Sonntag, 31. Januar 2016

Meine Depression im Alltag

Ich habe keine Ahnung, wie die aktuelle Phase meiner Depression offiziell betitelt wird. Als sie im Sommer 2013 diagnostiziert wurde, war sie "mittelschwer bis schwer". Da ging es mir auch echt scheiße. Mittlerweile geht es mir im Vergleich zum damaligen Arzttermin echt gut. Aber die Krankheit ist da und wird es noch eine ganze Weile bleiben (wie lange genau, kann mir keiner sagen und vielleicht will ich das besser auch gar nicht wissen). Wenn mich momentan jemand auf meine Depression anspricht, kann ich ihren jetzigen Zustand nur mit den Worten beschreiben, dass ich längere Zeit kein richtiges Tief mehr hatte. Ist es damit eine leichte Depression? Keine Ahnung. Und im Grunde ist es auch nicht wichtig. Wichtiger ist, dass die Depression keine Macht über mich hat und ich vernünftig mit ihr in meinem Leben leben kann.

Für Außenstehende ist das meist etwas schwierig zu verstehen.

Und für mich ist es meist etwas schwierig, meine Gedanken und Gefühle zu meiner Krankheit spontan in gesprochene Worte zu packen, so dass der Gegenüber sie versteht. Deswegen versuche ich es heute mal wieder auf dem bereits erprobten Weg des darüber schreibens.

Mein Alltag ist ein Alltag, wie von vielen anderen Menschen auch. Ich habe Tage, an denen bin ich fröhlich und könnte mit Schmetterlingen um die Wette rennen. An anderen Tagen bin ich gut gelaunt und kann stundenlang mit Freunden quatschen. An manchen Tage habe ich neutrale Laune, nix regt mich auf, aber so richtig begeistern kann mich auch nix. Und dann gibt es Tage, wo ich wütend bin und schlecht gelaunt. Wo mir so richtig eine Laus über die Leber gelaufen ist. Da hilft abends nur noch eine große Portion Pommes und/oder ein großer Löffel und ein offenes Nutellaglas in meiner Hand. So oder so ähnlich würden wahrscheinlich viele Menschen ihre verschiedenen Stimmungstage beschreiben.

Doch bei mir gibt es noch Zwischentöne und -stimmungen, die nur andere Menschen mit einer Depression nachempfinden können.

Depression Alltag Grau schwarz-weiß Grauschleier Phönixwest Dortmund

Hin und wieder senkt sich ein grauer Schleicher vor meine Augen und die Welt wird etwas farbloser. Das ulkige Vögelgezwitscher aus den Bäumen verstummt und die Sonne ist plötzlich zu grell, auch wenn eigentlich Wolken vor ihr sind.

Wenn ich ein paar Tage zu viel Stress und Trubel um mich herum hatte, mit zu wenig Zeit für mich ganz (wirklich ganz) allein, dann "macht mein Kopf zu". Eine sehr gute Freundin von mir verwendet diese Worte, wenn es bei ihr soweit ist und ich finde sie auch für mich sehr treffend. Meine Ohren können nichts mehr aufnehmen. Meine Augen sind voll mit Bildern. Mein Mund möchte schweigen. Meine Nase möchte nichts mehr riechen. Ich bin für nichts mehr aufnahmefähig und mit allem überfordert. Meine Nächte sind geprägt von extremen Albträumen, wo es unter Zeitdruck ständige Ortswechsel mit laufend neuen Personen um mich herum gibt.

Manchmal bin ich mir selbst zu viel. Während mich alle Außenreize eh schon überfordern, komme ich mit mir selbst nicht klar. Ich habe zu viele Gedanken und Gefühle in mir drin aktiv und ich weiß nicht mehr, was ich denken oder fühlen soll und tue doch alles gleichzeitig und viel zu intensiv. 

