Montag, 21. März 2016

Und jährlich grüßt das buntbemalte Osterei!

So wie in keinem Jahr ein Osterlamm fehlen darf, darf auch kein buntes Ei an Ostern fehlen!

Ostereier einfärben färben bemalen DIY Fasermaler lebensmittelecht Hase Silouette Deko

Letztes Jahr habe ich mit flüssiger Warmfarbe die Eier eingefärbt und sie danach bemalt.

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Dieses Jahr habe ich wieder zur altbewährten Kaltfarbe gegriffen, die als Tablettenform daher kommt und im Wasser aufgelöst wird. Leider wurde ich von dem Gelb sehr enttäuscht, was ich von den vorherigen Jahren so gar nicht kenne.

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Witzigerweise habe ich mir den Text mitsamt der Bilder vom letzten Jahr gerade erst wieder angesehen. Und da musste ich schon etwas grinsen, dass ich mir damals schon die Fasermaler aus dem Supermarkt speziell zum Eierbemalen gekauft hatte. Denn: als ich dieses Jahr im Supermarkt vor den Stiften stand, habe ich mich echt gefragt, warum es die früher noch nicht gab und wie ich denn letztes Jahr mit einem Edding die Eier anmalen konnte, der doch gar nicht lebensmittelecht ist :-) Jaja, das Alter ;-)
 
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Dieses Jahr sind auch vier Eier für mein Patenkind und seine Eltern bemalt worden! Wo die wohl wohnen, könnt ihr euch nun sicherlich denken ;-)

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Und weil die Mina so verliebt in ihren Kölner Hundefreund Migo (ein ungarischer Spitzmischling) ist, ist auch ein kleiner Spitz auf ein Ei gewandert!

Ostereier einfärben färben bemalen DIY Fasermaler lebensmittelecht Hase Silouette Deko Spitzmischling

Ich wünsch euch eine schöne Vor-Osterwoche!

Weidenkätzchen Ostern Deko


Sonntag, 20. März 2016

Osterhasen mit Dinkelmehl backen

Ich liebe ja Ostern. So ähnlich wie Weihnachten, nur etwas weniger doll. Aber auch Ostern gibts ein paar Rituale, von denen ich ungerne abweiche.

Osterhase backen Dinkelmehl Dinkelvollkornmehl Vollkornmehl Rezept Ostern Hase Ritual

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So MUSS es zum Frühstück am Ostersonntag ein gebackenes Osterlamm geben. Meine Oma bestellt die immer bei ihrem Bäcker, der regelmäßig mit dem Auto vorbeigefahren kommt (ja, sie wohnt auf dem Dorf, auf einem richtigen Dorf). Die letzten Jahre haben wir "Kinder" Ostern immer bei Oma in Bayern verbracht und dort, ähnlich wie Weihnachten, Familientreffen abgehalten. Und da gab es immer ein Schoko-Osterlamm und ein normales Osterlamm. Was gibts schöneres als schon zum Frühstück ein Stück Kuchen zu essen? Eben! Und noch besser ist es, wenn man den Wettkampf um das Schoko-Hinterteil oder den Schoko-Kopf gewinnt. Weil dort ja am meisten Schoki dran ist, ist ja logisch :-)

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Nun ist es aber dieses Jahr so, dass wir Ostern alle getrennt voneinander verbringen. Und auch wenn heute erst Palmsonntag ist, habe ich mir schon mal einen Osterhasen gebacken. Die Backform habe ich schon vor Jahren gekauft und immer mal wieder einen Hasen damit gebacken. Das letzte Mal ist schon etwas länger her und so wurde es mal wieder Zeit für einen selbstgebackenen Osterhasen!

Osterhase backen Dinkelmehl Dinkelvollkornmehl Vollkornmehl Rezept Ostern Hase Ritual

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Die Zutaten:
  • 60 gr. Butter
  • 80 gr. Zucker
  • 2 Eier
  • 120 gr. Dinkelvollkornmehl
  • 1 TL Backpulver
  • ca. 50 ml Pflanzenmilch (z. B. Hafermilch) 
  • etwas Salz
  • einen Schuss Strohrum (kann man aber auch weglassen) 

Die Zubereitung:

Butter, Zucker und Eier schaumig rühren. Die anderen Zutaten unterrühren, bis es ein zähflüssiger Teig geworden ist.

Lasst den Teig abgedeckt etwa 30 min. gehen. Vollkornmehl hat gern etwas Ruhe vorm Backen!

Rührt den Teig danach mit dem Rührgerät nochmal durch. Ist der Teig zu fest geworden? Verlängert ihn mit etwas Pflanzenmilch!

Nun fettet die einzelnen Teile der Hasenform ein und baut die Einzelteile zusammen, sodass der geöffnete Boden nach oben zeigt. (Hasen und Lämmer werden ja bekanntlich kopfüber gebacken.)

