Donnerstag, 21. September 2017

Ein Dankesbrief an meine Depression

Liebe Depression,

als ich vorhin auf dem sonnigen Balkon saß und leise in einem Buch las, wurde mir etwas deutlich.

Ich möchte dir DANKE sagen!

Danke, dass du mein Leben verändert hast. Du hast mich dazu gebracht, mich, meinen Körper, meine Wünsche und Bedürfnisse wahrzunehmen. Klar, du bist eine echt krasse, chronische, überhaupt nicht zu unterschätzende Krankheit, die mich schon mehrmals auf den Boden und noch viel tiefer gedrückt hast. Seien wir so ehrlich: in diesen Zeiten habe ich dich gehasst. Doch mit etwas Abstand zum letzten Tief wird mir bewusst, zu wie viel Freiheit und Zufriedenheit du mich geführt hast.

Durch dich habe ich (auf die harte Tour) gelernt, meine Verhaltensmuster zu erkennen, zu hinterfragen, sie als Schutzmechanismen zu identifizieren und in vielen Fällen zu ändern. Bis ich dich kennengelernt habe, wusste ich gar nicht, dass es überhaupt welche gibt, geschweige denn habe ich hinterfragt, ob ich ihnen eventuell blind und fraglos folge und welche Konsequenzen das für mich und meinen Körper haben könnte. Dank dir habe ich viele negative Verhaltensmuster als solche erkannt und einige neu konditioniert, bei anderen bin ich noch dabei. Jetzt kann ich mich fragen: Möchte ich mich so verhalten, wie ich mich gerade verhalte? Warum verhalte ich mich so? Warum denke ich diese Gedanken und ist meine Wahrnehmung gerade wirklich richtig oder nehme ich die Realität negativ verzerrt wahr? Was steckt für ein Gefühl dahinter?

Mittlerweile weiß ich, dass es bei mir häufig Unsicherheit, Verletzlichkeit und Schuld sind, die mein Verhalten geprägt haben. Das fiel mir lange Zeit nicht auf. Zum einen waren dies etliche Jahre meines Lebens die alles beherrschenden Gefühle, zum anderen möchte doch jeder stark und unangreifbar sein. Nur die vermeintlich "Schwachen" haben "Schwächen".

Doch die Konsequenz ist, dass ich nicht nur diese negativ behafteten Gefühle ausgeblendet habe, sondern auch viele Facetten meiner eigentlich positiven Gefühle. Dadurch habe ich mich zwangsläufig ein Stück weit meiner eigenen Persönlichkeit beraubt. Wenn ich dagegen diese ganzen Gefühle zulasse und als einen Teil von mir akzeptiere, kann ich sie mir ansehen und erspüren. Viele waren mir sehr fremd (geworden). Beim näheren Betrachten ist mir klar geworden, dass die negativ und angsteinflössenden Gefühle gar nicht so allmächtig sind, wenn ich sie zulasse, wie ich das immer geglaubt habe. Viel mehr habe ich ihnen viel zu lange Macht über mich eingeräumt, weil ich versucht habe sie ins Unbewusste zu verdrängen und von mir fernzuhalten. Ich habe sie verleugnet, als wenn es sie gar nicht gäbe. Das hat eine Menge Kraft gekostet, die ich doch eigentlich für etwas viel schöneres verwenden kann!

Es gibt diese Gefühle und sie sind ein wichtiger Teil von mir. Das Leben ist nicht nur eitelsonnenschein und so gehören auch die Schattenseiten zu mir, ob mir das früher gefiel oder nicht. Mir ist klar geworden, dass ich sie gar nicht vehement und mit aller Macht vor mir und der restlichen Menschheit verstecken muss, weil ich sonst nichts mehr wert bin, weil ich schwach und angreifbar werde. Als ich anfing, sie anzuschauen und als einen Teil von mir anzunehmen, da fing ich an, mein Verhalten, meine Gedanken und meine Gefühle wieder klarer wahrzunehmen. Vorher waren sie von den negativen, verdrängten Gefühlen unbewusst bestimmt worden.

Es gab Situationen, wo ich mich für mich selbst und auch für andere nicht nachvollziehbar und völlig unangemessen verhalten habe, ohne zu verstehen, was der Auslöser war. Es war das mächtige Unbewusste, das sich seinen Weg an die Oberfläche bahnte und meinte, mich beschützen zu müssen, weil genau diese Verhaltensweisen mich früher in wirklich schlimmen Situationen real beschützt und am Leben erhalten haben. Mittlerweile kann ich (meistens) in solchen Situationen einen Moment innehalten, die Situation und meine Wahrnehmung/meine Gefühle dazu hinterfragen und mich so verhalten, wie ich als erwachsene Frauke das für richtig erachte. Mein inneres Kind, das viel zu lange schlecht von anderen und auch von mir selbst behandelt wurde, muss nun nicht mehr so häufig in die Bresche springen und versuchen, mich vor einer vermeintlichen Gefahr zu beschützen, die es aus seiner jahrelangen Erfahrung gemeint hat kommen zu sehen. (Wer sich mal näher mit dem inneren Kind beschäftigen möchte, empfehle ich sehr das Buch "Das Kind in dir muss Heimat finden"!)

Ich habe mich meinen tiefverborgenen Ängsten und Zweifeln (zu großen Teilen) gestellt. Dadurch habe ich erkannt, dass die unbewussten Verhaltensmuster immer ansprangen, wenn jemand in die Nähe dieser Ängste und Zweifel kam. Ich habe versucht, sie vor anderen zu verbergen und sie zu verstecken. Jetzt weiß ich, dass es dort nichts zu verbergen gibt. Jeder Mensch hat sie und sie sind ein Teil von jedem von uns. Nur, wenn ich sie mir nicht bewusst mache, steuern sie mich, mein Verhalten, meine Wahrnehmung und meine Emotionen.

Dank dir, liebe Depression, habe ich gelernt, mich mit all meinen Facetten kennenzulernen und mich als komplexen Menschen anzunehmen. Auch inklusive meiner schwachen und negativen Seiten. Ich stelle mich Situationen, die ich sonst aufgrund von Schutzmechanismen vermieden hätte. Aber nun weiß ich, dass durch die Vermeidung die Ängste nur größer werden und ich mir die Chance nehme, zu erfahren, dass dort gar keine Gefahr lauert. (Ich meine hier nicht wirklich bedrohliche Situationen, in denen mir jemand leibhaftig schaden möchte!) Ich akzeptiere, dass ich ein Mensch bin, so wie jeder andere auch. Dank dieser Einsicht gelingt es mir hin und wieder und zum Glück immer öfter, meine innere Anspannung locker zu lassen und mich im Hier und Jetzt und in meinem Leben wohl zu fühlen.

