Abgrenzung fällt mir gerade schwer.

Depression Abgrenzung Schuld Lernen Schritt für Schritt Rückschritt

Doch ich bleibe dran. Ich habe gelernt, dass ich anderen Menschen nur helfen kann, wenn ich zuerst mir selbst helfe. Meine Depression wird mich noch einige Jahre meines Lebens begleiten. Ich weiß nicht, ob ich jemals wieder die Kraft und die Ausdauer haben werde, die ich mal hatte. (Hatte ich sie wirklich? Oder habe ich mich damals nur einfach selbst so weit hinten angestellt, dass ich für die Belange anderer Menschen so viel Energie übrig hatte?) Doch ich möchte die Abgrenzung lernen. Ich möchte sie zu einem festen Bestandteil meiner Gedanken, meiner Emotionen und meiner Glaubenssätze machen. Die Depression passt auf, dass ich mich aus Versehen nicht wieder selbst vergesse. Denn, falls ich das tue, wird sie stärker und wirft mich zur Not zu Boden oder auch in ein sehr tiefes sehr schwarzes Loch. Die Methode ist zwar ziemlich holzhammermäßig, aber effektiv. (Wer mit diesen Worten gerade nichts anfangen kann, dem lege ich meinen Dankesbrief an meine Depression ans Herz.)

Mittwoch, 14. März 2018

Die 1LIVE-Themenwoche rund um Depressionen und wo ihr mich dabei hören und sehen könnt

Auf dem Radiosender 1LIVE dreht sich diese Woche alles rund um Depressionen und depressive Verstimmungen.

[Für alle, die nicht aus dem 1LIVE-Sektor kommen: den Sender gibt es seit 1995 im WDR-Rundfunkgebiet als Nachfolger von WDR1. Wie ihr an dem Startjahr ablesen könnt, war ich damals 12 Jahre alt und demnach ein Sektorkind der ersten Stunde. 1LIVE, das sich damals noch L1VE schrieb, lief bei mir ständig im Radio. Damals habe ich am liebsten den Ponyhof (eine Comedyeinspielung) und sonntagnachmittags die Hitfahrzentrale (die Top-20 zusammengestellt von den Zuhörern) gehört.]

Die ganze Woche über gibt es Beiträge und Interviews im Radio, aber auch Videos auf Facebook und Posts auf Instagram und Twitter. Neben sehr unterschiedlichen Beiträgen von betroffenen Ottonormalverbrauchermenschen und Experten, kommen auch Promis zu Wort. Speziell für die Themenwoche gibt es eine eigene Internetseite "Die dunkle Seite" auf der verschiedenste Menschen interviewt wurden. Außerdem sind hier verschiedene Anlaufstellen und Hilfsangebote zusammengefasst worden.

Ihr seht, eine total gute Sache um die Depression als Krankheit aus ihrer Tabuecke herauszuholen!

Gestern war es für mich soweit: ich fuhr nach Köln ins 1LIVE-Haus um interviewt und gefilmt zu werden! Das war mega aufregend für mich und ich war schon Tage vorher so was von nervös... Ich, als ziemlich introvertierter Mensch, hatte einen gut getakteten Zeitplan vor mir, bei dem ich sehr viel sprechen und halt mehr oder weniger ziemlich im Mittelpunkt stehen sollte. Es ging um kurz nach 14 Uhr in Richtung Dortmunder Bahnhof los und meine Äuglein schloss ich daheim erst um kurz nach 1 Uhr nachts. (Aus Gründen der Selbstfürsorge und zu Regenerationszwecken habe ich mir bewusst gestern und heute Urlaub genommen...)

1LIVE die dunkle Seite Fräuleins wunderbare Welt Depressionen

Herausgekommen sind ein Radiobeitrag, der heute um nach 17 Uhr auf 1LIVE läuft. Während der Aufzeichnung stand ich übrigens in einem Studio, wo direkt hinter mir an der Wand das Dortmunder U abgebildert war :-D

1LIVE die dunkle Seite Fräuleins wunderbare Welt Depressionen

Dann gibt es ebenfalls heute eine Stunde Sendezeit zwischen 23 Uhr bis Mitternacht beim 1LIVE-Talk mit dem Moderator Jörn Behr und dem ebenfalls an Depressionen erkrankten Thorsten Stelter. (Schaut euch auf jeden Fall mal die Seite von Thorsten an. Der läuft krasse Läufe und hat in Düsseldorf einen wöchentlichen Lauftreff für depressiv erkrankte Menschen organisiert, der immer offen für neue Mitläufer ist.) Im Nachgang ist der Talk auch online als Podcast abruf- und anhörbar! Der Talk wurde übrigens im ehemaligen Studio von Domian aufgezeichnet :-)

1LIVE die dunkle Seite Fräuleins wunderbare Welt Depressionen

Das Videointerview ist übrigens nun auch online. Schaut mal hier! :-)

So, und weil so ein paar Interviews und Videoaufzeichnungen nun mal nicht reichen, hatte ich auch noch einen Interviewtermin mit Naina von dem Format "Mädelsabende".