Füllt den Teig ein und stellt die Form vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.

Das ganze schiebt ihr auf die unterste Schiene eures Backofens und backt es dort bei 180 Grad für ca. 40 min. Falls Teig unten zwischen den Einzelteilen hervorläuft oder durch das Aufquillen beim Backen oben aus der Form läuft: die könnt ihr hinterher nach dem Backen direkt in den Mund stecken ;-)

Osterhase backen Dinkelmehl Dinkelvollkornmehl Vollkornmehl Rezept Ostern Hase Ritual


Sucht ihr noch weitere Inspiration für österliche Dinge? Dann schaut mal hier, was ich die letzten Jahre gemacht habe: Origami-Hasen, Wand-Hasen aus Masking-Tape, Deko Teil I, Teil II und Teil III.

Montag, 14. März 2016

Meine notwendigen Auszeiten - nur mit mir und Mina und sonst mit niemandem


Ich merke immer wieder, wie wichtig mir stundenweise Auszeiten sind. Ohne andere Menschen. Komplett allein, nur mit Mina an meiner Seite. Das ist für Außenstehende meist schwierig zu verstehen, so wie die Depression an sich schwer nachvollziehbar ist, wenn man nicht selbst betroffen ist. Und genauso schwierig nachzuempfinden sind die Auswirkungen auf meinen Körper, wenn ich ihm diese Auszeiten verweigere.

Depression Alltag Rückzug Ruhe Wald Auszeit Überforderung

Auch wenn ich zur Zeit kein Tief habe, merke ich die Auswirkungen der Depression in meinem Alltag. So ist es auch mit meinen notwendigen Auszeiten, die ich (leider) gerne mal ausfallen lasse. Doch gab es die letzten Tage wieder einige Anzeichen, dass ich mir diese Rückzugsmöglichkeiten fest in meinen Kalender eintragen muss, einfach weil sie momentan noch sehr notwendig für mich sind.

Ich merkte, dass mir Geräusche schnell zu laut wurden. Meine Gedanken ließen sich von allen möglichen Gesprächen um mich herum ablenken und aus dem Konzept bringen. Während die Konzentration flöten ging, rasten meine Gedanken umso schneller und wie wild in alle Richtungen, um die ganzen äußeren und auch meine eigenen, inneren Reize zu verarbeiten. Je mehr Menschen in meiner Umgebung waren, um so anstrengender wurde es für mich. Ich bekam die einzelnen Reize (Licht, Geräusche, Gespräche, Gerüche...) nicht mehr einfach so gefiltert und alles wollte wie ein turbulenter Wirbelwind in meinen Kopf eindringen und sich dort ausbreiten. Um das zu verhindern, musste ich mich sehr anstrengen. Was mit mangelnder Konzentration natürlich schwierig ist und noch mehr Kraft kostet. Doch so konnte ich es zumindest partiell in einigen Situation geregelt bekommen, an Gesprächen teilzunehmen, obwohl drum herum noch andere Menschen ihre eigenen Gespräche führten und ich diesen fast zwanghaft parallel zuhören musste. Je länger allerdings eine solche Situation andauerte, desto anstrengender wurde es für mich. Zeitweise merkte ich schon eine regelrechte Übelkeit in meiner Brust und mein Atem wurde immer flacher. Ich sehnte mich nach Dunkelheit und grenzenloser Stille. Der so notwendige Schlaf in der Nacht wollte sich dank rasender Gedanken erst nicht einstellen und war dann nicht erholsam, weil er ständig von unruhigen und stressigen Träumen unterbrochen wurde. Tagesüber hatte ich das Gefühl, dass meine körperliche Hülle drei Meter vor mir her geht und ich ununterbrochen versuche sie einzuholen und mir doch eigentlich nur ein Wettrennen mit mir selbst liefere.

Weil ich mir einbildete, gewisse Termine nicht absagen zu können, habe ich versucht diese Termine durchzuhalten. Mit dem Ergebnis, dass am Wochenende irgendwann selbst ein 2er-Gespräch sehr ermüdend für mich war. Mein Kopf und mein Körper waren überflutet und noch mit der Verarbeitung der eigentlich längst vergangenen Eindrücke der letzten Tage beschäftigt und konnten deshalb die Gegenwart nicht mehr richtig aufnehmen. Die von mir als Lärm wahrgenommenen Situationen hallten in meinen Ohren nach und verursachten so etwas wie ein Grundrauschen. Meine Augen waren genug gefordert gewesen und forderten jetzt eine ruhige Position ein. Meine Gedanken veranstalteten Sprünge und rasten in alle Richtungen davon und kehrten doch immer wieder zeitgleich in einer endlosen Spirale zurück.

