Sonntag, 8. Oktober 2017

Kroatiensommerurlaubsrückblick Teil 3 - Dalmatien bis Omis und dann durchs Hinterland zurück

Vor 4 Monaten waren wir in Kroatien. Die Zeit verfliegt mal wieder... Heute nehme ich euch mit auf den letzten Teil unserer dreiwöchigen Reise! Nach der Kvarner Bucht in Teil 1 ging es in Teil 2 des Rückblicks nach Zadar und zu den Krka-Wasserfällen.

Von Skradin, das ja ein Stück von der Küste entfernt liegt, fuhren wir zurück zum Meer. In Sibenik hielten wir und schlenderten entspannt über den regen Markt. Einen erfrischenden Kaffee Americano später deckten wir uns mit leckerem frischen Gemüse und Obst ein. Ein paar Würstchen, Wein und leckeres Olivenöl in einer 1L-PET-Flasche direkt vom Bauern durften natürlich auch nicht fehlen :-) Wir waren schon von verschiedenen Menschen gewarnt worden, dass dieses so abgefüllte Olivenöl häufig gepanscht wäre. Doch davon merkten wir nichts. Unseres war herrlich lecker olivig!

In Kroatien gibt es bei diesen festen Märkten vormontierte Stände bzw. Tische, wo die Bauern aus dem Hinterland kommen und ihre Waren anpreisen. Häufig sitzen dort dann Oma und/oder Opa und versuchen ihre selbstangebauten Waren an den Mann und die Frau zu bringen. Während mein Freund objektiv nach der Qualität des Gemüses schaute, entschied ich mich meist danach, wo die Oma am liebsten aussah :-) (Eine Oma hatte 3 verschiedene Kirschsorten, von denen ich direkt ein paar kaufte. Später beim Essen auf dem Campingplatz entdeckte ich dann, dass sie voller Maden waren... Man muss auch mal Pech haben.) Die Verständigung erfolgte natürlich per Hand und Fuß und zeigen. Englisch, was neben deutsch von den meisten Menschen im Tourismus an der Küste gesprochen wird, ist bei den Bauern nicht sehr verbreitet und auf genau diesem Markt waren auch vorwiegend Einheimische und so gut wie keine Touristen. Was ich übrigens durchaus richtig schön finde: endlich kam mal ein wenig Urlaubsfeeling auf, ohne dass jemand in deutscher Sprache sprach. Dieses Zeigen und Raten hat für mich einen großen Charme!

Da meine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50 langsam dem Ende zuging, kaufte ich mir im allgegenwärtigen DM eine neue Flasche. Die großen Ketten sehen in Kroatien halt nun mal wirklich so aus, wie zuhause gewohnt...

Die Suche nach einem passenden Autokamp für die kommende Nacht wurde dann etwas länger als gedacht. Morgens beim Frühstück in Skradin hatte uns ein anderer Camper einen bestimmten Platz wärmstens ans Herz gelegt und in höchsten Tönen von ihm geschwärmt. Als wir dann dort ankamen, waren unsere Erwartungen vielleicht etwas hoch. Jedenfalls war es für ein Zelt zu steinig und zu abschüssig und viel wenig klein angelegt. So fuhren wir weiter und sahen uns andere Plätze an, die entlang der Küstenstraße kamen.