Dadurch komme ich mehr in Kontakt mit mir selbst und kann so überhaupt erst so etwas wie Selbstfürsorge und Selbstliebe entstehen lassen. Ich lerne kurze Momente kennen, in denen ich in mir Ruhe. Bisher kannte ich das immer nur vom Hörensagen und hielt es für eine unerreichbare Utopie. Doch diese kurzen, derzeit noch sehr seltenen Momente des inneren Friedens bestärken meine Hoffnung, dass dies auch mehr werden kann!

Während ich mir früher häufig die Ablenkung im Außen suchte, überall und jedem meine Hilfe anbot, immer erreichbar und präsent war, gerne shoppen ging oder sonst wie nicht bei mir selbst war, höre ich nun lieber in mich hinein und nehme mich wahr. Liebe Depression, du weißt, dass ist noch nicht richtig in mir verfestigt, aber ich bin dran! Heute kommt das gute Gefühl, das mir früher die gerade aufgeführten Punkte brachten, von innen. Auch nicht immer und beileibe nicht täglich. Aber es ist da! Und es fühlt sich viel schöner an, als dies durch äußere Reize für mich möglich wäre. Mittlerweile gehe ich lieber in einen menschenleeren Wald und konzentriere mich auf das Erleben im möglichst reizarmen Hier und Jetzt, statt mich ins übervolle und mit Reizen gepflasterte Getümmel zu stürzen. Dort verliere ich mich nur viel zu sehr in all den Eindrücken, Gefühlen und Erwartungen, die von außen auf mich einströmen. Dafür nehme ich diese von anderen Menschen viel zu krass und ungefiltert wahr, als dass ich dann ungestört bei mir bleiben könnte. Dank dir habe ich erkannt, dass es mein gutes Recht ist, auf mich und meine Bedürfnisse zu achten. Danke!

Klar, ich bin mittlerweile nicht mehr so belastbar wie früher und komme viel schneller an meine Grenzen. Aber mal ehrlich, war ich damals so belastbar oder bin ich einfach jahrelang weit über meine Grenzen hinaus gegangen? Habe ich nicht einfach immer weit über meine Kapazitäten hinaus gewirtschaftet und neben etlichen Überstunden im Job, auch noch eine gesetzliche Betreuung übernommen und mich auch sonst nicht zurück gehalten? Welcher Körper soll das schon alles auf Dauer mitmachen? Zumal mein Körper auch in Kindheitstagen nie einfach nur Kind sein durfte? Es ist also das gute Recht meines Körpers nun auf seine Ruhephasen zu pochen und sie zur Not auch zwangsweise einzufordern. Dank dir bin ich auf einem sehr guten Weg, mir mit Hilfe von Achtsamkeit und Entschleunigung eine gesündere und ausgeglichenere Lebensweise anzueignen.

Durch dich habe ich überhaupt erst angefangen zu bloggen und hierüber viele wunderbare Menschen kennengelernt. Durch das Schreiben über dich reflektiere ich enorm. Ich stehe zu mir und meiner Krankheit, meinen Ängsten, Schwächen und Selbstzweifeln. Aber auch zu meinen Stärken und meinen Erfolgen. Es gab Menschen, die mich belächelt oder sogar grob angegangen haben, weil sie mit dieser offenen Art nicht umgehen konnten. Sie haben es als Schwäche und als Lächerlichkeit abgetan. Doch es ist mein Weg. Ich lege meine Schwächen offen, sodass ich nichts verbergen muss und die Angst, dass jemand hinter meine so sorgsam verborgenen Ängste kommt, verschwindet. Dadurch habe ich plötzlich wieder Energie zur Verfügung, die ich für etwas positives verwenden kann. Ich lebe so authentisch, wie ich halt nun einmal bin und wie es mir gut tut. Danke, liebe Depression. Ohne dich wäre ich heute nicht so weit!

Mein in meiner Kindheit erlernter Totstellreflex, der sich in Dissoziationen äußert, hat mir lange wortwörtlich das Überleben gesichert. Ich habe innerlich abgeschaltet, bis ich taub war und nichts mehr spürte. Für mich und mein Umfeld war es normal, dass ich so war. Als ich so etwa 13 Jahre alt war, war ich mal für ein paar Tage mit meiner Oma bei einer Freundin von ihr in Österreich. Nach einiger Zeit fragte diese Freundin meine Oma in meinem Beisein, ob ich immer so ernst wäre und niemals lache. Meine Oma fand das normal, so sei ich nun mal. Ja, so war ich. Damals konnte ich nichts für die Umstände, die mich dahin geführt haben. Als sich die Umstände und mein Alter änderten, lernte ich nach und nach (wieder) Freude und Lachen in mein Leben zu lassen. So kamen über all die Jahre alle möglichen Gefühle hinzu. Seit einiger Zeit sogar die Wut, die mir lange Zeit auch sehr fremd war. Die Dissoziationen sind bis heute geblieben und äußern sich immer in Zeiten sehr starker emotionaler Verletzlichkeit. Aber sie werden weniger, weil ich mehr auf mich achte. Danke. liebe Depression!

In wirklich bedrohlichen Situationen erstarre ich nicht mehr. Vor etlichen Jahren gab es mal eine Situation, in der mich mein eingeschränktes Verhalten sehr krass erschreckt hat. Ich war mit meiner Zwillingsschwester mitten am hellichten Tag in einem Café, als ein Mann zu uns kam, uns anfing zu beschimpfen und meine Schwester anzufassen. Ich konnte nicht reagieren. Ich war gelähmt und konnte nur noch flüstern. Es war sehr schrecklich, mich selbst so hilflos zu erleben, wo ich doch eigentlich für mich und meine Schwester hätte einstehen müssen. Zum Glück kamen dann einige Männer von anderen Tischen und beschützten uns. Doch diese Hilflosigkeit und diese völlige Wehrlosigkeit haben mich noch lange erschüttert. Heute weiß ich, dass damals mein inneres Kind aktiv war und in eine alte Rolle aus meiner Kindheit verfiel. Zu dem Zeitpunkt konnte ich nicht anders reagieren. Doch ich hoffe, dass ich heute, in einer ähnlichen Situation in meinem erwachsenen Ich und somit handlungsfähig bleiben kann um mich zu wehren oder um Hilfe zu bitten.