Draußen im Wald auf der stundenlangen Wanderung mit meinem Freund war alles gut. Die Naturgeräusche waren ein Balsam in meinen lauten Ohren. Die Grüntöne beruhigten meine reizüberforderten Augen. Der weiche Waldboden federte meine Füße ab und hieß jeden Schritt willkommen. Die Unterhaltungen floßen seicht dahin und gaben mir ein schön warmes Gefühl im Bauch und machten mein Herz leicht. Die in kurzer Entfernung stehenden und vor sich hin hüpfenden Rehe brachten mich zum freudigen Kichern. (Als in etwas mehr Entfernung die Jagdhörner erklangen, erschrak ich zwar, konnte mir aber gut einbilden, dass die natürlich niemals nicht die süßen Rehlein jagen würden.)

Doch als die körperliche Erschöpfung am Abend einsetzte, merkte meine Krankheit meine Schwäche. Die Depression legte sich auf meine Muskeln und drückte sie mit einem bleischweren Gewicht nach unten. Selbst das Armheben gelang mir nur mit der Überredungskunst meiner Gedanken. Ich lag noch vor dem Abendessen im Bett um mich kurz zu erholen. Doch das Aufstehen war so schwer. Wie sollte es auch gelingen, wenn selbst die Ein- und Ausatmung des notwendigen Sauerstoffes so unendlich viel Kraft kostete? Mir war es ebenso unmöglich, eine Erklärung meines Erschlagenseins in Worten zu formulieren, wie die Bewegung meines Körpers an sich. Das gedämpfte Licht der Nachttischlampe bedeutete zu viele Helligkeit für meine Augen und so verkroch ich mich mit geschlossenen Lidern unter der Bettdecke und verschloss von innen meine Ohren gegen alle Geräusche von außen.

Nach einer gefühlten Ewigkeit, die ich bewegungslos da liegend mit rastlosen Gedanken und Zwiegesprächen mit mir und meiner Depression verbracht habe, konnte ich meinen Körper irgendwann zum Aufstehen überreden. Die Bewegung innerhalb der Wohnung gelang, aber die sich nun ausbreitende Kälte in meinen Gliedmaßen ließ sich nicht vertreiben. Mehr als kurze Sätze brachte ich nicht zustande und schon bald nach dem Essen schlief ich endgültig völlig erschöpft ein.

Diese Zeichen meines Körpers kann ich mittlerweile wahrnehmen, lesen und akzeptieren. Die Angst vor einem erneuten Tief lässt mich nicht mehr wegsehen. Stattdessen kann ich hinsehen und die Warnzeichen erkennen um rechtzeitig gegenzulenken und etwas an meinem Verhalten zu ändern.

Deshalb sondere mich stundenweise ab, um wieder zurück zu mir zu finden. Während ich hierfür am Anfang der Depression Tage oder Wochen brauchte, reichen mir mittlerweile ein paar Stunden am Stück, in denen ich mich zurück ziehe und die Verbindung zur Außenwelt kappe (Handy/Internet/alles aus). Zum Glück merke ich, dass meine Resilienz (= psychische Widerstandsfähigkeit) nach und nach steigt und die notwendige Zeitspanne der Auszeiten kürzer wird.

Gerade in einer Beziehung ist es für den Gegenüber nicht immer einfach nachzuvollziehen, warum ich so konsequente Rückzugszeiten brauche und warum sich ein Depressions-Erschlagenfühlen so allumfassend auf meinen Körper legt, dass ich Angst vor dem Kontrollverlust verspüre. Erschlagensein kennt schließlich jeder mal, denn jeder ist mal müde.

Wie sehr beneide ich Menschen, die dieses Gefühl der inneren Lähmung nicht kennen. Vor meiner Erkrankung war ich auch mal erschlagen und auch mal müde. Klar. Aber das war anders. Das war einfacher, leichter, ohne diese erdrückenden Bleigewichte an meinen Gliedmaßen und die Atem-Enge in meiner Brust, die bisweilen schon zu einem Übelkeitsgefühl führt. Das war ohne diese Sehnsucht nach schwarzer Dunkelheit vor meinen Augen, absoluter Geräuschlosigkeit in meinen Ohren. Ohne dieses Gedankenrasen, das mich in meinem Kopf überfordert und mich zwingt, keine anderen Reize mehr verarbeiten zu können. Selbst wenn ich wollte.

Allein zu sein in meiner Wohnung bedeutet für mich Schutz und Ruhe. Mina gibt mir Wärme, ohne mich mit ihrer Anwesenheit zu überfordern. Meine (Wohnungs-)Höhle gibt mir Halt und ich kann ich selbst sein, auch wenn ich in diesen Momenten manchmal nicht mehr genau weiß, wer ich eigentlich bin. Doch wenn ich die äußeren Reize auf ein Minimum reduziere, kann ich ich sein und werde von nichts davon abgelenkt. Mein Ich kommt ganz langsam wieder in meiner körperlichen Hülle an und das Wettrennen mit mir selbst endet. Wenn ich wieder bei mir bin, kann ich auch wieder unter Menschen gehen, ohne mich dazu zwingen zu müssen. Sondern, weil ich es gerne tue und eigentlich ein Mensch bin, der gerne unter Leuten ist.