Und sobald ich eine Erkältung, einen Infekt oder sonst eine körperliche Schwäche habe, dann schlägt sich das relativ schnell bis zu meiner Psyche durch. Hat mein Körper einen Schwachstelle oder wird von Viren angegriffen, macht auch meine innere Kraft schlapp. Ich fühle mich schwach, angegriffen und von äußeren Reizen in die Ecke gedrängt, weil ich keine Kraft mehr habe mit ihnen klar zu kommen. In diesen Momenten verachte ich meinen Körper für seine Schwäche und komme mit meiner Psyche nicht mehr klar, weil sie genauso in die vermeintlichen schwachen Knie geht. Ich hasse Schwächen an mir und möchte sie nach außen hin nicht zeigen. Das war sehr lange Zeit so. Und auch wenn ich mittlerweile einen besseren Umgang mit den schwachen Momenten von mir gefunden habe, so kommt in diesen Augenblicken doch wieder die alte, wohlvertraute Stimme in meinen Kopf, die mir weismacht, dass ich keine Schwäche zeigen darf, dass mich dann niemand mehr mögen wird und sowieso alle Welt erkennen wird, was für ein schlechter (weil schwacher) Mensch ich in Wahrheit doch bin.

Meine Ernährung spielt bei all dem übrigens eine echt nicht zu unterschätzende Rolle. Während um mich herum einige Leute sehr erfolgreich mithilfe von viel-Eiweiß-und-wenige-bis-gar-keine-Kohlenhydrate abnehmen, stehe ich daneben und schiebe mir mein Vollkornbrot zwischen die Zähne. Die zwei Jahre Antidepressiva sind nicht spurlos an meiner Waage vorbeigegangen. (Aus einem falschen körperlichen Selbstbild heraus, fand ich mich übrigens schon immer zu dick.) Doch nun wünschte ich, die 10 Kilo mehr würden so langsam wieder verschwinden. Als ich es aber mal mit weniger Kohlenhydraten am Abend versuchte, konnte ich nach ein paar Tagen meine Depression lauthals hämisch lachen hören. Die Kilos blieben, wo sie waren, und die Krankheit betrat erneut ein Stück weit die Bühne meines Lebens. Die ersten Tage versuchte ich es auszuhalten, weil ich mir (oh Wunder) diese körperliche Schwäche nicht zugestand. Doch dann sah ich es ein, dass Nachgeben manchmal auch ein Zeichen von Stärke ist und holte mein geliebtes Brot aus der Versenkung. Ich brauche insgesamt 5 Mahlzeiten über den Tag verteilt. Die Portionen sind nicht sonderlich groß, aber wichtig. Wenn ich zu wenig über den Tag verteilt esse, schaltet mein Körper auf Sparflamme und ich werde vorsichtig gesagt reizbar bis angreifbar. Bei mir landet mittlerweile viel Obst und Gemüse, fast nur Vollkornprodukte und leider auch einiges an Schokolade im Mund. Seit ich mich etwas in die Zusammenhänge von Depression und Ernährung eingelesen habe, versuche ich mehr darauf zu achten und damit geht es mir dauerhaft besser. (Ich fand u. a. diesen Text sehr hilfreich.) Wie genau ich die 10 Kilo nun aber runterbekomme, darüber streiten mein Körper und ich noch. Mehr Bewegung allein stört meine Fettreserven gerade noch nicht sonderlich.