Liebe Depression, du siehst, ich habe ganz schönen Grund dir zu danken. Ohne dich wäre ich heute ein anderer Mensch. Viel unsicherer, unreflektierter und viel weniger ICH selbst. Dank dir habe ich gelernt meine Wünsche und Bedürfnisse zu erkennen und sie für vollwertig anzunehmen. Ich richte mich nicht mehr nur nach den Wünschen und Bedürfnissen meines Umfeldes, um möglichst nicht aufzufallen oder Ärger zu machen oder sonst wie negativ aufzufallen.

Danke, dass ich ICH sein darf!

Kuh Bulle kraftvoll Depression Dankbarkeit


Ich kann nicht gerade sagen, dass ich mich auf das nächste Tief freue oder auf die nächsten Fußtritte, die du mir eventuell verpasst. Aber wenn es soweit ist, weiß ich, dass du mich auf etwas hinweisen oder mir etwas beibringen möchtest. Ich vertraue darauf, dass ich in dem Moment die Stärke dazu habe, genau hinzuschauen und für mich selbst da zu sein.

Liebe Grüße,

deine Frauke 

Mittwoch, 20. September 2017

Intuitives Essen mit Laura von Für Leib & Seele

Heute stelle ich euch Laura Stella vor! Laura Stella habe ich vor einiger Zeit über ihren Blog "Für Leib und Seele" kennengelernt und folge ihr seit dem bei ihren spannenden Themen. Bis vor einiger Zeit war ihr Blog nämlich ein reiner Foodblog mit vielen äußerst leckeren Rezepten. Doch irgendwann erkannte Laura, dass sie in einer Magersucht gefangen war. Hier hat sie sich selbst den Weg heraus gekämpft und unterstützt nun andere Menschen auf ihrem Weg hin zu einem intuitiven Essen. Dies ist ihr eine Herzensangelegenheit und ich finde, das spürt man bei allem, was sie tut. Ich bewundere sie dafür, wie konsequent sie ihren Weg gefunden hat, wie strahlend sie nun ihr Leben genießt und ihre eigenen Erfahrungen so positiv geprägt an andere weitergibt! Durch sie habe ich auch das erste Mal den Begriff "Intuitives Essen" kennengelernt und finde das ganze Thema sehr spannend.

Ich übergebe das Wort an Laura Stella, die euch ihr Herzensprojekt nun selbst vorstellt :-)

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INTUITIV ESSEN – GENUSSREICH LEBEN

Ich möchte dir mein Herzensprojekt vorstellen. Nein warte, zunächst einmal stelle ich mich vor: Mein Name ist Laura Stella, ich genieße mein Leben derzeit in Dortmund und arbeite als selbstständige Social Media Managerin und Speakerin von und Für Leib und Seele.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie es ist, jahrelang in einer Essstörung festzustecken. Wie ich es aus eigener Kraft herausgeschafft habe? Das erzähle ich auf meinem Blog und Podcast und gebe es in meinen Mentorings und in Vorträgen und Workshops weiter. Und in meinem Herzensprojekt: Mein Online-Kurs INTUITIV ESSEN – GENUSSREICH LEBEN*.

Durch die Arbeit mit meinen Mentees und meiner eigenen Erfahrungsexpertise bekomme ich immer wieder mit: Die 24/7-Gedankenspiralen rund um Essen und Gewicht – ganz unabhängig von einer diagnostizierten Essstörung oder nicht – sind im Alltag unheimlich belastend. Der ständige Vergleich mit anderen, das Kalorienzählen, der eigene Seelenhunger… Wenn die eigenen Gedanken, das Essen und der eigene Körper zum Feind werden, dann braucht es strukturiert eine Anleitung, wie du aus diesen limitierenden Glaubenssätzen herauskommst. Und endlich wieder zu einem genussreichen und intuitiven Essverhalten zurückfindest.

Wie schade ist es, dass wir das unbeschwerte Essverhalten von Kindern nach und nach durch die gesellschaftliche Fokussierung auf die Werte im Außen verlieren. Dass wir das Gespür von Sättigung verlieren, weil wir jahrelang eine Diät nach der anderen machen. Dass wir uns an Leitideologien klammern und nicht wissen, was uns und unseren Körper angenehm satt macht. Um nach dem Essen wieder mit dem Leben weitermachen zu können.

Für dieses Ziel habe ich mein Herzensprojekt entwickelt, damit auch du wieder zu einem genussreichen und intuitiven Essverhalten gelangst und mehr aus deinem Leben herausholst! Übernimm die Verantwortung für dich und dein Leben und befreie dich in 6 Wochen von deinen 24/7-Gedanken rund um Essen und Gewicht.

Mein Online-Kurs INTUITIV ESSEN – GENUSSREICH LEBEN* ist ein Selbsterfahrungsprogramm, dass dir in 6 Modulen zeigt, wie du dich von der Diätmentalität in deinem Kopf befreien und zu einem intuitiven und genussreichen Essverhalten finden kannst!

♡ Du möchtest nicht ständig an das Essen und dein Gewicht denken!
♡ Du möchtest unbeschwert essen und danach kein schlechtes Gewissen haben!
♡ Du möchtest trotzdem einen gesunden, schlanken und fitten Körper haben!
♡ Du möchtest dein Leben wieder genießen und spontan und flexibel in deiner Ernährung sein!
♡ Du möchtest dich und deinen Körper wieder lieben und wertschätzen!
♡ Du möchtest dich und dein Essen nicht mehr mit anderen vergleichen!
♡ Du möchtest dich vom Denken in Zahlen, Kalorien und Gewicht befreien!

Auf Basis der Lerntheorie des kognitivistischen Handlungslernens nach David Kolb wirst du 6 aufeinander aufbauende Module mit einem ganz besonderen Schwerpunktthema an die Hand bekommen, mit denen dich strukturiert von deinen 24/7-Gedankenspiralen lösen und zu einem intuitiven Essverhalten und genussreichen Leben finden wirst. Die einzelnen Module sind nach dem IVAN-Modell aufgebaut: Nach der eingehenden und ausgiebigen Information (I) zu einem komplexen Schwerpunktthema am ersten Tag der jeweiligen Modul-Woche folgt für dich an Tag 2 die Verarbeitung (V) dieser Information. Denn deine Situation ist ganz individuell – genau wie dein Körper, deine Gedanken und dein Essverhalten. In der viertägigen Phase der Anwendung (A) werden dir wertvolle Tools, zielführende Aufgaben und einige Herausforderungen gestellt, ehe du all das Gelernte in der Nachbereitung (N) an Tag 7 verfestigst.


Welche Schwerpunktthemen erwarten dich in den 6 Wochen deines Online-Kurses?