Mein Vorsatz für die kommende Zeit heißt deshalb: stundenweise Auszeiten (wieder) fest einplanen und diese nicht als überflüssig abzutun.


[Wenn ich versuche meine Empfindungen in dieser Hinsicht in gesprochene Worte zu packen, stoße ich schnell an meine Grenze. Mir fehlen die richtigen Worte, um dem Gegenüber meine Wahrnehmung und meine Bedürfnisse nachvollziehbar rüber zu bringen. Es ist, als wenn die Depression meinen Mund zuhält und nur die notwendigsten Worte über die Lippen lässt. Wenn ich aufhöre, über die Auswirkungen der Krankheit zu sprechen, lässt die Depression meinen Mund los und ich kann sprechen, als wenn nichts wäre. Umso wichtiger ist mir das Schreiben darüber. Wie sollen andere Menschen sonst verstehen, wie ich mich fühle, wenn ich es nicht aussprechen kann?]

Sonntag, 13. März 2016

Ich liebe Emulsionslifte von Polaroids!

Als ich vor etlichen Monaten die Polaroid meines Opas gefunden habe (nach seinem Tod vor über 17 Jahren finden sich immer noch etliche Schätze nach und nach ein!), war ich Feuer und Flamme. Schon als Kind träumte ich von einer eigenen Polaroid!

Doch heutzutage sind die Filme nicht mehr wirklich einfach zu bekommen und wo sie früher schon nicht günstig waren, sind sie heute echt nicht billig. Im letzten Sommer habe ich mir aber eine Fuhre davon online eingekauft und in den vergangenen Monaten verknipst!

Herrlich, diese alte Kamera mit ihrem schweren Kunststoffgehäuse. Das Plopp-Geräusche, wenn sich die Kamera oben öffnet. Das Klicken, wenn ich den Auslöseknopf drücke. Und das Rattern, wenn das Foto in spe vorne aus der Klappe raus rollt!

Polaroid Emulsionslift Image2 DIY analoge Kamera Polaroidkamera

Bei dem Durchschnittspreis von fast 2,50 Euro pro Bild habe ich mir die Auswahl der Motive drei Mal überlegt.

Und doch sind die Filme viel zu früh zu Ende gegangen...

Vor einiger Zeit habe ich nämlich angefangen, aus den Polaroids mithilfe eines Emulsionslifts kleine Kunstwerke zu erschaffen. Die ersten zwei Fotos habe ich geopfert (und weil ich mir das schon gedacht habe, habe ich extra nicht so doll gewordene zum Üben verwendet). Aber dann war ich in Fahrt und habe einige Emulsionslifte vorgenommen.

Polaroid Emulsionslift Image2 DIY analoge Kamera Polaroidkamera

Polaroid Emulsionslift Image2 DIY analoge Kamera Polaroidkamera
 
Je nach Untergrund kommt die Struktur herrlich detailreich durch die Bilder hindurch und unterstützt den Facettenreichtum der ursprünglichen Polaroids!

Polaroid Emulsionslift Image2 DIY analoge Kamera Polaroidkamera

Polaroid Emulsionslift Image2 DIY analoge Kamera Polaroidkamera
 

Gerade persönliche Porträtfotos oder so wie weiter oben ein Polaroid als Gutschein für ein Event kommen auf Keilrahmen oder dickeres Papier gezogen gleich nochmal schicker rüber! Davon habe ich schon einige verschenkt und die Beschenkten haben sich immer sehr gefreut :-)

Nun bin ich erst mal eine Weile ausgebremst, weil ich keine Polaroidfilme mehr habe :-( Und weil in der kommenden Zeit noch ein paar kurze Urlaubstripps für ein paar Tage oder auch ein Wochenende anstehen, heißt es sparen...

Ich hoffe auf meinen Geburtstag im Sommer und dass ich dann vielleicht den ein oder anderen Film auspacken können werde ;-)

Bis dahin ruht mein kleiner Schatz in einem Frühlingsschlaf im Regal und wird regelmäßig von mir bewundert!

Polaroid Emulsionslift Image2 DIY analoge Kamera Polaroidkamera


(Wenn ihr wissen wollt, wie so ein Emulsionslift überhaupt funktioniert, schaut z. B. mal hier vorbei!)

Montag, 7. März 2016

Sonntägliche Wanderung zur Ruine Isenburg mit Sonne, Regen, Schnee und Donner

Gestern ging es mal wieder auf Wanderschaft. Geplant war eine ungefähre Runde von etwa 12 Kilometern. Leider machte uns das Wetter einen kleinen Strich durch die Rechnung und bot uns nur etwa 9,5 Kilometer an, doch dazu später mehr...