Alles in allem kann ich für mich zusammenfassen, dass ich mittlerweile ein echt schönes und bewusstes Leben führe. Aber es gibt auch heute noch Momente, in denen ich die Depression deutlich wahrnehme. Das sind keine Momente eines Tiefs oder eines sich anbahnenden Tiefs. Das sind Augenblicke, wo meine Depression mich warnt. Dass sie noch da ist und darauf wartet, dass ich zu unbewusst über sie hinweg schaue oder als abgeschlossen betrachte oder sie gar verleugne. Das Risiko einer erneuten depressiven Episode ist da. Und in diesen Alltagsmomenten spüre ich die Warnung, weiter auf mich und mein inneres Gleichgewicht zu achten, kontinuierlich auf meinem eingeschlagenen Weg zu bleiben und bewusst auf Warnsignale oder Hinweise meines Körpers zu achten. Lange Jahre meines Lebens habe ich genau das nämlich nicht getan, sondern vieles verleugnet und verdrängt. Ein paar Dinge sind noch bis heute tief in einem Schrank der Erinnerungen und Gefühle abgeschlossen. Aber eines Tages hoffe ich, dass ich die Kraft habe, mich auch diesen letzten, meist fest verschlossenen Schubladen im Schrank zu stellen. Und ich spüre, dass ich es schaffen werde, weil ich in den letzten 3 Jahren schon so viel geschafft habe.

Depression Alltag


Eine Depression ist eine Krankheit, die (unbehandelt) tödlich verlaufen kann. Eine Depression kann jeden treffen.

Mit meinem offenen Umgang hier auf dem Blog hoffe ich, anderen Menschen Mut zu machen, sich dieser Krankheit zu stellen. Es lohnt sich. Immer und bei jedem.

Samstag, 30. Januar 2016

Der Hohenstein in Analog

Mitte Januar gab es ein Wochenende, wo hier im Ruhrgebiet plötzlich Winter war. Also das, was nach dem herbstlichen bzw. frühlingshaften Wetter hier als Winter bezeichnet werden kann. Es lag zumindest etwas Schnee. Also, so ein bißchen. Mehr als bisher im ganzen Winter zusammen :-)

Die Hunderunde an diesem Tag ging zum Hohenstein, dem drum herum liegenden Wald, dem Wildtiergehege und dem Berger-Denkmal. Und das mit der Analogkamera meines Opas und einem leckeren Proviantpaket im Wanderrucksack. (Schmeckt euch Essen draußen eigentlich auch so viel besser? Ein einfaches belegtes Brot schmeckt mir nach ein oder zwei oder drei Stunden rumlaufen gleich doppelt so gut, wie daheim am Küchentisch! Von dem echt schmackhaften Wanderessen habe ich zwar leider keine Fotos gemacht, aber von der Umgebung.)

Manche der analogen Fotos sind dummerweise etwas verwackelt, aber der Großteil ist echt charmant geworden. Digitale Fotos mag ich ja auch sehr gerne. Aber analoge Fotos haben halt doch noch ihren eigenen Charme :-)

Hohenstein Witten Hunderunde Ruhrgebiet Ruhrpott Wanderung Wandern Winter Schnee Analog

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Hohenstein Witten Hunderunde Ruhrgebiet Ruhrpott Wanderung Wandern Winter Schnee Analog
Das Berger-Denkmal

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Ein Schnullerbaum

Hohenstein Witten Hunderunde Ruhrgebiet Ruhrpott Wanderung Wandern Winter Schnee Analog Wildtiergehege

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Hohenstein Witten Hunderunde Ruhrgebiet Ruhrpott Wanderung Wandern Winter Schnee Analog Wildtiergehege

Hohenstein Witten Hunderunde Ruhrgebiet Ruhrpott Wanderung Wandern Winter Schnee Analog Wildtiergehege
Rechts im Bild etwas schwierig zu identifizieren: ein Wildschwein

Hohenstein Witten Hunderunde Ruhrgebiet Ruhrpott Wanderung Wandern Winter Schnee Analog Wildtiergehege


Wenn ihr jetzt noch Lust auf digitale Fotos von der Gegend habt, dann schaut mal hier im eher sonnigen Dezember 2013 oder hier im herbstlichen November 2014.

Ich wünsch euch einen entspannten Samstagabend!

