Montag, 29. Januar 2018

Kennt ihr schon die Mutmachleute?

Vor einigen Tagen sah ich auf der Facebook-Seite von Nora Fieling, dass sie einige Interviewfragen für einen Beitrag bei den Mutmachleuten beantwortet hat.

Neugierig geworden, klickte ich auf den Text und las sowohl ihn, als auch natürlich anschließend die weiteren Infos über das Projekt dahinter. Dort heißt es u. a.: "Das Team der „Mutmachleute“ will psychisch kranken Menschen und deren Angehörigen eine Stimme geben: niemand muss sich wegen einer Krankheit verstecken!".

Ich finde die Projektidee und die bisherige Umsetzung echt spannend und wichtig. Bei meinem Blog geht es ja auch um meinen Alltag mit Depressionen. Und bloß, weil ich eine chronische Krankheit habe, verstelle ich mich nicht oder versuche diese zu verheimlichen, obwohl ich natürlich auch auf Vorurteile und Stigmatisierungen treffe.

Lange Rede, kurzer Sinn: ich habe natürlich auch die Interviewfragen beantwortet und der Beitrag mit mir ist heute online gegangen!

Mutmachleute Depression psychische Krankheit Aufklärung Entstigmatisierung Projekt Betroffene Alltag

Klickt euch also mal rüber und lest auch die anderen veröffentlichten, spannenden und vielfältigen Beiträge. Es gibt auch bereits einen Beitrag eines Angehörigen. Demnächst sollen noch Beiträge von Fachleuten und natürlich weiteren Betroffenen und Angehörigen folgen!

Kommentare:

  1. Danke für den wundervollen Link zu Nora Fieling.
    Ich stehe selber noch ganz am Anfang und habe erst vor 3 Monaten meine Diagnose Depression bekommen. Mir fällt auf, WIE schwer es ist mit meinem Umfeld über diese Krankheit zu sprechen. Die berühmtesten Sätze: "Werde doch einfach wieder wie früher". oder der Klassiker "Du musst halt mal wieder positiv denken". Ich kann es nimmer hören. ! ;)

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    1. Hallo und lieben Dank für deinen Kommentar :-)
      Schön, dass dir der Link zu Nora weiterhilft!
      Ja, drei Monate ist echt noch am Anfang ;-) Mir fiel es anfangs auch nicht immer leicht meine Empfindungen, die Auswirkungen der Krankheit etc in Worte zu fassen. Doch mit der Zeit wurde es leichter. Manchmal half auch das Schreiben (entweder per Email, SMS, Whatsapp...) meine Rede-Barrieren zu überwinden. So konnte mein Umfeld auf jeden Fall besser verstehen, wann ich mich wie warum verhalten habe, wenn sie es nicht verstanden hatten.
      Ich wünsche dir alles Gute für deinen weiteren Weg, genügend Kraft und Durchhaltevermögen! Pass auf dich auf, ja?!
      Liebe Grüße, Frauke

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Ich freu mich über jedes liebe Wort von euch :-)