Los gings in Velbert-Nierenhof. Dort starteten wir mit der Markierung "Raute 8" in Richtung Wald. Ich liebe ja Waldwege, wo es wirklich Wald ist. Sprich: waldiger und unbefestigter Boden, mal engere, mal breitere Wege und das alles mit Anstiegen und Abstiegen, damit es auch schöne Aussichten zu genießen gibt. Und genau so eine Wanderung wurde es gestern :-)

Wandern Ruhrgebiet Ruhrpott Wanderroute Hunderunde Velbert Hattingen Ruhr Wald

Wandern Ruhrgebiet Ruhrpott Wanderroute Hunderunde Velbert Hattingen Ruhr Wald

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Wir sind Richtung Hansberg gelaufen und dabei auf den Neanderlandsteig getroffen. Davon hatten wir bis dahin noch nichts gehört und nach meiner gerade stattgefundenen Recherche auf deren Homepage verläuft der Steig eigentlich auch nur am Rand durch das Waldstück, wo wir waren. Aber die Wege, auf die uns die Schilder geführt haben, waren echt toll und sehr idyllisch!

Wandern Ruhrgebiet Ruhrpott Wanderroute Hunderunde Velbert Hattingen Ruhr Wald

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Wandern Ruhrgebiet Ruhrpott Wanderroute Hunderunde Velbert Hattingen Ruhr Wald

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Vom Hansberg ging es über teilweise geschotterte Wege ganz grob weiter in Richtung Hattingen. Dort mussten wir im Ruhrtal leider ein Stück an der Straße entlang. Ein bißchen Entschädigung für die Autos boten die Blicke auf die Steilhänge des Hombergs :-) (Den Blick rechter Hand auf das Umspannwerk lassen wir mal gediegen unerwähnt.)

Ab nun werden die Fotos weniger, weil Regen und Schnee sich nicht entscheiden konnten, wer die Oberhand bekommt. Leider fiel die Entscheidung der prall gefüllten Wolken eher auf bleiben, als auf weiterziehen. An der Ruhr konnte man zum Glück noch auf einem Stück des alten Leinpfades entlang gehen, zu hoch war der Wasserstand gestern nicht.

Wandern Ruhrgebiet Ruhrpott Wanderroute Hunderunde Velbert Hattingen Ruhr Wald

 Als es dann Richtung Campingplatz ging, sind wir über die Wiese abgebogen und zum Isenberg rüber gewandert. Hier gab es einen recht unauffälligen, steilen Weg, auf den eine Familie mit drei (kleinen) Kindern einbog und anfingen dort hoch zu steigen. Da konnten wir natürlich nicht dran vorbei gehen und bogen ebenfalls ab. Der Weg war echt rutschig durch den ganzen Regen, aber der steile Anstieg über Stock und Stein hat sich gelohnt und selbst im Ruhrgebiet zu Berge-Feeling geführt :-)

Oben angelangt wartete schon die Burgruine Isenberg auf uns. Mina ließ sich nicht lange bitten und turnte in ihrer altbekannten Bergziegen-Manier auf den Mauerrestern herum. So kann Hund die Aussicht ins Ruhrtal aber auch gleich viel besser genießen ;-)

Wandern Ruhrgebiet Ruhrpott Wanderroute Hunderunde Velbert Ruhr Ruhrtal Ausblick Burgruine Isenberg Isenburg

Wandern Ruhrgebiet Ruhrpott Wanderroute Hunderunde Velbert Ruhr Ruhrtal Ausblick Burgruine Isenberg Isenburg

Wandern Ruhrgebiet Ruhrpott Wanderroute Hunderunde Velbert Ruhr Ruhrtal Ausblick Burgruine Isenberg Isenburg

Ein Stück weiter steht übrigens das Haus Custodis, indem auch ein paar geschichtliche Dinge zum anschauen gewesen wären.

Wandern Ruhrgebiet Ruhrpott Wanderroute Hunderunde Velbert Ruhr Ruhrtal Ausblick Burgruine Isenberg Isenburg

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Wandern Ruhrgebiet Ruhrpott Wanderroute Hunderunde Velbert Ruhr Ruhrtal Ausblick Burgruine Isenberg Isenburg

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Wir zogen in einer trockenen Wetterphase aber das Wandern vor und folgten dem Weg am Bergkamm. Als wir nach einiger schön waldiger und bodenweicher Zeit aus dem Wald in das Balkhauser Tal abbogen, wollten wir eigentlich noch einen Schlenkerer dran hängen, bevor wir in Richtung Auto gingen. Aber der Wettergott war uns nicht holt, sondern schickte uns einen ordentlich lauten Donner. Mina hat sich ziemlich erschreckt und wollte sich erst mal nicht mehr von der Stelle rühren... Nachdem wir beschlossen hatten, dass wir hier die Strecke abkürzen und den asphaltierten Weg Richtung Parkplatz nehmen, ließ sie sich aber doch zum Weitergehen überreden. Mit einem Gewitter überm Kopf verlier selbst ich recht schnell die Lust auf ein paar weitere Kilometer im Wald :-/