Modul 1 DIÄTMENTALITÄT IN DER WELT
Deine Gedankenspiralen rund um Essen und Gewicht haben Berechtigung. Die Diätmentalität in der Welt wirkt sich stärker auf dein Leben und deinen Alltag aus, als du glaubst!

Modul 2 DIÄTMENTALITÄT IN DEINEM KOPF
Lerne deine Gedankenspiralen zu strukturieren, zu hinterfragen und befreie dich von den Kontrollmechanismen, die du dir selbst auferlegst!

Modul 3 LEBENSMITTEL ALS MITTEL ZUM LEBEN
Wie du wieder zu einem natürlichen Umgang und mehr Wertschätzung Lebensmitteln gegenüber findest, Essen nicht mehr als Feind ansiehst und eine ganz neue Achtsamkeit bei der Ernährung erlernst

Modul 4 SEELENHUNGER
Wir gehen den eigentlichen Kern deiner Gedankenspiralen rund um Essen und Gewicht an und lösen deine limitierenden Glaubenssätze auf, denn: Du bist genug!

Modul 5 ROUTINENKARUSSELL
Essgenuss und Lebensfreude gewinnst du mit mehr Flexibilität und Spontanität bei deiner Ernährung, denn dein Körper funktioniert nicht nach Uhrzeit und nicht jeden Tag gleich!

Modul 6 INTUITION
Intuitiv essen und genussreich leben bedeutet nicht automatisch, dick(er) zu werden! Lerne deinen eigentlichen Hunger und Sättigung (wieder) zu spüren und zu honorieren!


Warum dies mein Herzensprojekt ist? Weil ich mir diese strukturierte Anleitung gewünscht hätte und sie mir selbst und mit vielen Rückschritten monatelang erarbeiten musste. Und weil ich dich unterstützen möchte, deine Momente im Leben zu zählen – und nicht die Kalorien!


Hier findest du den Online-Kurs: http://www.fuerleibundseele.com/online-kurs/*

Übrigens findet am 4. Oktober der Vortrag „Hilfe,mein Kind zählt Kalorien!“ in Dortmund statt – komm gern vorbei!




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Vielen Dank liebe Laura Stella, dass du uns dein Herzensprojekt vorgestellt hast!



*) Hierbei handelt es sich um einen Affiliat-Link. Das heißt: wenn du hier drüber den Online-Kurs buchst, bekomme ich ein klein wenig Geld. Für dich bleibt der Preis aber der gleiche!

Dienstag, 19. September 2017

Mein eBook "Ganz große Kürbisliebe" - meine 11 besten vegetarischen Rezepte -

Der Herbst ist da und mit ihm meine riesige Kürbisliebe! Während die Temperaturen draußen kälter werden, liebe ich dieses wohligwarme Gefühl, das Kürbisessen in meinem Mund und in meinem Bauch hervorruft. Diese innere Wärme ist einfach herrlich!

Aus diesem Grund habe ich mich hingesetzt und für euch meine 11 besten vegetarischen Kürbisrezepte zusammengestellt :-)

Diese findet ihr ab sofort in meinem eBook: "Ganz große Kürbisliebe"!

Neben wirklich sehr einfach nachzukochenden Rezepten findet ihr außerdem noch einige sehr hilfreiche Tipps von mir, wo ihr am besten Kürbisse kauft, wie ihr sie schält und auch, wie ihr sie schnitzen oder verzieren könnt.

Egal, ob ihr totale Kürbisfans seid, so wie ich, oder ob ihr völlige Kürbisneulinge seid: mit meiner Rezeptesammlung gebe ich euch Rezepte an die Hand, die ohne viel Vorerfahrung nachzukochen und in einem Fall auch nachzubacken sind :-)

https://www.digistore24.com/product/164449



Und hier bekommt ihr einen kleinen Einblick in das Inhaltsverzeichnis meines eBooks :-)

Ganz große Kürbisliebe eBook Kürbisrezept

Seid ihr nun neugierig oder auch schon hungrig geworden? Dann kauft euch mein eBook: "Ganz große Kürbisliebe" für nur 3,99 €!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen und Nachbacken!

Montag, 18. September 2017

9 Blogs über Depression - Vorstellung auf MyTherapy

Ich habe gerade ein dezent stolzes Grinsen im Gesicht kleben :-) Denn heute ist ein Blogpost bei MyTherapie online gegangen, in dem die ihrer Ansicht nach Top 9-Depressions-Blogs vorgestellt werden! Und mein Blog gehört dazu :-D

Fräuleins wunderbare Welt Blog Depression Top 9 MyTherapy gekürt Auszeichnung Stolz
Das Foto stammt aus dem Shooting mit Debo von sehenswert. aus November 2016

Schaut also mal hier vorbei! Dort wird einmal mein Blog, aber natürlich noch 8 andere rund um das Thema Depression vorgestellt. 
Fräuleins wunderbare Welt Blog Depression Top 9 MyTherapy gekürt Auszeichnung Stolz

Und während ihr dort lest, freu ich mich einfach noch ein bißchen weiter!

Samstag, 16. September 2017

Kleinigkeiten am Wegesrand - eine Waldrunde in Gevelsberg

Mina und ich stehen ja beide sehr auf Wald und Natur. Als wir nun mal wieder auf der Suche nach einem noch unbekannten Ort waren, stieß ich auf den Wald bei Gevelsberg. Ich war bisher weder in der Stadt, noch in dem Wald. Für uns zwei Naturentdecker, die Mina und ich im Grunde unseren Herzens ja nun mal sind, gibt es hier also viel Neues zu entdecken :-)

Und weil ich letztens bei Carolin von "Berg und Flachlandabenteuer" von ihrer Blogparade "Die kleinen Dinge am Wegesrand" las, habe ich diesmal mein Augenmerk vor allem auf alles abseits des Weges gelenkt. Perfekt übrigens um sich ganz nebenbei in Achtsamkeit zu üben ;-)

Heute gibts deshalb auch gar nicht viele Worte, sondern einfach einen Haufen Bilder von schönen Waldmomenten. Lehnt euch zurück und lasst euch von uns in eine zauberhaft entspannende, reizarme Waldregion entführen: 

Gevelsberg Wald Stadtwald Ruhrgebiet Wandern Wanderung Hunderunde Herbst Wegesrand Blogparade

Gevelsberg Wald Stadtwald Ruhrgebiet Wandern Wanderung Hunderunde Herbst Wegesrand Blogparade

Gevelsberg Wald Stadtwald Ruhrgebiet Wandern Wanderung Hunderunde Herbst Wegesrand Blogparade