Samstag, 23. Januar 2016

Januarwanderung über den Naturlehrpfad Alte Zechenbahn und auf die unauffällige Halde Speckhorn

Es gibt so Orte, deren Eingänge sind ziemlich unscheinbar zwischen Häusersiedlungen versteckt. Wenn man sie aber entdeckt hat, dann sind sie umso schöner. Heute führte uns unsere Nase an genau so einen Ort. Neben einer Bushaltestelle mitten zwischen lauter Wohnhäusern ging es einen Fußweg hoch und schon war die Natur da. Irgendwo auf der Grenze zwischen Recklinghausen und Oer-Erkenschwick.

wandern Hunderunde Naturlehrpfad Alte Zechenbahn Recklinghausen Oer-Erkenschwick Januar bedeckter Himmel

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wandern Hunderunde Naturlehrpfad Alte Zechenbahn Recklinghausen Oer-Erkenschwick Januar bedeckter Himmel

wandern Hunderunde Naturlehrpfad Alte Zechenbahn Recklinghausen Oer-Erkenschwick Januar bedeckter Himmel

Über den Naturlehrpfad, wo früher eine Zechenbahn entlang fuhr, ging es an Feldern und zwischen Bäumen entlang bis zur Halde Speckhorn.

wandern Hunderunde Halde Speckhorn Recklinghausen Oer-Erkenschwick Januar bedeckter Himmel

wandern Hunderunde Halde Speckhorn Recklinghausen Oer-Erkenschwick Januar bedeckter Himmel

Die ist so unauffällig und so flach, dass ich erst auf ihrem "Gipfel" wirklich glaubte, gerade auf einer Halde zu stehen. Aber oben drauf ist es dann doch plötzlich etwas höher als der Rest der Landschaft und die Aussicht ist auch bei dem heute bewölkten Himmel da gewesen. 

wandern Hunderunde Halde Speckhorn Recklinghausen Oer-Erkenschwick Januar bedeckter Himmel

Auf dem Gipfel waren übrigens zwei junge Frauen beschäftigt. Die eine hatte einen langen roten Rock und etwas Felliges als Oberteil an und schwang eine rote Stofffahne an einem Stock. Die andere fotografierte die Szenerie mit dem Schwenken. Wäre ich mutiger gewesen, hätte ich sie angesprochen und könnte euch nun erzählen, was genau das ganze sollte. So kann ich euch nur erzählen, dass die Schwenkerin lange geschwungen und selbst aus der Ferne noch rot geleuchtet hat.

wandern Hunderunde Halde Speckhorn Recklinghausen Oer-Erkenschwick Januar bedeckter Himmel

wandern Hunderunde Halde Speckhorn Recklinghausen Oer-Erkenschwick Januar bedeckter Himmel

wandern Hunderunde Halde Speckhorn Recklinghausen Oer-Erkenschwick Januar bedeckter Himmel

wandern Hunderunde Halde Speckhorn Recklinghausen Oer-Erkenschwick Januar bedeckter Himmel

Die 10 Grad oberhalb der Durchschnittstemperatur der letzten Tage war übrigens sehr angenehm bei der wenn auch vergleichsweise kurzen Wanderung über gerade mal 2 Stunden.

In diesem Sinne: ich wünsche euch ein schönes, entspanntes Wochenende!

Donnerstag, 14. Januar 2016

Das Wandern ist des Müllers Lust... Einmal durch die Haard, die Westruper Heide und am Haltener Stausee vorbei bis hin zum Eisbecher in der Dämmerung!

Ganz besonders toll ist eine tagesfüllende Wanderung an einem Samstag, für den bestes Wanderwetter gekündigt war! So ging es letzten Samstag für einige Stunden auf Wanderschaft mit Hund und Proviant und Kamera.

Startpunkt war die Haard. Das ist ein Waldgebiet im nördlichen Ruhrgebiet, das an das Münsterland grenzt. Die Haard umfasst eine etwa 5.500 Hektar große Waldfläche und ist Bestandteil vom Naturpark Hohe Mark. Bis vor kurzem kannte ich zwar das Wort "Haard", konnte damit aber nicht wirklich viel verbinden. Mittlerweile habe ich einige Bilder dazu in meinem Kopf und dank Kamera auch auf meiner Festplatte. Das Waldgebiet ist sehr vielseitig und alle paar Gehminuten ändert sich das Landschaftsbild und es kommen immer neue Eindrücke.