Alles in allem war es eine echt herrliche Strecke, weit ab vom Straßenlärm und Alltagshektik. Stattdessen gab es viel Matsche, tolle Ausblicke, viel Vögelgezwitscher und einige An- und Abstiege! In der Gegend werden wir auf jeden Fall noch das ein oder andere Mal wandern gehen :-)

Und nun sag nach der Runde noch mal einer, das Ruhrgebiet wäre nur grau und voller Industrie!

Mittwoch, 2. März 2016

Ich habe Angst vor der Angst vor der Depression

Klingt kompliziert und ist es auch. Ich habe selbst einige Tage gebraucht, um da drauf zu kommen.

Klar, ich habe die Depression als Krankheit akzeptiert. Sie ist ein Teil von mir und meinem Leben.

Aber sie ist eine krasse Krankheit und sie hatte mal sehr viel Macht über mich. Stück für Stück konnte ich mich aus dem bodenlosen Schwarz, das mich monatelang umgab, heraus graben und fiel dabei immer wieder einige Schritte in das schwankende Nichts zurück.

Das Kämpfen, um den Alltag zu überstehen, und die Kraft, um nach vorn zu schauen in Momenten, wo ich nichts mehr fühlte, das ist mir einprägsam in Erinnerung geblieben. Dieses Nichts-Fühlen, diese graue Nicht-Gefühlsmasse, kombiniert mit tiefschwarzen Gedanken und dieser Hoffnungslosigkeit verursacht mir bis heute ein ungutes Grummeln im Bauch.

Ich habe Angst noch einmal so tief und haltlos zu fallen. Und ich habe Angst, dass ich dann nicht mehr die damalige Kraft habe um zu Kämpfen. Ich habe Angst, dass ich versage, wenn ich mich selbst am nötigsten brauche. Und ich habe Angst davor, dass ich mein zur Zeit echt schönes Leben eigentlich nicht verdient habe und dass das dem Schicksal doch irgendwann mal auffallen muss. Ich habe Angst, die schönen Augenblicke zu genießen und die Zukunft zu planen, weil ich Angst habe, es nicht wert zu sein, diese Momente erleben zu dürfen.

In der letzten Zeit wurde mir durch verschiedene Situationen die Macht der Krankheit vor Augen geführt. Nicht an mir selbst, aber an anderen Menschen. Selbst bei Menschen, die eigentlich stabil waren. Und immer, wenn ich die Auswirkungen der Depression bei meinen Mitmenschen sehe, kommt die Depressionsstimme in meinem Kopf von hinten um die Ecke herum und flüstert mir ins Ohr, dass er mir genauso ergehen wird. Dass ich mich nicht zu sehr in Sicherheit wähnen darf, weil sie auf mich wartet. Und vor diesen geflüsterten Sätzen habe ich Angst. Und noch mehr Angst habe ich vor der Angst, weil die eigentliche Angst der Krankheit mehr Macht verleiht, als sie in Wirklichkeit hat.

Angst vor der Depression


Bei Nora habe ich einen Text gelesen, in dem sie über die Hintergründe ihrer Suizidgedanken spricht. Dieser Absatz beschäftigt mich noch immer:

"Was ich nicht will, sind [...] Suizidgedanken. Doch unaufhaltsam kommen sie und werden stärker. Nicht weil ich nicht mehr leben will, sondern weil ich mehr Angst vorm Leben als vorm Sterben habe … weil ich nicht mehr kann …"

Genau das ist es, woher meine Angst vor der Angst kommt. Ich habe Angst, dass ich irgendwann mehr Angst vorm Leben als vorm Sterben haben werde. Weil die Depression mit aller Macht zurück ist und mir die Kraft fehlt, erneut zu kämpfen.

Die letzten Tage war ich innerlich sehr unruhig und angespannt. Mir fehlte buchstäblich die Luft zum Atmen, weil mein Brustkorb so eng und eingeschnürt war. Wie es manchmal so ist, kamen heute im Laufe des Tages ein paar Fragen und Erzählungen der richtigen Leute zum richtigen Zeitpunkt. Ich wurde immer unruhiger und konnte es doch nicht benennen, weil es ja keinen konkreten Anlass für meine Angespanntheit gab. Vorhin habe ich mir deshalb eine sehr heiße Badewanne eingelassen und bin ich mit dem Buch von Tobi Katze in die Wanne gegangen. Das hatte ich vor ein paar Wochen angefangen zu lesen, aber dann zur Seite gelegt, weil es mich zu sehr beschäftigt hat. Es erinnerte mich zu sehr an meine eigene Hilflosigkeit, die ich damals der Depression gegenüber empfand. Heute habe ich es mir aus einem Gefühl heraus geschnappt und zufällig genau die passenden Kapitel gelesen.