In Grebastica wiesen mal wieder mehrere "Autokamp"-Schilder auf mögliche Traumplätze hin und so war es dann auch! Wir landeten auf einem kleinen, sehr familiären Platz. Es waren 8 oder 9 Standplätze mit direktem Zugang zum Meer, nur getrennt durch eine kleine, kaum befahrene Straße. Die Besitzer waren gerade unterwegs und so kam direkt eine Camperin auf uns zu, begrüßte uns und führte uns herum. Als ein Hund eines anderen Campers empört bellte, sagte sie zu ihm: "Sei still, die gehören jetzt zur Familie!". Und so war es dann auch. Die anderen kannten sich zum Teil schon seit Jahren und trafen sich jedes Jahr zur ungefähr selben Zeit im Frühling oder Herbst hier. Nachdem wir erst die Befürchtung hatten, dass uns das dann doch zuuuu nah sein könnte, beschlossen wir am 2. Tag einfach noch einen Tag dran zu hängen, weil es so schön war! Jeder hatte seinen privaten Bereich und trotzdem war jeder für jeden da. Einen Tag vor unserer Ankunft hatte der Mann einer Camperin einen Herzinfarkt gehabt und lag nun in Sibenik in der Klinik. Sie selbst hatte kein Auto und so wechselten die anderen sich immer ab, um sie hin zu fahren und auch wieder abzuholen. Die Besitzerin des Autokamps war zwischendurch als Dolmetscherin mit und so war der ganze Platz bemüht, die Frau aufzufangen und für sie da zu sein.

Grebastica Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Autokamp Strand Meer Dalmatien

Ich hatte euch doch schon von meiner Wasserpanik erzählt. Ja, richtig, wir waren mittlerweile 1 Woche in Kroatien und ich hatte mich nicht einmal ins Wasser getraut, so groß war meine Angst. Doch hier sollte es sich ändern. Der Einstieg war sehr flach und mithilfe der geliehenen Schwimmschuhe von Gesa überwand ich den steinigen Strandabschnitt problemlos. Dass das hier eine Bucht war, kam mir auch noch mal zugute, weil ich ein Ende vom Wasser sah. Es gab auch keine Seeigel, die ja sonst an fast der ganzen kroatischen Küste anzutreffen sind. Gerüchteweise hörten wir, dass hier irgendwelche Kristalle ins Wasser gegeben worden wären, die unschädlich für die Umwelt seien, aber die Seeigel vertrieben. Ob das stimmt?!

Auf jeden Fall brauchte ich ungefähr 1 Stunde bis ich im Wasser war. Das Schnorcheln dauerte dann nochmal so lang, weil ich immer keine Luft mehr bekam, sobald mein Kopf unter Wasser ging. Doch ganz langsam kam die Neugierde nach dieser anderen Welt. Und so tastete ich mich nach und nach vor bis ich dann schließlich wie ein quietschendes Kind herumschwam und nur schwer aus dem Wasser zu bekommen war. Ich weiß nicht warum bzw. wann dieser Wechsel früher mal stattgefunden hat. Aber als ich klein war, war ich eine Wasserratte. Und auch wenn ich keinen sonderlich guten Schwimmstil habe, so schwimme ich doch schon sehr sehr sicher. Auf jeden Fall genoß ich die Kühle des Meeres, das Salzwasser im Haar, die verschiedenen Fische und die Strömung, die meinen Körper so mühelos trug und schaukelte.

Grebastica Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Autokamp Strand Meer Dalmatien

Und so kam ich langsam im Urlaubsfeeling an. Dank des kühlen Wassers verschwanden meine sonst permanent anwesenden Kreislaufprobleme wegen der heißen Temperaturen (ja, es war Frühling in Kroatien und gar nicht "richtig" heiß, aber für mich schon zu heiß). Außerdem genoß ich das herrliche Gefühl beim Schwimmen und Schnorcheln.

Grebastica Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Autokamp Strand Meer Dalmatien

Als wir weiterfuhren, kamen wir an Primosten vorbei. Die dortigen engen Gassen luden herrlich zum Bummeln ein!

Primosten Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Autokamp Dalmatien

Hier entdeckten wir auch noch einige alte Steinhäuser, die wirklich auch mit Stein gedeckt waren.