Gevelsberg Wald Stadtwald Ruhrgebiet Wandern Wanderung Hunderunde Herbst Wegesrand Blogparade

Gevelsberg Wald Stadtwald Ruhrgebiet Wandern Wanderung Hunderunde Herbst Wegesrand Blogparade

Nicht mehr gut erkennbar, aber das hier ist der Meininghauser Flachsteich: 

Gevelsberg Wald Stadtwald Ruhrgebiet Wandern Wanderung Hunderunde Herbst Wegesrand Blogparade Meininghauser Flachsteich

Gevelsberg Wald Stadtwald Ruhrgebiet Wandern Wanderung Hunderunde Herbst Wegesrand Blogparade

Gevelsberg Wald Stadtwald Ruhrgebiet Wandern Wanderung Hunderunde Herbst Wegesrand Blogparade

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Gevelsberg Wald Stadtwald Ruhrgebiet Wandern Wanderung Hunderunde Herbst Wegesrand Blogparade

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Gevelsberg Wald Stadtwald Ruhrgebiet Wandern Wanderung Hunderunde Herbst Wegesrand Blogparade

Gevelsberg Wald Stadtwald Ruhrgebiet Wandern Wanderung Hunderunde Herbst Wegesrand Blogparade

Ein paar Pilze dürfen im herbstlichen Wald natürlich nicht fehlen :-) 

Gevelsberg Wald Stadtwald Ruhrgebiet Wandern Wanderung Hunderunde Herbst Wegesrand Blogparade  Pilz

Gevelsberg Wald Stadtwald Ruhrgebiet Wandern Wanderung Hunderunde Herbst Wegesrand Blogparade  Pilz

Gevelsberg Wald Stadtwald Ruhrgebiet Wandern Wanderung Hunderunde Herbst Wegesrand Blogparade  Pilz

Gevelsberg Wald Stadtwald Ruhrgebiet Wandern Wanderung Hunderunde Herbst Wegesrand Blogparade  Pilz

Gevelsberg Wald Stadtwald Ruhrgebiet Wandern Wanderung Hunderunde Herbst Wegesrand Blogparade

Ich habe eine neue Gegend, wo ich gerne wohnen würde. Hier. Hier gibt es nämlich einen Bach, der die ganze Straße entlang der Häuser entlang läuft. Leider sind es nur Einfamilienhäuser. Etwas zu überdimensioniert für mich und auch alle bewohnt. Schade. Einen Bach am Haus hätte ich schon echt gerne!

Gevelsberg Wald Stadtwald Ruhrgebiet Wandern Wanderung Hunderunde Herbst Wegesrand Blogparade

Gevelsberg Wald Stadtwald Ruhrgebiet Wandern Wanderung Hunderunde Herbst Wegesrand Blogparade


Wenn ihr auch mal in Gevelsberg in den Wald wollt: in der Friedhofstraße gibt es einen Wanderparkpatz. Den hatte ich übers Internet gefunden, doch die vermeintliche Sackgasse hielt mich davon ab, diesen zu finden. Deshalb habe ich in der Waldstraße geparkt. Auf dem Fußweg in den Wald entdeckte ich dann aber den Parkplatz. Ich hätte einfach weiter fahren müssen, wo es scheinbar nicht mehr weiterging...

Wir sind einfach drauf los gewandert. Um den Rückweg zu finden, hatte ich Komoot laufen. Die App hat meinen Weg aufgezeichnet und so wusste ich dann, in welche Richtung ich zurück laufen muss. Falls ihr das etwas geplanter machen wollt, schaut mal hier. Dort ist eine schöne Übersicht über die einzelnen ausgeschilderten Wege im Gevelsberger Stadtwald.


Mit all diesen waldigen Wegesrandmomente hüpfe ich nun rüber zu der Blogparade von Carolin :-) Bis zum 15. Oktober 2017 könnt ihr dort übrigens noch mitmachen, wenn ihr auch schöne Wegesrandbilder habt!

Mittwoch, 6. September 2017

Ein Tag Katwijk mit Meer und Sonne und Lachen in Analog

Vor kurzem ging es mit mal wieder für einen ganzen Tag nach Holland ans Meer :-) Vollgepackt mit frisch aufgebrühtem Kaffee, allerlei Leckereien und viel guter Launevorfreude sausten Gesa, Corinna und ich an einem Samstag früh Morgens los!

Die Wettervorhersage lautete: bedeckt, 19 Grad, trocken. Wie bereits vor 2 Jahren, als ich mit Corinna das letzte Mal für einen Tag am Meer war, stimmte das mal wieder so gar nicht! Wir kamen an, die Sonne lachte vom strahlend blauen Himmel, die Temperatur kletterte in sommerliche Bereiche und wir saßen ohne Badesachen am Strand. Nun gut, gibt schlimmeres und so genossen wir den herrlich sonnigsommerlichen Meertag :-)

Auf meine normale Kamera habe ich den dem Tag verzichtet und so nehme ich euch nun mit meinen analogen Fotos, geschossen mit der uralten Gloriette von Braun von meinem Opa, auf einen Strandtag mit. Wundert euch nicht, die Kamera war von dem strahlenden Meeres- und Himmelblau etwas überfordert. Deswegen sieht es teilweise etwas bedeckt aus, was aber wirklich nur an der Retro-Aufnahmetechnik liegt. Das Sommerfeeling transportieren die Fotos trotdem herrlichst:

Katwijk aan Zee Niederlande Holland Meer Strand Ausflug Tagesausflug Kurztrip Freunde Sommer Sonne

Katwijk aan Zee Niederlande Holland Meer Strand Ausflug Tagesausflug Kurztrip Freunde Sommer Sonne

Katwijk aan Zee Niederlande Holland Meer Strand Ausflug Tagesausflug Kurztrip Freunde Sommer Sonne

Während wir schön gemütlich auf unseren Decken am Strand saßen und uns über unser Picknick hermachten, kam eine der besonders dreisten Möwen, flog sehr knappkantig über Corinnas Scheitel hinweg, klaute ihr den Toastmuffin aus der Hand und verschlung ihn etwa einen Meter weiter im Sand in Sekundenbruchteilen bevor sich eine Meute Möwen auf die Siegermöwe stürzen konnte. Während wir noch herzhaft lachten (also zwei von uns dreien), schnappte ich mir kurz darauf ebenfalls einen der Toastmuffins, plauderte noch etwas und fühlte mich auf einmal beobachtet. Einen Kopfdreh nach rechts später starrte ich in die aufgerissenen Augen einer Möwe im Sturzflug, die sich mit ausgebreiteten Flügeln auf meine Hand stürzen wollte. Reaktionsschnell, wie ich manchmal bin wenn es um die Essensverteidigung geht, drehte ich mich nach links weg und konnte so im letzten Moment mein Essen vor dem weit aufgerissenen Schnabel retten. Haarscharf! Ganz schön frech die Tiere!