Mädelsabende Frau tv Fräuleins wunderbare Welt Depressionen

[Hierbei handelt es sich um so etwas wie die kleine Schwester von Frau tv. Clare, Farah und Naina berichten auf Instagram und Snapchat über wöchentlich wechselnde Themen speziell für junge Frauen. In diesem Video wird das nochmal etwas näher vorgestellt!]

In der kommenden Woche dreht sich bei den Beiträgen von Naina alles rund um Depressionen. Was bei meinem Interview im typischen Instagram-Story-Style rausgekommen ist, könnt ihr nächste Woche auf deren Instagram-Account sehen :-)

Das schreibt sich für mich gerade ziemlich locker runter, aber mein Herz pocht immer noch, wenn ich an die aufregenden Stunden gestern Nachmittag und Abend zurück denke. Nicht nur, dass ich im 1LIVE-Haus war und einen Blick hinter die Kulissen des Radiosenders meiner Jugend bekam. Nein, ich wurde die ganze Zeit interviewt und konnte von meinen Erfahrungen mit meiner Depression berichten. Und ich konnte einige Fotos in der 1LIVE-Fotobox machen, die ich weiter oben bereits eingefügt habe :-D Zwischendrin hatte ich zum Glück genügend Pausenzeiten zum Durchatmen und Frischluft-Schnappen. Doch als ich dann um 22 Uhr in den Zug Richtung Dortmund stieg, war mein Kopf rappelvoll mit Eindrücken und ich hatte null Worte mehr zum Reden...

Gerade mit den Videoaufzeichnungen habe ich einen für mich echt krassen Schritt gewagt, weil ich bei Videos eigentlich sehr zurückhaltend und schüchtern bin. Die An- und Abreise mit dem Zug war für mich auch so ein Schritt raus aus der Komfortzone, weil mich Zugfahren seit einigen Jahren megastresst. Doch heute bin ich total stolz auf mich. Auf die gestrigen Worte, die ich gesagt habe. Auf die letzten Jahre, die hinter mir liegen, und meinen bisherigen Weg.

1LIVE die dunkle Seite Fräuleins wunderbare Welt Depressionen

1LIVE die dunkle Seite Fräuleins wunderbare Welt Depressionen

Ich bin nun mega gespannt auf die ganzen Beiträge: sowohl von mir, aber natürlich auch von allen anderen Mitwirkenden! :-)

Vielen herzlichen Dank an alle MitarbeiterInnen von 1LIVE und dem Mädelsabend für diesen so grandiosen Nachmittag und Abend bei und mit euch und natürlich dafür, dass ihr die Depressionen als Thema aufgreift!

Sonntag, 4. März 2018

Eine Urlaubswoche in Blumenthal in der Eifel - passenderweise in der kältesten Woche des Jahres

Vor einiger Zeit überlegte ich mir, dass ich im Frühling gern mit meinem Patenkind, seiner Mutter, deren Hund und Mina wegfahren wollte. Aufgrund verschiedener Umstände verschob sich der Urlaubsbeginn aber immer weiter nach vorn, sodass es nun bereits letzte Woche so weit war. Im Kopf hatte ich zwar immer noch FRÜHLING, aber in der Realität war es die kälteste Woche des Jahres...

Eifel Urlaub Blumenthal Hund Ferienwohnung Winter Wanderung

Auch wenn das meine Vorfreude nicht trübte, fiel das Reisegepäck aufgrund der warmen Kleidung doch wesentlich voluminöser aus, als ich es sonst gewohnt bin. Wann fahre ich schon mal mit Wintermantel und dicker Thermostrumpfhose plus Merinopulli und Wollstrickjacke in Urlaub?!

Eifel Urlaub Blumenthal Hund Ferienwohnung Winter Wanderung

Der Ort, wo unsere Ferienwohnung lag, heißt Blumenthal. Ich habe aufgrund der eisigen Temperaturen zwar ungefähr keine Blumen entdeckt, aber es klingt trotzdem sehr freundlich und einladend!  