Primosten Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Autokamp Dalmatien

Primosten Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Autokamp Dalmatien

Dieser Friedhof war an der höchsten Stelle der Stadt: 

Primosten Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Friedhof Dalmatien

Nachdem wir auf dem Markt von Trogir wieder sehr lecker eingekauft hatten, fuhren wir suchend weiter. Kurz hinter Omis wurden wir fündig. Bevor die Straße durch einen Tunnel weiterführt, biegt rechts das Autocamp Sirena ab. Direkt an der Küstenstraße gelegen und dank des Tunnels komplett frei vom sonst üblichen Straßenlärm. Der Platz ist terrassenartig zum Meer hin angelegt. Dadurch hat man nur wenige direkte Nachbarn und jeder hat direkten Blick aufs Meer. Wir standen noch relativ weit oben mit unserem Zelt und konnten so sogar hinter uns die Berge bewundern.

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Dalmatien Autokamp Sirena

Unser Stellplatz war herrlich schattig und nur einige Höhenmeter vom Meer entfernt. Beim Schnorcheln entdeckte ich noch mal ganz andere Fische und war schwer begeistert!

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Dalmatien Autokamp Sirena

Die Stellplätze hatten verschiedene Namen und so hieß der direkt neben unserem "Balkon". Ein durchaus treffender Name bei der gemauerten, niedrigen Wand :-)

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Dalmatien Autokamp Sirena

Der Platz war richtig schön und das eigene Restaurant hat eine leckere Karte. Jeden Tag wurde ein Zettel mit dem Tagesgericht aufgehängt. Und jeden Abend kamen zwei Herren dorthin, die nett sangen und musizierten. Der Besitzer schenkte selbstgemachten Likör oder Schnaps als Begrüßungsgetränk aus, sobald wir uns hinsetzten und neugierig die Karte studierten. Einen Abend unterhielten wir uns sehr herzlich mit einem schweizerischen Rentnerehepaar, das hier schon mal war und auch bereits einige Geschichten über die Bura gehört hatte. Das ist ja dieser krasse Wind, der immer wieder zu schweren Verwüstungen führt. Sie erzählten uns von umgestürzten Reisebussen, die die Küstenstraße runterfielen bevor die Leitplanken gebaut worden waren, und von Wohnmobilen, die auf dem Platz mit Seilen an Bäumen befestigt werden mussten, damit sie nicht ins Meer fielen.

Passenderweise fing es am 2. Tag an zu regnen. Mein Kreislauf hatte sich mal wieder verabschiedet und selbst ein kleiner Spaziergang im Nieselregen lockte ihn nicht wieder hervor. Deshalb beschlossen wir uns eine nette Konoba zum Essen zu suchen, statt uns im regengeschützten Zelt zu verkrümeln. In Omis fanden wir zum Glück keinen freien Parkplatz und so bogen wir einfach mal in Richtung eines Parkplatzschildes rechts ab. Doch nach einem Tunnel eröffnete sich eine neue Welt: der Canyon Cetina! Nach nur wenigen Metern lag die touristische Küstenstraße vergessen hinter uns und wir folgten fasziniert der schmalen Straße durch den Canyon. Die Straße war teilweise so schmal und zu den Seiten entweder richtig abschüssig oder durch Häuserfronten so eng bebaut, dass es wirklich echt abenteuerlich wurde.

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Dalmatien Canyon Cetina

Die erste ausgeschilderte Konoba hatte zu, doch die zweite (Konoba Kunjak) war offen! 

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Dalmatien Canyon Cetina Konoba Kunjak

Hier gab es megaleckeres Essen! Alle Zutaten selbst angebaut und dann zu richtig gutem Essen gekocht. Besonders der Nachtisch hatte es mir angetan: dalmatische Teigklöße! Und als Getränke gab es natürlich wieder meine geliebte, hausgemachte Limo, die ja wirklich nur aus Zitronen und Wasser besteht und fast überall in Kroatien zu bekommen ist.

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Dalmatien Canyon Cetina Konoba Kunjak
Seht ihr das Beil? Hier wurde das Fleisch zerteilt.

Der Rückweg war, wie der Hinweg auch schon, sehr kurvig und urwaldig.

