Sonntag, 19. Juli 2015

Meine besten Camping-Helfer

Fährst du bald zum Camping und suchst noch ein paar Tips, was es alles praktisches gibt? Vieles, was im Handel angeboten wird, ist ja mehr oder weniger Spielerei und in der Anwendung eher  überflüssig. Doch einiges ist auch total sinnvoll und hat mir meinen Camping"alltag" enorm bereichert.

Bevor ich zu meinem 3,5 Wochen langen Campingurlaub aufgebrochen bin, hab ich ein paar möglichst nützliche Utensilien zusammengesucht. Einen Teil der Gegenstände hatte ich noch aus meinen jahrelangen Fahrrad-Zelt-Urlauben im Keller. Den Rest habe ich dazu gekauft. Und weil ich sie so herrlich praktisch und hilfreich finde, stelle ich euch heute meine Favoriten vor!

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Solarlampe:

Die gibts für kleines Geld beim schwedischen Möbelhaus in der Lampenabteilung. Das schwarze Solarmodul kann man herausnehmen und entweder in die pralle Sonne legen (soweit vorhanden) oder auch hinter die Windschutzscheibe um es regengeschützt aufzuladen. Dort dauert es zwar länger, aber umsonst ist der Strom trotzdem und durch die LED-Birnen hält der Akku sehr lange! Der Lampenhals ist total biegsam und lässt sich so ideal an die Verhältnisse im Auto oder Zelt anpassen.


Feuchttücher und Zupfbox: 

Weil die nächste Waschgelegenheit meist einige Meter im Sanitärgebäude entfernt liegt, hab ich die zwei Utensilien in schöner Regelmäßigkeit verwendet. Klar, sie ersetzen kein normales Händewaschen. Aber gerade beim Kochen und auch beim Auf- oder Abbauen im matschigen Regen sind die zwei in sekundenschnelle zur Hand. Bei prallem Sonnenschein putze ich mir nach dem Sonnencreme-Verreiben sehr gern die Handinnenflächen sauber um die Creme nicht überall sonstwo zu verteilen...


Mülltüten:

Die sind so unverzichtbar, wie sonst fast nix. Auch wenn man erstmal denkt, dass man beim Campen gar nicht so viel Müll produziert, ist es im Endeffekt doch wesentlich mehr als es anfangs erscheinen mag. Ich nehm am liebsten kleine Tüten mit, weil ich die schneller voll bekomme als die großen. Gerade bei heißem Wetter fangen die großen sonst schnell an zu riechen und locken das ein oder andere Insekt an...


Thermometer: 

Ich schau daheim immer schon gern, wie warm (oder kalt) wir gerade haben. Da ist unterwegs ein Thermometer für mich fast unverzichtbar. Das ging bei den Radurlauben früher so weit, dass ich mir meinen Kompass zur Orientierung danach ausgesucht habe, ob er ein Thermometer hat ;-) Und mal ehrlich, woher soll man denn sonst wissen, ob man gerade über das kalte Wetter meckern oder über die heiße Luft jammern darf? :-)


Reißverschlusstaschen: 

Meine Kleidung verpacke ich aus Übersichts- und Platzgründen am liebsten in den Reißverschlusstaschen vom schwedischen Möbelhaus. Die gibts dort in verschiedenen Größe und über die Jahre verändern sie auch immer mal wieder ihre Form und Farbe. Deswegen hab ich mittlerweile eine kleine Auswahl an den verschiedensten Modellen. Um meine Kleidung besser zu finden, habe ich die Taschen von außen mit Edding beschriftet. Nix fliegt im Auto/Koffer/Packtasche/Rucksack durcheinander und mit wenigen Handgriffen habe ich die gesuchten Dinge gefunden.


Windschutz für den Gaskocher (im Bild ganz links):

Der sieht aufgestellt wie folgt aus:

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Gaskocher haben den Nachteil, dass die Flamme sehr empfindlich auf Wind reagiert. Sie geht nicht unbedingt aus, aber der Gasverbrauch steigt selbst bei kleinen Windhauchen. Deshalb hab ich mir diesen praktischen Schutz schon vor Jahren zugelegt. Er wiegt fast nix und ist zusammengeklappt sehr platzsparend verstaubar. Meiner Erfahrung nach hält die Gaskartusche so wesentlich länger und das Essen wird vor allem viel schneller warm, weil die Flamme ungehindert unterm Topfboden bleibt.


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Straßenkarte: 

Eine Straßenkarte ist für mich totale Pflicht. Klar, in Zeiten von Navi und mobilem Internet ist sie generell erstmal verzichtbar. Aber ich schau mir gern in der Übersicht an, wo genau ich mich befinde und wo ich evtl. als nächstes hin möchte. Die einzelnen Regionen, Flüsse, Seen und Städte kann ich viel besser einordnen, wenn ich sie so vor mir habe. Und anhand des kleinen Campingsymbols kann ich direkt sehen, wo es einen Campingplatz gibt. Sicherheitshalber hab ich die immer in einer Camping-App nachgeschaut, weil es mir während der Fahrradurlaube des öfteren passiert ist, dass dort vor Ort schon seit Jahren keiner mehr war. (Damals war ich von den Zeiten des Smartphones noch weit entfernt.)


Ein Reisetagebuch: 

Das hier hab ich kurz vorher zum Geburtstag geschenkt bekommen und es hat sich für mich als total sinnvoll herausgestellt. Gerade beim Camping fährt man ja nacheinander an verschiedene Orte und so konnte ich meine Eindrücke und Erlebnisse direkt festhalten.


Schreibutensilien: 

Klar, um ein Reisetagebuch zu füllen, gehören die Schreibgeräte mit ins Gepäck. Neben den üblichen Stiften, hab ich noch eine Schere und Masking-Tape dabei gehabt, um die verschiedensten Dinge ins Tagebuch einzukleben.