(Vor 2 Jahren war ich ja schon mal in der Eifel. Damals ging es nach Einruhr.

Eifel Urlaub Blumenthal Hund Ferienwohnung Winter Wanderung

Gerade mit Kind und Hunden ist es herrlich, kleine Wanderungen zu unternehmen und die Umgebung zu Fuß zu erkunden. 

Eifel Urlaub Blumenthal Hund Ferienwohnung Winter Schnee Wanderung

Eifel Urlaub Blumenthal Hund Ferienwohnung Winter Schnee Wanderung

Eifel Urlaub Blumenthal Hund Ferienwohnung Winter Schnee Wanderung

Eifel Urlaub Blumenthal Hund Ferienwohnung Winter Schnee Wanderung

Warm eingepackt machten wir uns jeden Tag ein- bis zweimal auf zu einer größeren Runde. Leider waren viele Wege so zugeeist, dass mit dem Kinderwagen meines Patenkindes kein Durchkommen war. (Nun gut, ohne Kinderwagen wäre es wahrscheinlich auch viel zu rutschig gewesen.) Doch es gibt ja immer mehrere Wege und so genossen wir die strahlende Sonne am strahlendblauen Himmel während uns der eisige Wind um die Nase pfiff.

Eifel Urlaub Blumenthal Hund Ferienwohnung Winter Schnee Wanderung

Eifel Urlaub Blumenthal Hund Ferienwohnung Winter Schnee Wanderung

Die tiefstehende Sonne am Nachmittag und frühen Abend gefiel mir besonders gut. Sie weckte erste Vorfreude auf laue Sommerabende mit warmen letzten Sonnentrahlen... 

Eifel Urlaub Blumenthal Hund Ferienwohnung Winter Schnee Wanderung

Seht ihr hier den Fuchs? Leider kam ich mit dem Zoom meiner Kamera nicht näher heran und so ist er ziemlich unscharf geworden. Aber es war ein Fuchs! Ein lebendig echter! 

Eifel Urlaub Blumenthal Hund Winter Schnee Wanderung  Fuchs

Eifel Urlaub Blumenthal Hund Ferienwohnung Winter Schnee Wanderung

Eifel Urlaub Blumenthal Hund Ferienwohnung Winter Schnee Wanderung

Eifel Urlaub Blumenthal Hund Ferienwohnung Winter Schnee Wanderung

Eifel Urlaub Blumenthal Hund Ferienwohnung Winter Schnee Wanderung

An einem Tag wollten wir in den Greifvogel- und Wildpark in Hellenthal. Doch allein vom Parkplatz aus brauchten wir wegen der glattgefrorenen Wege fast eine halbe Stunde bis zum Eingang. Die Dame dort riet uns dringend davon ab, den Park zu betreten, weil es dort auch ziemlich glatt war. Und so drehten wir um und brauchten wieder fast eine halbe Stunde zum Auto zurück. Normalerweise wäre das ein Weg von ungefähr 5 Minuten gewesen ;-) Schade, den Wildpark hätte ich mir zu gern angesehen...

Eifel Urlaub Blumenthal Hund Ferienwohnung Winter Schnee Wanderung

In der Ferienwohnung war es richtig schön urig gemütlich. 

Eifel Urlaub Blumenthal Hund Ferienwohnung Winter Schnee Wanderung

Eifel Urlaub Blumenthal Hund Ferienwohnung Winter Schnee Wanderung

Erinnert ihr euch noch an die Krabbeldecke, die ich meinem Patenkind zu seiner Geburt geschenkt habe? Die war auch mit dabei :-) 

Eifel Urlaub Blumenthal Hund Ferienwohnung Winter Schnee Wanderung

Ich saß übrigens super gern am Küchenfenster und habe die Aussicht aus der Ferienwohnung über Blumenthal genossen:

Eifel Urlaub Blumenthal Hund Ferienwohnung Winter Schnee Wanderung

Im Urlaub entdecke ich ja super gerne neue Dinge und vor allem mir bis dahin unbekanntes Essen. In diesem Eifelurlaub landeten nicht nur Monschauer Senf (Ursenf und Feigensenf), Frühlingseifelhonig und ein Eifeler Kräuterbitter in meinem Gepäck. Ich habe bei einem Bäcker auch noch einen Brasselkuchen entdeckt! Meine Freundin kannte den aus Köln bereits, doch für mich war es super leckeres Neuland: Blätterteig mit Streuseln und ganz viel Zucker :-) 

Eifel Urlaub Blumenthal Hund Ferienwohnung Winter Schnee Wanderung

An einem Morgen fuhren wir zur Oleftalsperre. Bis zum Parkplatz waren die Straßen toll geräumt. Doch als wir uns an den Anstieg zur Talsperre machen wollte, riet uns ein älteres einheimisches Ehepaar mit Wanderstöcken und Spikes unter den Schuhen dazu, den weiteren Weg zu nehmen, der asphaltiert ist. Da fuhr gerade auch ein Räumfahrzeug her und so kamen wir unbeschadet oben an. (Dass wir auf dem Rückweg trotzdem den anderen Weg ausprobierten und irgendwann aufgaben, weil es so glatt war, brauche ich nicht zu erwähnen, oder?!)