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Dalmatien Canyon Cetina Omis

Auch wenn es hier auf dem Bild sehr friedlich aussieht, zog nachts ein stürmisches Gewitter auf, das mich sehr panisch im Zelt liegen ließ... Zum einen hatte ich ein viel zu gruseliges Buch zu lesen und zum anderen hatte ich die Bura-Geschichten im Kopf und sah uns samt Zelt schon elendig im Meer ertrinken...

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Dalmatien Autokamp Sirena


Nach einigen Tagen fuhren wir von diesem schönsten Campingplatz des ganzen Urlaubs weiter. Diesmal ging es durch das Hinterland Richtung Nordwesten, also allmählich Richtung Heimat. 

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Hinterland

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Hinterland

Durch Zufall kamen wir an den Wasserfall Gubavica, der auch von dem Fluß Cetina gespeist wird und wo wir einige Tage vorher durch den Canyon gefahren waren. Der Anblick war toll und sehr erhaben. Nichts im Vergleich zu den Krka-Wasserfällen, wo wir ja schon gewesen waren und wo es so voller Menschen gewesen war... Hier war niemand und der Wasserfall sah richtig toll fallend aus! 

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Hinterland

Generell hat uns das Hinterland sehr zugesagt. Landschaftlich so völlig anders, als die touristisch genutzte Küstenstraße. Hier wird soweit es die Trockenheit zulässt Landwirtschaft betrieben, die Preise sind wesentlich niedriger als am Meer und es gibt kaum Touristen. (Klar, die Küste muss touristisch genutzt werden, von irgendwas müssen die Einheimischen ja leben. Doch ich bin kein Mensch, der das Touristische so toll findet, auch wenn ich mir über die Geldknappheit des ressourcenarmen Kroatiens bzw. die wenigen Einnahmemöglichkeiten für Einheimische natürlich bewusst bin.)

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Hinterland

Wenn ich noch mal nach Kroatien komme, dann möchte ich das Hinterland auf jeden Fall weiter entdecken. Und möglichst zu einer kühleren Jahreszeit, wo ich auch wandern kann. Diese Einschränkungen wegen meines schwachen Kreislaufs haben mich schon sehr gestört und an wandern war gar nicht zu denken... Doch gerade zu Fuß wären wir wahrscheinlich an noch richtig schöne Orte gelangt... So mussten wir uns damit begnügen, wo wir mit dem Auto hinkamen (Dass ich so etwas mal schreibe.... Aber ich versuche meine (Kreislauf-)Schwäche zu akzeptieren und mich nicht weiter dafür zu verachten. Das hat mir im Urlaub wirklich einige Stunden gehörig verdorben.) 

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Hinterland

Das hier ist ein richtig großer Stausee namens "Perucko jezero", der auch von dem Fluß Cetina gespeist wird: 

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Hinterland Stausee Perucko Jezero

In der Nähe der Plitvicer Seen hielten wir an einem der großen Campingplätze. (Am übernächsten Tag bei der Abfahrt entdeckten wir auch noch einen kleinere Platz einige Kilometer weiter, der auf keiner unserer Karten verzeichnet war.) Zum Glück war nicht viel los und so war die Platzgröße nicht weiter schlimm. Doch das Wetter schlug hier richtig um. Es war kalt und nass. Zum ersten Mal seit langer Zeit holten wir unsere geschlossenen Schuhe und langen Hosen raus...

Am nächsten Tag fuhren wir zum Nationalpark Plitvicer Seen. Es war ähnlich voll wie bei den Krka-Wasserfällen. Doch das Wasser war viel türkisfarbener und es gab auch gefühlt viel mehr Wasser.

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Plitvicer Seen

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Plitvicer Seen

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Plitvicer Seen

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Plitvicer Seen

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Plitvicer Seen

Auch wenn die Fotos menschenleer wirken, so war es schon sehr voll. Manche bleiben hier mehrere Tage, um sich das Gelände anzusehen. Uns hat ein Tag gereicht. 