Katwijk aan Zee Niederlande Holland Meer Strand Ausflug Tagesausflug Kurztrip Freunde Sommer Sonne

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Katwijk aan Zee Niederlande Holland Meer Strand Ausflug Tagesausflug Kurztrip Freunde Sommer Sonne

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Seht ihr die Nonne am Strand? 

Katwijk aan Zee Niederlande Holland Meer Strand Ausflug Tagesausflug Kurztrip Freunde Sommer Sonne

Katwijk aan Zee Niederlande Holland Meer Strand Ausflug Tagesausflug Kurztrip Freunde Sommer Sonne

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Ein Besuch in den Niederlanden ohne Pommes Spezial? Und ohne Kaassouffle? Nicht denkbar! 

Katwijk aan Zee Niederlande Holland Meer Strand Ausflug Tagesausflug Kurztrip Freunde Sommer Sonne

Katwijk aan Zee Niederlande Holland Meer Strand Ausflug Tagesausflug Kurztrip Freunde Sommer Sonne

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Katwijk aan Zee Niederlande Holland Meer Strand Ausflug Tagesausflug Kurztrip Freunde Sommer Sonne

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Nach einem gefühlt ewig dauernden Tag machten wir uns abends wieder auf den Heimweg, natürlich mit einem kurzen Zwischenstopp im Supermarkt ;-) Mein diesmaliger Favorit: Erdnussbutter mit Karamell und Meersalz! Wie wir später feststellen mussten, hatten wir uns aber nicht nur leckeres niederländisches Essen gekauft und Sand vom Strand in unseren Klamotten und Rucksäcken mitgebracht. Nein, ein kleiner Sonnenbrand durfte natürlich auch nicht fehlen ;-)

Ein Tag Meer ist einfach herrlich, entspannend und fühlt sich an wie ein kurzer Urlaub! Auch wenn wir natürlich einige Zeit hin und auch wieder zurückfahren mussten, so ist der Strand doch fast um die Ecke vom Ruhrgebiet. Und mit so wundervoll lustigherzlicher Begleitung ist so ein Tag gleich doppelt herrlich!


Unsere Instagramfotos findet ihr gesammelt hier :-) Und Corinnas zukünftige und überaus hilfreiche Packliste für einen Tag am Strand findet ihr hier! Gesas Reisebericht ist hier :-)


Noch mehr Analogfotos von mir findet ihr übrigens hier. Und von meinem letzten Besuch im Schnee (!) in Katwijk habe ich hier berichtet.

Freitag, 1. September 2017

Suizid - ein Tabuthema das keines sein sollte

Suizid oder Selbstmord oder wie auch immer man es bezeichnet ist nach wie vor ein Tabuthema. Keiner spricht darüber und die Presse berichtet nur in Ausnahmefällen. Aber jetzt mal Hand aufs Herz: kennt nicht jeder von uns jemanden, der zumindest schon mal versucht hat sich das Leben zu nehmen? Grund genug, das Tabu rund um das Thema endlich mal aus der Welt zu schaffen. Denn: REDEN hilft!

Wie ihr vielleicht noch wisst, habe ich mich schon intensiv mit der Thematik befasst und habe auch eine Phase der Angst vor meiner eigenen Depression durchgemacht. Suizid ist in meinem Leben so normal, wie jede andere Todesform auch. Wobei "normal" in Bezug auf "Tod" viel zu banal klingt. Normal ist der Tod nie, ganz egal wie der Mensch aus dem Leben tritt.

Doch warum begehen Menschen Suizide? Als völlig Außenstehende ist das schwer nachvollziehbar. Seit ich mit meiner Depression irgendwie klar kommen musste, kann ich suizidale Gedanken sehr gut nachvollziehen. Meine Sichtweise während eines starken Tiefs kann ich versuchen in Worte zu fassen, doch wirklich nachfühlen ist (wahrscheinlich zum Glück) für Nicht-Betroffene nur schwierig möglich. Diese Schwärze in mir drin, die komplette Hoffnungslosigkeit, die niemals enden wollende Aussichtslosigkeit. Die eingeschränke Wahrnehmung meines Körpers durch Dissoziationen bestärkt meine negative Gedankenspirale zusätzlich. Und so geht es nicht nur mir, so ergeht es vielen Menschen. Jeder nimmt das natürlich anders wahr, jeder hat andere Auslöser, andere Krankheiten, andere Gedanken, einen anderen Umgang damit.

Doch eines hilft jedem von uns: sich damit nicht einsam und alleine fühlen. 

Solange ich weiß, dass es Menschen gibt, die mir Herzen liegen und denen ich am Herzen liegen, die an mich denken und auf mich und mein Wohlergehen achten, solange verbleibt ein Funken Hoffnung. Das ist nicht bei jedem so, aber bei vielen. Ich erwarte von keinem meiner Freunde, dass er die Rolle eines Therapeuten übernimmt. Vielmehr baue ich auf ein offenes Ohr und dass sie mich nicht aufgeben, wenn es mir echt scheiße geht. REDEN HILFT!

Was könnt ihr also tun, wenn ihr bei jemandem in eurem Freundes-/Bekannten-/Familienkreis merkt, dass es demjenigen scheinbar nicht so richtig dolle geht? Oder wenn derjenige konkrete suizidale Absichten äußert?

Sprecht es an. Fragt denjenigen unter vier oder sechs Augen, wie es ihm geht. Sagt ihm, dass ihr euch Sorgen macht. Dass ihr ihm helfen möchtet und er nicht allein ist. Dass er auf euch zählen kann. Dass ihr ihm helfen könnt, Hilfe zu finden. Auch wenn ihr vielleicht genauso hilflos gegenüber der Depression (oder welche Krankheit es auch immer sein mag) seid, sprecht dies an. Der Gegenüber möchte meist keine mehr oder weniger klugen Ratschläge, sondern Verständnis und Akzeptanz. Wenn beide Seiten hilflos angesichts einer beschissenen Situation sind, ist das erstmal normal. Sich das einzugestehen, fällt meist trotzdem schwer. Sobald ihr euch das klar gemacht habt, könnt ihr gemeinsam nach passender Hilfe suchen.