Eifel Urlaub Blumenthal Hund Ferienwohnung Winter Schnee Wanderung  Oleftalsperre

Migo, der Hund meiner Freundin, hat ein richtig tolles Winter-Schnee-Fell. Während ihm im Sommer gerne mal warm wird, konnte er jetzt völlig gelassen im Schnee rumsitzen: 

Eifel Urlaub Blumenthal Hund Ferienwohnung Winter Schnee Wanderung  Oleftalsperre

Eifel Urlaub Blumenthal Hund Ferienwohnung Winter Schnee Wanderung  Oleftalsperre

Eifel Urlaub Blumenthal Hund Ferienwohnung Winter Schnee Wanderung  Oleftalsperre

Unser ursprünglicher Plan sah vor, dass wir die Talsperre einmal umwandern. Doch wir kamen bis ungefähr genau hier hin, weil dann der Weg wieder zu sehr zugefroren war: 

Eifel Urlaub Blumenthal Hund Ferienwohnung Winter Schnee Wanderung  Oleftalsperre

Aus der Ferne beobachteten wir einen Mann, der Arbeiten auf der Talsperre ausführte und dabei ordentlich Schnee aufwirbelte: 

Eifel Urlaub Blumenthal Hund Ferienwohnung Winter Schnee Wanderung  Oleftalsperre

Eifel Urlaub Blumenthal Hund Ferienwohnung Winter Schnee Wanderung  Oleftalsperre

Eifel Urlaub Blumenthal Hund Ferienwohnung Winter Schnee Wanderung  Oleftalsperre

Leider kam mein Patenkind bereits ziemlich erkältet in der Eifel an. Nachdem es erst besser wurde, wurde es dann doch wieder schlechter und wir zwei Erwachsenen haben uns natürlich auch angesteckt. Deshalb fuhr meine Freundin mitsamt Kind und Hund spontan einen Tag eher nach Hause.

Eifel Urlaub Blumenthal Hund Ferienwohnung Winter Schnee Wanderung

Mina und ich blieben die letzte Nacht alleine in Blumenthal. Auf unserer letzten größeren Hunderunde wagte ich mich dann etwas weiter vor. So ohne Kinderwagen war das dann doch etwas einfacher. Dachte ich, bis ich mich an einer Stelle ordentlich hinlegte... Zum Glück ist nichts schlimmeres passiert. 

Eifel Urlaub Blumenthal Hund Ferienwohnung Winter Schnee Wanderung

Eifel Urlaub Blumenthal Hund Ferienwohnung Winter Schnee Wanderung

Doch als ich zurück in der Ferienwohnung war, merkte ich, wie sehr die Erkältung nun auch mich erwischt hatte...

Eifel Urlaub Blumenthal Hund Ferienwohnung Winter Schnee Wanderung

Eifel Urlaub Blumenthal Hund Ferienwohnung Winter Schnee Wanderung

Eifel Urlaub Blumenthal Hund Ferienwohnung Winter Schnee Wanderung

So fuhr ich am Freitag völlig verschnupft wieder zurück nach Hause. Ab Freitag Abend lag ich dann flach. Nun geht es gaaaanz langsam wieder aufwärts.

So sehr ich mich auf die gemeinsame Urlaubswoche mit Patenkind und meiner Freundin gefreut hatte, so schnell waren die Tage auch schon wieder rum. Die Zeit war sehr intensiv und schön. Die Erkältungen hätten wir eigentlich nicht gebraucht, doch auch das haben wir ganz gut gemeistert. Nun habe ich massives Urlaubweh, das mich ja immer am Ende eines Urlaubes überfällt...

Ach, die Eifel ist schon schön! Und mein Patenkind ist schon ein toller kleiner Kerl! Und meine Freundin ist schon eine tolle Freundin und Mutter! Und unsere Hunde erst! Ach, ihr merkt, ich hätte so gerne noch ein paar Tage dran gehängt!