Haard Naturpark Hohe Mark Kreis Recklinghausen Ruhrgebiet Wandern Hunderunde Wald

Haard Naturpark Hohe Mark Kreis Recklinghausen Ruhrgebiet Wandern Hunderunde Wald

Haard Naturpark Hohe Mark Kreis Recklinghausen Ruhrgebiet Wandern Hunderunde Wald

Haard Naturpark Hohe Mark Kreis Recklinghausen Ruhrgebiet Wandern Hunderunde Wald

Haard Naturpark Hohe Mark Kreis Recklinghausen Ruhrgebiet Wandern Hunderunde Wald

Als wir am Samstag mit unserer Wanderung gestartet sind, war es noch recht früh und dementsprechend frisch. Dank der lieben Sonne wurde die Luft aber schnell wärmer. Und doch, als wir in einem kleinen Stück Wäldchen etwas abseits des normalen Weges waren, tat sich dort plötzlich eine kleine Winter-Wunder-Welt auf: alles war gefroren, der Raureif glitzerte überall und unser Atem war in kleinen Wölckchen sichtbar.

Haard Naturpark Hohe Mark Kreis Recklinghausen Ruhrgebiet Wandern Hunderunde Wald

Haard Naturpark Hohe Mark Kreis Recklinghausen Ruhrgebiet Wandern Hunderunde Wald

Ein paar Minuten und einige Schritte später standen wir in einem herbstlichen Laubwald, wo die Blätter zwar nicht mehr an den Bäumen, dafür umso schöner am Boden verteilt waren.

Haard Naturpark Hohe Mark Kreis Recklinghausen Ruhrgebiet Wandern Hunderunde Wald

Und schwups, noch einige Minuten später, wieder ein anderes Waldbild, das uns umgab:

Haard Naturpark Hohe Mark Kreis Recklinghausen Ruhrgebiet Wandern Hunderunde Wald

Mina ist ja auch eine begeisterte Wanderin. Sie rannte die Wege hoch und runter und links und rechts und nahm jede Pfütze und Wasserstelle mit, die sie finden konnte. Natürlich nicht nur zum Trinken, sondern auch zum durch den Schlamm rennen. Was ein echter Wandershund ist, der macht das so :-)

Haard Naturpark Hohe Mark Kreis Recklinghausen Ruhrgebiet Wandern Hunderunde Wald

Haard Naturpark Hohe Mark Kreis Recklinghausen Ruhrgebiet Wandern Hunderunde Wald

Nachdem wir die ein oder andere dringend notwendige Essenspause gemacht hatten (Habt ihr beim Wandern eigentlich auch so einen Hunger? Ich könnte dabei halbe Schweine verspeisen...), hatten wir um die Mittagszeit die Haard einmal durchquert und kamen am Wesel-Datteln-Kanal raus.

Haard Naturpark Hohe Mark Kreis Recklinghausen Ruhrgebiet Wandern Hunderunde Wesel-Datteln-Kanal

Über den Kanal ging es drüber, ein Stück an der Lippe lang und ein Stück an einer Straße weiter. Dann wartete schon die Westruper Heide auf uns. Auf breiten und schmalen Wegen kamen wir an weiten Flächen und kleinen Hügeln vorbei. Wie sich das für eine ordentliche Heide halt so gehört :-)

Westruper Heide Haard Naturpark Hohe Mark Kreis Recklinghausen Ruhrgebiet Wandern Hunderunde

Westruper Heide Haard Naturpark Hohe Mark Kreis Recklinghausen Ruhrgebiet Wandern Hunderunde

Westruper Heide Haard Naturpark Hohe Mark Kreis Recklinghausen Ruhrgebiet Wandern Hunderunde

An die Westruper Heide schließt sich der Haltener Stausee an. Mittlerweile hatte sich die Sonne bereits in den Feierabend verabschiedet und uns ein paar Wolken vorbei geschickt. Aber dem Ausblick auf den Haltener Stausee hat das keinen Abbruch getan.