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Adapter für den Zigarettenanzünder:

Ich hab mir zum einen einen Adapter gekauft, durch den ich statt nur einem dann zwei Anschlüsse hatte. Und weil z. B. das Handyladegerät nur über eine USB-Schnittstelle verfügt, wanderte auch hierfür ein entsprechender Adapter mit ins Reisegepäck.

Um den Kameraakku und den Notfall-Handyakku aufzuladen, habe ich mir vor Urlaubsbeginn noch einen Stromwandler zugelegt. Den steckt man einfach in den Zigarettenanzünder und hat dann (zumindest bei diesem Modell) eine USB-Lademöglichkeit und eine "normale" Steckdose.

Um die Autobatterie nicht unnötig zu strapazieren, habe ich die Lademöglichkeiten allerdings nur während der Fahrten zwischen den Campingplätzen genutzt.


Navi: 

Was das angeht, bin ich ein wahrer Spätzünder... Mein Navi befindet sich erst seit 2 Jahren in meinem Besitz (Vorher hab ich mich beim Radfahren per Kompass + Karte und beim Autofahren mit ausgedruckten Routenbeschreibungen + Landkarten orientiert.). Und nun möchte ich es auf gar keinen Fall mehr missen.


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Lüftungsgitter für die seitliche Schiebetür: 

Für den VW Caddy kann man die verschiedensten Fenstereinsätze kaufen. Ich habe mich für diesen entschieden. Er lässt Luft ins Auto rein, durch die Lamellen bleibt evtl. fallender Regen draußen und dank des integrierten Fliegengitters kommt keine Fliege oder Mücke rein. Das Lüftungsgitter wird mit wenigen Handgriffen so in die Öffnung eingesetzt, dass es von außen nicht einfach eingedrückt werden kann und somit ziemlich Einbruch sicher ist. Allerdings muss es zum Autofahren wieder entfernt werden. Um nachts Frischluft zu bekommen, ohne dass es Fenster sperrangelweit offen sein muss, fand ich es super!


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Fliegengitter: 

Für das Beifahrerfenster habe ich mir ein Fliegengitter zugelegt, das passgenau auf den Fensterausschnitt passt und mit sehr starken Magneten gehalten wird. Das ist gerade tagsüber an heißen Tagen nützlich, weil sich die Hitze so erst gar nicht im Auto anstauen kann.

Für die Schiebetür habe ich mir eines von diesen preiswerten Fliegengittern gekauft, zwei Klebehaken links und rechts im Auto befestigt und mit einer Schere an den entsprechenden Stellen zwei Löcher in das Fliegengitter geschnitten. So konnte ich es ruckzuck in die offene Tür hängen, wenn ich mich vors Auto gesetzt habe. Die Insekten blieben draußen und die frische Luft konnte rein.


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Kommen wir nun zu Minas Kleinkram :-)

Ihr Hundekissen:

Auf dem schläft sie zuhause immer (wenn sie es sich nicht gerade auf dem Sofa gemütlich macht) und sobald es unterwegs mit dabei ist, fühlt sie sich direkt ein Stück weit heimisch, weil es so schön nach ihr riecht.


Hundedecke:

Das ist eine dieser preiswerten Fleecedecken. Die habe ich eh immer dabei, wenn wir irgendwo eingeladen sind (das Hundekissen ist doch etwas unpraktisch um es sich mal eben unter den Arm zu klemmen) und sie kennt es schon, dass sie dort auf meinen Wink hin bleiben muss. Wenn Mina irgendwo neu ist und sich unsicher fühlt, bellt sie recht viel. Um ihr ein Gefühl der Sicherheit zu geben, schicke ich sie dann immer auf die Decke und beschütze sie so. Auf der Decke kann sie machen was sie will, nur runtergehen darf sie erst, wenn ich die Umgebung abgecheckt und ihr als Sicher abgenickt habe ;-)


Schleppleine und extra Halsband: 

Normalerweise benutze ich für Mina immer ein Hundegeschirr, wenn wir vor die Tür gehen. Weil wir im Urlaub aber permanent draußen waren, wollte ich ihr nicht den ganzen Tag das Geschirr umtun. Mit einem Halsband ist es für sie entspannter und lockerer gewesen. Das eine Ende der Schleppleine habe ich am Autogriff festgeknotet. So hatte sie einen Radius von etwa drei Metern, in denen sie sich frei bewegen konnte, während wir am Auto waren.


Sonstige Hundeausrüstung:

Wasser- und Futternapf waren natürlich mit dabei. Normalerweise bekommt Mina Dosenfutter und Trockenfutter gemischt. Die Dosen sind aber so, dass sie für die Kleine 2,5 Portionen enthalten und nach dem Öffnen gekühlt werden müssen. Deswegen habe ich für die Zeit des Urlaubes ohne Kühlschrank die kleiner abgepackten Varianten gekauft. Das war zwar mehr Abfall, aber das Futter ist nicht schlecht geworden.

Ansonsten kam noch mit: eine Menge Hundekotbeutel, Leckerchen, Kau-Sachen, Wasserflasche für Unterwegs, saugfähiges Handtuch (für nasses Fell bei Regen), Bürste und Anti-Zeckenspray.


Das waren meine Lieblingshelferlein in der Übersicht.

Was habt ihr immer dabei? Könnt ihr mir noch Tips für den nächsten Urlaub geben? Und konnte ich euch vielleicht ein paar Anregungen mitgeben?

1 Kommentar:

  1. Na Du bist ja bestens ausgestattet! ;-) die Solarlampe haben wir auch, die ist klasse

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Ich freu mich über jedes liebe Wort von euch :-)