Aber achtet auch auf eine Grenze! Ihr könnt keinen Therapeuten oder Arzt ersetzen und das müsst ihr auch nicht! (Mit einer Freundin, die ebenfalls Depressionen hat, habe ich beispielsweise die Abmachung, dass wir einander sehr ehrlich und direkt sagen dürfen, wenn es uns zu viel wird, während der andere gerade sein Herz ausschüttet. Schließlich möchten wir uns gegenseitig nicht zu sehr belasten oder erschüttern, wenn es dem anderen gerade auch nicht allzu stabil geht. Doch wir wissen, dass wir füreinander da sind. Egal, bei was und egal, wann.) 

Holt euch Hilfe von Menschen, die vom Fach sind. Dies kann z. B. die Telefonseelsorge sein: rund um die Uhr und kostenfrei, telefonisch, per Chatkontakt, Mailberatung oder vor Ort!

Auf meiner Unterseite "Depression" habe ich euch meine Texte zum Thema und auch Anlauf-/Hilfestellen verlinkt, sowohl für Betroffene, als auch für Angehörige und Freunde.

Meine sehr große Bitte an euch: wenn euch gegenüber jemand sein Herz öffnet und von seinen Problemen/Schwierigkeiten berichtet, nehmt denjenigen ernst. Ein offenes Ohr ist gold wert. Schaut, was ihr tun könnt (zuhören, gemeinsam zum (Haus-)Arzt gehen oder euch vielleicht einfach nur regelmäßig auf ein Eis treffen).

In Deutschland nimmt sich alle 53 Minuten jemand das Leben und alle 4 Minuten versucht sich jemand das Leben zu nehmen. Das sind im Jahr etwa 10.000 Todesfälle durch Suizid.

Habt ihr schon mal jemanden mit einer Semikolon-Tätowierung gesehen? Wahrscheinlich hat dieser schon mal an einem solchen Punkt gestanden, sich dann aber doch gegen das Ende entschieden. 

Wenn wir alle mehr zuhören, können wir vielleicht einige Suizide verhindern. Nicht alle, aber jeder weniger, ist einer weniger.



Diesen Text habe ich im Rahmen der Blogparade "Chancen, Wege und Methoden die Gedanken an Suizid zu vertreiben" der Telefonseelsorge geschrieben. Wenn ihr auch einen Blog habt und zu dem Thema einen Blogpost schreiben möchtet, dann schaut einfach auf dieser Seite der Telefonseelsorge. Dort steht alles rund um die Blogparade beschrieben!


Und noch eine Bitte, die mir im Rahmen meiner Recherche zu diesem Text bewusst geworden ist: googelt bitte nur nach sehr ausgewählten Begriffen, wie z. B. "Hilfsangebote Depression". Vermeidet dringend Suchbegriffe oder Internetseiten, die in eine suizidale Richtung gehen! Das hilft NIEMANDEM! Ich hatte gerade eine Seite offen, wo empfohlen wurde Tee zu trinken, weil der gegen Depressionen helfen soll. Egal welcher, hauptsache Tee trinken. Und das war eine der harmlosen Seiten mit den harmlosen Tipps. Sucht euch adäquate Hilfe und verirrt euch nicht auf verstörende Homepages! 


Montag, 28. August 2017

Ein Tag Urlaub in der Heimat - Tour durch den Emscherlandschaftspark

Vor kurzem trudelte eine Einladung des Regionalverbands Ruhr in mein Emailpostfach: eine Bloggertour durch den Emscher Landschaftspark :-) Da zögerte ich nicht lange und sagte zu! Einen Tag lang im Ruhrgebiet unterwegs zu sein und von Industriekultur hin zu schönen Naturmomenten alles dabei, super!

Am Sonntag war es nun soweit. Bei strahlend blauem Ruhrpotthimmel starteten wir in Essen mit einem kleinen Bus inkl. nettem Fahrer unsere Fahrt :-) Unsere Führerin Ulla Enigk von der RuhrTour versorgte uns mitsamt ihrem freundlich klingenden dänischen Akzent ab der ersten Minuten mit interessanten Infos. Sowohl auf der Fahrt, als auch bei den einzelnen Standorten, die wir anfuhren.  

Unser erste Halt war in Oberhausen beim Haus Ripshorst

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Oberhausen Haus Ripshorst

Als erstes schlenderten wir gemütlich zum Zauberlehrling. Das ist ein künstlerisch verformter Strommast, den ich schon häufiger auf Instagram und anderen Blogs gesehen hatte und dort eh unbedingt mal hin wollte. Hier seht ihr in mitsamt des Gasometers im Hintergrund und dem Rhein-Herne-Kanal im Vordergrund: 

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Oberhausen Haus Ripshorst

Ich finde es toll, wie die Natur sich jeden Quadratzentimeter erobert, wo sie dran kommt. Und sei es einfach auf einer Brücke, die über den Kanal und die Emscher führt. 

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Oberhausen Haus Ripshorst Brücke Rhein-Herne-Kanal Blumen Renaturierung

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Oberhausen Haus Ripshorst Brücke Rhein-Herne-Kanal Blumen Renaturierung

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Oberhausen Haus Ripshorst Brücke Rhein-Herne-Kanal Blumen Renaturierung

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Oberhausen Haus Ripshorst Brücke Rhein-Herne-Kanal 
Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Oberhausen Haus Ripshorst Brücke Emscher

Auf dem Weg zum Haus Ripshorst kamen wir an Brombeerranken und Brennesseln vorbei. Da konnte ich nicht lange widerstehen ;-) Leider waren die Brombeeren noch nicht reif (bzw. die reifen schon gepflückt), doch die Brennesselsamenstände schmeckten super gut! So ermuntert pflückte auch unser Fahrer, der sich unserem Fußmarsch angeschlossen hatte, einiges ab und ließ es sich schmecken ;-) Er wies mich noch auf rote Beeren/Kirschen hin, die er noch aus seiner Heimat Serbien kannte, aber den deutschen Namen dafür nicht wusste. Mir kamen sie grob bekannt vor. Sie waren aber lecker!

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Oberhausen Haus Ripshorst

Im Haus Ripshorst war ich vor einigen Jahren mal im Rahmen der Nacht der Industriekultur. Dabei war es hier natürlich um einiges voller ;-) Umso schöner für mich, mir das Haus nun noch einmal etwas genauer anzusehen. Die interaktive Karte am Boden wird übrigens denkbar einfach bedient,  nämlich: man sucht sich einen Standort im Emscherlandschaftspark heraus, über den man mehr wissen möchte, und stellt sich dort auf die Fußumrisse. Nach einigen Sekunden startet etwas oberhalb der Blickrichtung ein Infofilm.

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Oberhausen Haus Ripshorst

Auf den Emporen sind einige Informationen, aber zur Zeit auch tolle Fotos angebracht (die Ausstellungen ändern sich regelmäßig):

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Oberhausen Haus Ripshorst

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Oberhausen Haus Ripshorst Fuchs Fotoausstellung

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Oberhausen Haus Ripshorst Fotoausstellung

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Oberhausen Haus Ripshorst Fotoausstellung

Von der Organisatorin Marja vom Büro Go Between GmbH bekamen wir hier unser Lunchpaket :-) Zusammen mit leckerem Kaffee setzten wir uns im Schatten auf einige Bierzeltgarnituren und ließen uns die zusammengestellten Leckereien schmecken, tauschten fleißig unsere Smoothies hin und her und teilten die Sandwiches, bevor es nach Bottrop zum Tetraeder weiterging.

Eigentlich läuft man die Halde Beckstraße schön hoch und erklimmt sie so Schritt für Schritt. Wir hatten die Luxusvarianten und fuhren mit unserem kleinen Bus bis ziemlich weit nach oben. Bei den steigenden Temperaturen war das auch gar nicht mal so ganz schlecht ;-) 

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Bottrop Tetraeder Halde

Ich war vor drei Jahren das letzte Mal hier und war damals schon sehr angetan von der Aussicht, der Halde und natürlich erst recht vom Tetraeder mit seinen drei Plattformen. Damals ging noch schön die Sonne unter. Am Sonntag waren wir dafür etwas zu früh dran, aber die Wolkenfabriken hatten ihre Produktion schon aufgenommen ;-)

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Bottrop Tetraeder Halde Beckstraße Wolkenfabrik

Dank der Höhe war es auf dem Tetraeder auch gar nicht zu warm. Außerdem lenkte besonders die mitschwingende Treppe ab, die meinen Gleichgewichtssinn dann doch etwas heraus forderte. Aber mutigen Schrittes kam ich bis zur dritten Plattform, die zum Glück so starr montiert ist, das sie nicht schwingt :-) 

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Bottrop Tetraeder Halde Beckstraße

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Bottrop Tetraeder Halde Beckstraße

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Bottrop Tetraeder Halde Beckstraße

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Bottrop Tetraeder Halde Beckstraße

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Bottrop Tetraeder Halde Beckstraße

Die verschiedenen Details des Tetraeders, die lachende Sonne, meine gutgelaunten Begleiter und die perfekte Fernsicht waren eine echt richtig gute Zusammenstellung :-) 

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Bottrop Tetraeder Halde Beckstraße

Während wir uns langsam wieder Richtung Bus begaben, joggten mehrere Feuerwehrmänner in voller Montur an uns vorbei. In Anbetracht der Höhe der Halde, der sommerlichen Temperaturen und dem flotten Tempo: Hut ab!

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Bottrop Tetraeder Halde Beckstraße

Auch hier erobert sich die Natur jeden freien Zentimeter zurück und überzieht ihn mit schönsten Blüten: 

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Bottrop Tetraeder Halde Beckstraße
 
Der nächste Halt war beim Westpark und der Jahrhunderthalle in Bochum. Um dort hin zu kommen, gingen wir über die Erzbahnschwinge

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Bochum Westpark Jahrhunderthalle

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Bochum Westpark Jahrhunderthalle

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Bochum Westpark Jahrhunderthalle

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Bochum Westpark Jahrhunderthalle

Ich bin ja großer Fan dieser Warnschilder, wo ein Männchen immer rückwärts in Wasser fällt. Am Kanal und der Emscher standen bereits einige rum. Das Schild hier kannte ich noch nicht: 

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Bochum Westpark Jahrhunderthalle

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Bochum Westpark Jahrhunderthalle

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Bochum Westpark Jahrhunderthalle

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Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Bochum Westpark Jahrhunderthalle

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Bochum Westpark Jahrhunderthalle

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Bochum Westpark Jahrhunderthalle

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Bochum Westpark Jahrhunderthalle

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Bochum Westpark Jahrhunderthalle

Nach zwei Tagen ohne Mina (Samstag war ich ja schon in Katwijk aan Zee gewesen und so war Mina bei meinem Freund einquartiert / falls die Fotos der analogen Kamera was werden, gibts demnächst noch einen Bericht dazu) war ich dezent unterhundet und musste etwas quietschen, als dieser kleine Flauschiwauschi an mir vorbei radelte :-)

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Bochum Westpark Jahrhunderthalle

Auch wenn hier ein etwas penetranter Klogeruch vorherrschte, finde ich die Idee doch schon sehr unterhaltsam :-) 

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Bochum Westpark Jahrhunderthalle

Und schon ging es weiter zu unserer letzten Station: das Musikpicknick am Phönixsee in Dortmund. 

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Dortmund Phönixsee Musikpicknick

Während sich die Sänger im Rahmen eines SongSlams das Mikrofon nach einem Lied weiterreichten, ließen wir uns leckere Wraps und Süßkartoffelpommes am Foodtruck von Wrap Attack schmecken :-) 

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Dortmund Phönixsee Musikpicknick

Emscher Landschaftspark Ruhrgebiet Ruhrpott Ausflug Dortmund Phönixsee Musikpicknick

Mal ehrlich, so lässt sich ein Sommertag mitten im Ruhrgebiet doch wohl aushalten, oder? :-) Von der Sonne leicht verbrutzelt und mit gut gesättigtem Magen ging es zurück zum Bus, der uns zielsicher wieder in Essen am Hauptbahnhof absetzte.

Ein echt toller Tag! Das I-Tüpfelchen war natürlich etwas später, als ich Mina endlich wieder in meine Arme schließen konnte ;-)

Und damit ihr einmal eine Übersicht habt, wo wir genau waren, hier eine Karte:



Zu diesem wunderbaren Tag wurde ich vom Regionalverband Ruhr eingeladen. Ich habe hierfür kein Geld erhalten, "nur" diesen super organisierten Ausflug mitsamt leckerster Verpflegung, toller Führerin und super Betreuung. (Mein Text und meine Fotos geben natürlich trotzdem nur meine eigene Meinung wieder!) Vielen Dank an Ulla Enigk (Tour-Guide der RuhrTour), Sabine Auer (Regionalverband Ruhr (RVR)), Marja Wardenga (Go Between GmbH) und unseren Fahrer! 

Außerdem waren übrigens folgende Blogger dabei: Gesa, Christina, Danny, Jürgen, Michael und Silke

Und auf Instagram findet ihr unter dem Hashtag #elp2017 einige Fotos, die von einigen von uns geschossen wurden :-)