Haltener Stausee Kreis Recklinghausen Ruhrgebiet Wandern Hunderunde

Haltener Stausee Kreis Recklinghausen Ruhrgebiet Wandern Hunderunde

Von hier aus war es nicht mehr weit bis in die Haltener Innenstadt, wo ein grandioser Eisbecher in der Dämmerung auf uns wartete :-)

Haltern am See Stausee Innenstadt Ruhrgebiet Wandern 

Mit Zug und Bus ging es dann zurück zum Ausgangsort. Mina fand den Teil des Weges dann nicht mehr ganz so spannend, weil ihr Züge und Busse nicht wirklich geheuer sind. Aber auch das hat sie überstanden!

Nachdem wir den ganzen Tag auf den Beinen und zu Fuß unterwegs waren, war ich abends entsprechend platt. Aber glücklich. So ein Tag in der Natur, mit viel frischer Luft um die Nase und dem ein oder anderen Sonnenstrahl auf der Nase ist schon was feines!

Donnerstag, 7. Januar 2016

Goldene Milch gegen graue Himmelsstimmung

Heute ist so ein Tag, wo es vor der Tür in einem durch nieselt, grau ist und überhaupt das Wetter einfach doof ist. Und dann ist aus verschiedenen Punkten meine Stimmung seit gestern auch nicht die beste und ich knütter vor mich hin.

Zum Glück fiel mir gestern schon ein, dass ich vor einiger Zeit mal ein Rezepte für eine "Goldene Milch" gelesen hatte. Was genau rein kam, hatte ich längst vergessen und auch wo ich davon überhaupt gelesen hatte. Aber ich bin ja total verrückt nach Milch und trinke davon echt viel. Nun kam die Milch im Namen vor, ist Hauptzutat und so ist die Goldene Milch in meinem Kopf hängen geblieben. Als dann noch mein Freund frischen Kurkuma daheim hatte (also kein Pulver, sondern wirklich frischen), da hab ich mir direkt ein Stück eingepackt und mich vorhin nach Feierabend durch verschiedene Rezepte geklickt.

Goldene Milch Rezept Kurkuma Winter heiß Immunsystem stärken warm

Goldene Milch Rezept Kurkuma Winter heiß Immunsystem stärken warm

Rausgekommen ist meine Mischung, die sich wie folgt zusammen setzt:
  • 1 Tasse Milch
  • 1 Stück Kurkuma (ca. Daumennagel groß)
  • 1 Stück Ingwer (ca. halben Daumennagel groß)
  • 1 Prise frischer Pfeffer
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Teelöffel Vanillezucker 
  • 1 Teelöffel Leinöl
Alles zusammen (außer das Leinöl) habe ich kurz durch den Mixer gejagt und dann auf dem Herd langsam erwärmt. Sobald der Topf vom Herd war, habe ich das Leinöl reingerührt (es darf ja nicht groß erhitzt werden) und fertig war meine goldene Milch!

Goldene Milch Rezept Kurkuma Winter heiß Immunsystem stärken warm

Die schmeckt echt richtig lecker und die Farbe ist so herrlich goldig, dass ich das Himmelsgrau draußen einfach mal aus meinem Kopf verbanne.

Wenn ihr euch dafür interessiert, warum diese Milch nicht nur gut schmeckt, sondern auch noch so richtig gesund ist, dann klickt mal hier bei Anni vorbei. Die hat zwar ein paar andere Zutaten verwendet, aber einige stimmen überein und sie erklärt sehr gut, was genau warum da rein muss und was die Milch so alles gutes kann.

In diesem Sinne: Wenn draußen die Sonne schon nicht scheint, hol ich sie mir halt in meine Wohnung! Prost!