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Plitvicer Seen

Als wir abends auf den Platz fuhren, sah ich einen Wohnwagen neben unserem Zelt. Mutter, Vater, Baby und HUND!!!! Ja: HUND!!!! Und genauso quietschte ich auch, als ich ihn erblickte! Meine Mina-Sehnsucht war mittlerweile megagroß geworden und so fragte ich kurz den etwas erstaunten Besitzer, ob ich seinen mittlerweile auch ziemlich aufgedrehten Hundi wohl streicheln dürfe. Der Hund hat meine tiefe Freude so sehr gespürt, endlich mal wieder Fell zwischen den Fingern haben zu dürfen...

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Plitvicer Seen

Unsere Reise ging dann weiter durchs Hinterland Richtung Karlovac. 

Kroatien Urlaub Camping Roadtrip Zelten Plitvicer Seen

Dort entdeckten wir ziemlich außerhalb der Stadt einen richtig tollen Campingplatz ("Camp Slapic") direkt an einem Fluß. Der war von unserem Zelt ungefähr einen Katzensprung entfernt und richtig klar. Ein kurzes Stück Fußmarsch den Fluß hoch gab es auch einen kleinen Wasserfall. Wenn man dort am Strand ins Wasser ging, konnte man sich gemütlich vom Wasser treiben lassen, an kleineren und größeren Felsen vorbei, bis man am Zelt wieder ankam. Wie gut, dass ich in diesem Urlaub meine Wasserangst verlor und auch diesen Campingplatz deshalb mit allen Wasseraspekten nutzen konnte :-)

Kroatien Urlaub Roadtrip Zelten Camping Slapic Fluß

Wir waren unter der Woche dort und es war schön leer. Wir hörten aber auch, dass es am Wochenende durch die Stadtnähe zu Karlovac sehr überlaufen sein soll. 

Kroatien Urlaub Roadtrip Zelten Camping Slapic Fluß

Kroatien Urlaub Roadtrip Zelten Camping Slapic Fluß

Abends gab es Glühwürmchen, Mücken und sogar einen Biber, der aber so fotoscheu war, das ihr ihn euch einfach vorstellen müsst. 

Kroatien Urlaub Roadtrip Zelten Camping Slapic Fluß

Nach zwei Tagen mussten wir weiter. In Zagreb gaben wir unsere letzten Bargeldbestände auf dem Markt aus und fuhren dann weiter. Eigentlich hatten wir vorgehabt in den Alpen in Österreich zu zelten, doch dort herrschte ganz aktuell eine richtig starke Unwetterwarnung. Deshalb fuhren wir weiter bis wir auf dem Campingplatz Schatzlmühle ankamen. Die Katze hier gehörte übrigens zum Haus :-) Der Platz war richtig schön, nette Betreiber, leckeres Essen im eigenen Restaurant und drumherum scheinbar viele Wandermöglichkeiten. Wären wir nicht auf dem Weg zu Mina gewesen, wäre hier eine Verlängerung auf jeden Fall drin gewesen...

Österreich Urlaub Roadtrip Zelten Camping Schatzlmühle Katze

Als ich am nächsten Morgen aufwachte, war ich richtig aufgedreht. Schließlich würde ich in einigen Stunden Mina wiedersehen!!!! Und so fuhren wir Richtung Bayerischer Wald zu meiner Mutter, die ja auf Mina aufgepasst hatte.



Das ist schon ein doofes, zwiespältiges Gefühl: ich freute mich über das Urlaubsende, weil ich endlich Mina kuscheln konnte. Sie konnte wegen der warmen Temperaturen, die sie seit ihrer Leishmaniose-Erkrankung gar nicht mehr verträgt, nicht mit. Über unser Wiedersehen hat sie sich mindestens genauso doll gefreut! Was sie in den Urlaubswochen getrieben hat, das zeige ich euch bald ;-)

Am nächsten Tag ging es dann nach Hause...


Hier seht ihr noch einmal die einzelnen Reisepunkte auf der Karte:



Interessiert ihr euch auch für die anderen Teile der Reise? Dann schaut mal hier:

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