Es machte Klick und mir wurde bewusst, was mich die letzten Tage so zerissen hat: Die Angst vor der Angst vor der Depression.

Genau das, was ich nie wollte. Ich wollte keine Angst vor der Depression haben. Weil ihr das Macht gibt. Weil sie das Unberechenbar macht. Ich wollte sie als gleichwertigen Partner auf Augenhöhe in meinem Alltag, der mich nicht einschüchtert, auch wenn er im Hintergrund präsent ist und auch nicht so schnell gehen wird.

Und doch, umso mehr ich mich von dem abgrundtiefen Loch der Anfangszeit meiner Depression entferne, umso mehr Angst habe ich, dass ich genau dort noch mal hinein fallen könnte. Total schlau, dass ich so viel Angst vor der Depression habe, dass ich schon Angst vor der eigentlichen Angst habe, anstatt die Angst einfach mal als solche zu benennen. Das alles ist mir beim Lesen bewusst geworden. Und nun sitze ich hier und fasse meine Gedanken in Worte, um sie greifbarer zu machen.

Schreiben hilft. Während ich diese Worte tippe, fällt die Anspannung Stück für Stück von mir ab und ich bekomme wieder besser Luft. Meine aufeinander gebissenen Zähne lockern sich und ich kann der Angst in die Augen schauen. Plötzlich ist sie kein Schreckgespenst mehr, das undefiniert um mich herum wabert und mich mit seinem kalten Atem im Nacken kitzelt. Nö, sie ist da und schaut mich an und ich schaue sie an. Sie ist nicht weg, aber ich versuche sie nicht mehr unbewusst zu verdrängen und ihr damit noch mehr Macht als Nötig zu geben. Es ist okay, dass ich Angst vor der Depression habe. Die Angst darf mich nur nicht lähmen und keine Überhand nehmen. Dafür muss ich sie aber erkennen und wahrnehmen. Check, erledigt.

Nun versuche ich noch zu akzeptieren, dass ich es wert bin, schöne Momente zu erleben, immer und immer wieder. Das Schicksal hat das schon längst erkannt, es hat mir das nur nicht schriftlich mitgeteilt. Schwarz-auf-weiß wäre das einfacher zu glauben. Wobei das Gegenteil ja auch nirgends schriftlich festgehalten ist.

Mein Patenkind braucht eine Krabbeldecke, selbstverfreilich selbstgenäht

Wer eine stolze Patentante ist, die muss das auch raus hängen lassen :-)

(Keine Sorge, das ist zwar der zweite Blogpost innerhalb von zwei Tagen, in dem es sich um Kinder-/Mutti-Kram dreht, aber danach ist auch erst mal wieder Schluss damit.)

Im letzten Herbst habe ich bereits zwei Babydecken verschenkt.Was ich hierbei nicht verraten habe: im Hintergrund war bereits die nächste Krabbeldecke in Produktion! Denn als mir meine Freundin verriet, dass sie auch schwanger ist, passte das zeitlich recht gut mit dem Nähen zusammen.

Krabbeldecke Babydecke Patchwork Geburt Geschenk nähen selbstgemacht DIY Füchse Westfalenstoffe

Krabbeldecke Babydecke Patchwork Geburt Geschenk nähen selbstgemacht DIY Füchse Westfalenstoffe
 
Überrascht es euch, dass ich auch beim Nähen dieser Patchworkdecke wieder einiges geflucht und aufgetrennt habe? Mich hat es nicht mehr überrascht ;-) All die Vierecke, die zusammen genäht werden mussten. Die Applikationen, die drauf genäht werden wollten. All die Nähte, die es zu nähen gab... Und bei jeder vollendeten Reihe und jedem vernähten Fuchs war ich wieder ein klein weniger stolzer auf die immer fertiger werdende Decke!

Krabbeldecke Babydecke Patchwork Geburt Geschenk nähen selbstgemacht DIY Füchse Westfalenstoffe

Die Stoffe sind immer noch Reststoffe von meiner Oma, Uroma und Urgroßtante, gemischt mit ein paar Stoffen aus meinem Fundus.

Krabbeldecke Babydecke Patchwork Geburt Geschenk nähen selbstgemacht DIY Füchse Westfalenstoffe

Und weil meine Freundin so gern Füchse mag, mussten einfach ein paar Füchse mit!

Krabbeldecke Babydecke Patchwork Geburt Geschenk nähen selbstgemacht DIY Füchse Westfalenstoffe

Die Rückseite habe ich recht neutral gehalten, sodass die Decke auch von der anderen Seite problemlos bekrabbelt werden kann.

Krabbeldecke Babydecke Patchwork Geburt Geschenk nähen selbstgemacht DIY Füchse Westfalenstoffe

Ich freu mich schon voll, wenn mein kleines Patenkind auf der Decke anfängt zu krabbeln :-) Und bis es so weit ist, wird er hoffentlich ein paar schöne Stunden auf der Krabbeldecke herum liegen und die Welt von dort aus entdecken!


Braucht ihr vielleicht selbst noch eine Geschenkidee für (werdende) Eltern bzw. deren Kinder? Dann schaut euch mal diese Blogposts an:

Dienstag, 1. März 2016

Eine Runde Stillkugeln für die Mutter meines Patenkindes

Vor etwas mehr als 2 Wochen bin ich Patentante eines kleinen süßen Jungen geworden :-) Nicht nur, dass ich zum ersten Mal Patentante wurde, es ist auch das erste Baby meiner Freundin.

Und weil meine Freundin so eine kleine, zartgebaute Person ist, die schnell abnimmt (...ja, ich beneide sie darum...), habe ich ihr für die kommende Zeit einen Vorrat an Stillkugeln angelegt. Während des Stillens verliert sie ja sehr viel Energie und Kalorien über die Muttermilch und mit diesen nahrhaften Kugeln, die sie sich zwischen Stillen und Windeln wechseln schwups in den Mund schieben kann, möchte ich ihr ein bißchen Energie zurück geben.

Stillkugeln Energiebällchen stillen Baby Mama Kalorienreich Energiespender Rezept

Nun ist meine Freundin mit recht vielen Allergien gesegnet. Deshalb konnte ich kein 08/15-Rezept aus dem Internet nehmen, weil sie immer irgendwas davon nicht vertragen hätte. (Zum Glück haben wir zwei Tage vor der Geburt noch mal telefoniert und ich habe mir direkt notiert, was sie alles nicht verträgt.) Ich habe mir stattdessen verschiedene Rezepte durchgelesen und mir jeweils das Passende rausgepickt.

Eine Sorte an Stillkugeln wäre nun auf Dauer etwas eintönig im Geschmack geworden. Deshalb habe ich direkt vier verschiedene Geschmacksrichtungen gerollt. 

Stillkugeln Energiebällchen stillen Baby Mama Kalorienreich Energiespender Rezept


Die Grundmischung:
  • 400 gr. Getreidebrei-Grundmischung
  • 80 gr. Ghee
  • 80 gr. Honig
  • 3 Eßl. Leinsamen
  • Wasser
(Den Getreidebrei habe ich beim DM gekauft, weil sie den schon während der Schwangerschaft und davor sehr gerne gegessen hat.)

Die Getreidebrei-Grundmischung habe ich in einer Pfanne gebräunt, bis er lecker duftete. Dann habe ich in einem Topf Ghee und Honig langsam erwärmt und verrührt. Als es eine schön gleichmäßige Konsistenz hatte, habe ich es mitsamt den Leinsamen und der Getreidebrei-Basis in eine große Schüssel getan und vermengt. Diese Masse habe ich auf vier Schüsseln aufgeteilt.

Sorte 1: 4 Eßl. gehackte Trockenfrüchte (natürlich nur Sorten, die meine Freundin auch verträgt)
Sorte 2: 3 Eßl. Sonnenblumenkerne
Sorte 3: 3 Eßl. geraspelte Schokolade
Sorte 4: Kakaopulver für außen herum zum Wälzen

Die Zutaten der Sorten 1 - 3 habe ich jeweils in eine der Schüsseln getan und mit Wasser zu einer schön kompakten Masse vermengt. Die Menge an Wasser war sehr unterschiedlich. Ich habe es immer Eßlöffelweise dazu getan und geschaut, ob die Masse nicht zu trocken oder zu weich wird. Dann habe ich mir immer etwas Masse heraus genommen und mit den Händen zu Kugeln mit einem Durchmesser von ca. 2 - 3 cm geformt.

Bei Sorte 4 habe das ebenfalls getan, aber diese habe ich zum Schluss noch in Kakao gewälzt.

Stillkugeln Energiebällchen stillen Baby Mama Kalorienreich Energiespender Rezept

Stillkugeln Energiebällchen stillen Baby Mama Kalorienreich Energiespender Rezept

Stillkugeln Energiebällchen stillen Baby Mama Kalorienreich Energiespender Rezept

Für meine Freundin habe ich die vier verschiedenen Sorten in ein Päckchen gepackt und ihr zugeschickt, damit die Energie auch schnell dort ankommt, wo sie hin soll :-)

In diesem Sinne: es grüßt euch die stolze Patentante!


Braucht ihr vielleicht selbst noch eine Geschenkidee für (werdende) Eltern bzw. deren Kinder? Dann schaut euch mal diese Blogposts an: