Donnerstag, 30. Oktober 2014

Kürbisse, Kürbisse und, äh, Kürbisse

Ich bin im Kürbisfieber! Überall sind sie und ich such sie solange, bis ich wieder einen finde. Und es werden immer mehr. Egal, ob auf meinen Fingernägeln oder als Deko oder als leckeres Essen....

Das besonders Tolle ist, dass ich diese Woche Besuch von meiner Kölner Freundin und ihrem Hund habe! Und: meine Freundin ist nun genauso im Kürbisrausch wie ich ;-) Von ihr kam auch die Idee zum Kürbisschnitzen. Für mich eine absolute Premiere, aber es klappte besser, als ich dachte!

Seid ihr neugierig? Hier folgt eine etwas kürbislastige, aber auch sehr herbstlich geprägte Bilderflut der letzten Tage:

Halloween
...ich war mal wieder auf dem Hof Ligges...

Halloween
...was sein muss, muss sein...

Halloween
 
Halloween
Unser Schnitzwerkzeug :-)

Halloween

Halloween
Mein Motiv hab ich erst auf Papier vorgezeichnet und dann mit Bleistift auf den Kürbis übertragen.

Halloween
Aus dem Kürbisfleisch wurde hinterher ein leckeres Abendessen.

Halloween

Halloween

Halloween

Halloween
 
Halloween

Halloween

Halloween

Halloween

Halloween

Halloween

Halloween
Zwei Kürbisse haben wir mit Lackstift bemalt.

Halloween

Halloween

Halloween


Ach, ich freu mich voll auf Halloween Morgen :-) Hier mitten in der Innenstadt gibts zwar keine Kinder, die verkleidet von Haustür zu Haustür ziehen. Aber meine Kölner Freundin, ihr Hund, meine Mina und ich werden es uns hier schön gruselig gemütlich machen!

Was macht ihr feines um in Gruselstimmung zu kommen? Ignoriert ihr den Halloween-Trubel oder seid ihr ihm verfallen?


Noch mehr Herbstbilder gibts wöchentlich bei Autumn through your Eyes von der lieben Nina: klick.

Dienstag, 28. Oktober 2014

Lavendelkakao für Leib und Seele

Ich bin süchtig nach Milch. Hört sich blöd an, ist aber so. Meine Schwestern übrigens auch. Als wir klein waren, wurde meine Mutter an der Supermarktkasse mal gefragt, ob sie Katzen hätte, weil sie immer so viel Milch kauft... Selbst im zarten Alter von 31 Jahren hat sich das bei mir bis heute nicht geändert.

Doch was ich ganz neu für mich entdeckt habe um der leckeren Milch noch ein Krönchen aufzusetzen, das ist der Lavendelkakao! Der schmeckt nicht nur leicht cremig schokoladig nach Milch, sondern duftet auch noch wunderbar liebevoll nach Lavendel!

Lavendelkakao Kakao heiß Herbst Rezept wärmen gemütlich

Von meinem letzten Lavendel aufm Balkon habe ich die Blüten abgeschnitten und in einen Zuckerpott gesteckt. Da nimmt der Zucker einen schönen Geschmack an und der Lavendel sieht auch noch zuckersüß darin aus:

Lavendelkakao Kakao heiß Herbst Rezept wärmen gemütlich

Wenn ihr das nachmachen wollt, kauft euch entweder Lavendel-Blüten für Tee oder einen Lavendel im Gartencenter. Bei dem müsst ihr nur darauf achten, dass seine Blüten auch zum Verzehr geeignet sind. Es gibt reine Deko-Sorten, von denen solltet ihr die Finger lassen!

Beim Einrühren des Lavendelzuckers lasse ich die Blüten immer drin und friemel sie mir beim Trinken ausm Mund. Wen das stört, der kann den Zucker vorher auch sieben. Der Geschmack ist ja schon drin!

Meinen Kakao koch ich am liebsten "richtig"! Sprich: mit ungesüßtem Kakao, der noch richtig angerührt werden muss. In den so gekochten Kakao passt der Lavendelzucker super rein! Und weil ich Milchschaum so gern mag, schäum ich mir den Kakao zum Schluss auch immer ein bißchen auf :-)

Lavendelkakao Kakao heiß Herbst Rezept wärmen gemütlich

Könnt ihr ihn schon riechen? Ich könnt den Lavendelkakao grad ständig trinken!


Montag, 27. Oktober 2014

Short Stories #10 - Gemütlichkeit

Diesen Monat ist das Thema bei den "Short Stories" von Bine und Andrea :

"Gemütlichkeit"


Der Herbst ist für mich in der Inbegriff von Gemütlichkeit.

Der Sommer war viel draußen, viel die Nase raushalten, viel außerhalb der Wohnung.

Im Herbst dreht sich das. Da liebe ich es, mich in meiner Wohnung zu verkriechen. Einen leckeren, warmen Kakao in der Hand. Aufm Sofa in eine Decke eingemümmelt. Und Mina macht es sich neben/auf/unter mir/wo auch immer bequem. Draußen stürmts ein wenig, die Blätter vom sich nach und nach verfärbenden Ahornbaum im Garten schweben davon. Der Regen prasselt leise im Hintergrund. Stille um mich herum. Ein Buch unterhält mich und führt mich in eine fiktive Welt. Telefonate mit Freunden machen mehr Freude, wenn man sich bereits auf dem Sofa eingemuckelt hat. Blogs aufm Laptop lesen, eintauchen in andere Welten, mitreißen lassen von fremden (oder bekannten) Schreibern.

Doch diese Ruhe habe ich nicht immer. Früher konnte ich mir diese Ruhe gar nicht gönnen und war innerlich zu aufgedreht. Das ändert sich aber nach und nach.

Mina ist mir eine große Lehrmeisterin. Sie liebt es sich auf dem Sofa zu räkeln und zu strecken. Zu liegen und zu seufzen. Zu chillen und der Ausgeburt der Gemütlichkeit zu werden. Am schönsten ist es, wenn sie ihren Kopf auf meine Beine legt, herzhaft gähnt und dann genüßlichst die Augen schließt um einen Mittagsschlaf (oder was auch immer für einen Schlaf / Schlafen geht bei ihr immer) zu halten.


Wie könnte ich mich da gegen Gemütlichkeit zur Wehr setzen? Und warum sollte ich das überhaupt?

Eben!

Und deshalb fröhne ich nun viel öfter der Gemütlichkeit, genieße das Entschleunigen und das zur Ruhe kommen der Gedanken.


Habt ihr nun Lust auf weitere Short Stories zu dem Thema "Gemütlichkeit?" bekommen? Dann schaut mal hier vorbei: klick!  

Sonntag, 26. Oktober 2014

... Awards und ich ...

Erinnert ihr euch noch an meine Nominierungen für den "Liebster-Award"? Da musste ich erst von verschiedensten Leuten nominiert werden, dann lange grübeln, um mich erst danach den ganzen Fragen gebündelt zu stellen.

Warum ich davon erzähle? Weil ich wieder nominiert wurde. Diesmal für den "One lovely Blog Award":


Bei diesem Award gehts darum, 7 Fakten über sich selbst zu erzählen und dann 7 anderen Blogs zu nominieren. Da hab ich nun ernsthaft wieder drüber nachgedacht, ob ich mit mache oder nicht. Aber diesmal hab ich nur 1 Tag gebraucht, um eine Entscheidung zu fällen.

Und das hat einen einfachen Grund: ich wurde von der lieben Steffi von "Hauptsache Meer" nominiert! Ihren Blog lese ich seit einiger Zeit sehr gerne und fühle mich geehrt, dass sie mich bei der Nominierung erwähnt hat. Deswegen möchte ich diesen Award dankend annehmen und euch mit 7 Fakten über mich beglücken:

1.) Ich liebe den Morgen und das frühe Aufstehen! Früher kam ich quietschfiedel aus den Federn und konnte quaseln wie ein Wasserfall, egal wie früh es war. (Seit der Depression und dem Antidepressivum komm ich zwar immer noch früh aus den Federn, aber quietschfiedel braucht etwas länger...)

2.) "Morgens" heißt bei mir zwischen 6 und 7 Uhr. Auch am Wochenende. Ich bin da ein Gewohnheitsmensch.

3.) Meine Schlafanzüge kaufe ich ein bis zwei Nummern zu groß, weil ich nachts immer friere und das Oberteil in die Hose stecken muss, damit nirgendwo kalte Luft reinkommt. Und die Beine und Arme müssen lang genug sein, damit alle Haut bedeckt ist.

4.) Ich trinke erst seit etwa 2 Jahren Tee.

5.) Ich esse erst seit etwa einem halben Jahr Reis.

6.) Meine Träume sind sehr lang, intensiv, bunt und turbulent.

7.) Ich hasse spülen. Ich liebe es, wenn mein Besuch nach dem Essen bei mir spült.


So, das waren 7 Fakten über mich. Möchte jemand den Award überreicht bekommen? Ich werde hier nämlich nun bewusst niemanden nominieren, sondern rufe alle Freiwilligen vor, die Hand zu heben und zu den Tastaturen zu greifen!




Donnerstag, 23. Oktober 2014

Kürbis im Hefeteig-Mantel

Kann ein Kürbis frieren? Mein Bischofsmütze-Kürbis bestimmt. Weil, dem hab ich zum Verkochen die Schale abgeschnitten. Und ohne Schale friert auch eine Bischofsmütze. Also blieb mir nix anderes übrig, als ihn mit ein bissel Möhre, ein wenig Käse und einem Hauch Ingwer in einen Hefeteig-Mantel zu stecken. Spätestens als er damit zusammen in den Ofen kam, war ihm nicht mehr kalt :-)

Habt ihr auch einen bald frierenden Kürbis, der dringend einen Mantel braucht? Dann befolgt bitte eiligst folgendes Rezept:


Zutaten:

  • 400 g Mehl
  • 1 Päckchen Hefe
  • etwas Salz 
  • lauwarmes Wasser
  • ein paar Löffel Olivenöl
  • 1 Kürbis
  • 1 Möhre
  • ein kleines Stück Ingwer
  • 1 Zwiebel
  • Salz, Pfeffer
  • eine handvoll Buchweizen
  • ein Stück geriebenen Käse


Zubereitung:


Erstmal gehts an den Hefeteig, weil der fast eine Stunde gehen muss. Wer noch nie Hefeteig gemacht hat: keine Panik. Mit einem Päckchen Hefe ist das ganz einfach und ungemein Stress reduzierend wegen dem Teig kneten :-)

Mischt das Mehl mit der Hefe und dem Salz. Dafür einfach mit den Händen rein und ein wenig mischen. Dann kommt nach Gefühl (hört sich blöd an, aber macht einfach mal!) ein Schuss Olivenöl und der Anfang vom Wasser rein. Nun gehts ans Kneten. Sobald ihr merkt, dass der Teig zu trocken ist und sich einfach kein Kloß bilden will, packt noch etwas Wasser rein. Aber immer nur ein bißchen, weil das Wasser durch das Einkneten ein Stück weit "verschwindet". Nehmt euch Zeit und ein bissel Muskelkraft und schaut dem Teig beim Teig werden zu. Am Ende soll es ein schöner Kloß sein. Glatt und rund. Wenn ihr ihn aufschneidet, ist er auch innen drin ganz glatt. Ich liebe dieses Gefühl in den Händen, wenn er die Konsistenz erreicht hat. Aus einem Berg Mehl ist durch meine Hände ein rundrum runder Teigballen geworden.

Kürbis Bischofsmütze Hefeteig Rezept Herbst
Links oben: Mehl und Hefe. Rechts oben: kneten. Links unten: aufgeschnittener Teigkloß. Rechts unten: perfekt!
Packt den Teig zugedeckt an einen warmen Ort und lasst ihn eine Stunde lang seine Größe verdoppeln. 

Nun schält den Kürbis. Egal, was für schöne Farben er hat, die Schale muss ab.

Kürbis Bischofsmütze Hefeteig Rezept Herbst

Die Kerne kommen weg. Das Kürbisfleisch schneidet in Würfel und gebt es zusammen mit dem anderen kleingeschnittenen Gemüse und etwas Öl in einen Topf zum Anbraten. Nach ein paar Minuten gießt etwas Wasser dazu. Den Ingwer schälen, in hauchdünne Stücke schneiden und auch in den Topf geben. Salz und Pfeffer dazu. Das ganze nun solange kochen, bis alles bißfest ist (und das Wasser verdampft ist).

Kürbis Bischofsmütze Hefeteig Rezept Herbst

Jetzt schaut mal nach dem Teig. Der müsste in etwa doppelt so groß geworden sein, wie am Anfang.

Kürbis Bischofsmütze Hefeteig Rezept Herbst

Knetet ihn nochmal ordentlich durch und rollt ihn dann auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech aus. Auf eine Hälfte des Teiges packt ihr das gekochte Gemüse. Der Buchweizen und der geriebene Käse kommen oben drauf. Damit der Kürbis nun wirklich nicht friert, deckt ihn mit der anderen Teighälfte zu.

Kürbis Bischofsmütze Hefeteig Rezept Herbst

Backt alles für etwa 35 min. bei ca. 200°C. Dann könnte es so aussehen:

Kürbis Bischofsmütze Hefeteig Rezept Herbst
(Auf dem Foto siehts bei mir nicht wirklich hübsch aus, aber der Geschmack zählt schließlich!)

...Bei künstlichem Licht zu fotografieren ist übrigens nicht sooo meine Stärke und auch nicht die von meiner Kamera...


Ich hab mir ein Stück mit einem Kleks fertiger Barbeque-Soße gegessen. Ein Genuß, sag ich euch!

Kürbis Bischofsmütze Hefeteig Rezept Herbst

Kürbis zergeht auf meiner Zunge und wärmt anschließend meinen Bauch und verströmt ein wohliges Glücksgefühl quer durch meinen Körper. Und der Hefeteig mit seiner tollen Konsistenz und seinem herrlich hefigen Geschmack, der rundet das ganze perfekt ab....


In diesem Sinne: viel Spaß beim Nachkochen :-)



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Dienstag, 21. Oktober 2014

"Was heißt Depression für mich" - Teil 4 -

Nachdem ich beim letzten Mal geschildert habe, wie sich ein Tief für mich anfühlt, versuche ich heute einen Einblick in meinen Alltag mit meiner Depression zu geben. Heute geht es nicht um die Tiefphasen, sondern um die "normalen" Zeiten, um die Zeiten zwischen den Tiefs.

Was heißt Depression für mich


Vergesst beim Lesen bitte nicht, dass ich hier mein eigenes Erleben und meine eigenen Erfahrungen wiedergebe! Jeder Depressive erlebt die Krankheit auf seine eigene Art und Weise. Die Symptome können sehr verschieden sein. Alles, was ich zu diesem Thema schreibe, schreibe ich als "Betroffene". Ich habe keinen medizinischen oder sonstigen fachlichen Hintergrund, sondern berichte von mir und meinen Erfahrungen mit der Krankheit. Die grundlegenden Dinge, die hinter einer Depression stecken, habe ich mir in verschiedenen Fachbüchern und im Internet angelesen.



Wie ist dein Alltag mit deiner Depression, wenn du kein Tief hast? Merkst du die Krankheit dann auch?


Das ist sehr phasenabhängig. Ich versuche euch, die Phasen mal auseinander zu dröseln, um sie nachvollziehbar zu machen.

Es gibt Zeiten, wo ich mich richtig "normal" fühle. Das sind die Tage oder Wochen, wo ich quietschfiedel durch die Gegend renne und ein geregeltes Leben führe. Klar, es gibt auch dann Tage, wo ich mal mies drauf bin. Aber das sind dann die normalen Schlechte-Laune-Tage, die jeder mal hat. Die sind mit einem Tief im Sinne von "depressivem Tief" in nichts vergleichbar. Genauso gehören aber auch richtig schöne, gut gelaunte Tage dazu. Mit Freude, die von Herzen kommt, und Lachen, das aus dem Bauch heraus gluckert.

Dann gibt es Zeiten, wo ich schwanke. Da fühle ich mich innerlich nicht stabil. Ich merke, dass irgendwas nicht stimmt, ohne es genauer einzuordnen. Oder eher: ohne es genauer einordnen zu wollen, aus Angst vor dem nächsten Tief (Dass ich damit nur die Augen vor den Warnsignalen meines Körpers verschließe, ist wahrscheinlich logisch, oder?). In diesen Tagen habe ich Hochphasen, in denen ich sehr überdreht bin. Sehr hektisch, sehr mitreißend, sehr unternehmungslustig. Aber anschließend kommt das genaue Gegenteil. Ich bin sehr müde, sehr antriebslos, sehr dünnhäutig. Gerade das ist für mich und mein Umfeld schwer einschätzbar. Wenn ich in den extrem Hochphasen-Tagen stecke, fühle ich mich super und bin ein wenig so, wie man mich von früher kennt. Immer auf Action, immer unterwegs, immer mit offenen Augen vorne weg. Doch dann kommt das, was ich von meinen Tiefs kenne, in abgeschwächter Form. Ich ziehe mich zurück um die ganzen Reize von der vorhergehenden Hochphase zu verarbeiten. Das ständige Hochgeputschtsein fordert seinen Tribut und zwingt mich zu völliger Ruhe und viel Schlaf um die fehlende Energie langsam wieder aufzubauen. Ich bin dann mit mir selbst auch sehr im unreinen, weil ich es ja hätte kommen sehen können. Weil ich es doch hätte besser wissen müssen. Weil, weil, weil. Doch dann folgen wieder Hochphasen-Tage, an denen ich mich richtig gut fühle. An denen das Müde-Gefühl weit weg ist und ich wieder voller Energie stecke. Selbst wenn ich mir das in dem Moment bewusst mache, kann ich mich schwer bremsen und meine innere Unruhe, meine innere Energie nicht wirklich beruhigen. So folgt ein Auf und Ab dem anderen. Bis es irgendwann wieder ruhigere Phasen gibt und die Schwankungen aufhören.

Es gibt nämlich auch Phasen, so wie jetzt gerade. Mir gehts nicht besonders schlecht, mir gehts nicht besonders gut. Ich versuche zu funktionieren, um den Alltag zu überstehen. Kleinigkeiten fordern enorme Energie. Aber ich merke das und reagiere dann mit genügend Ruhe. Doch die Depression behindert mich in diesen Momenten sehr. Ich brauche viel Ruhe und Zeit nur mit mir (und Mina) allein. Äußere Reize strengen mich sehr an. Das Funktionieren im Alltag (sowohl im Beruf, als auch privat unter Freunden und im Haushalt) ist sehr anstrengend. Fast meine gesamte vorrätige Energie geht dafür drauf. Auf das "Normal-Sein", auf das alltägliche Leben. Die Reizüberflutung kommt in diesen Zeiten auch sehr schnell. Einfach deshalb, weil das Funktionieren schon so viel Energie frisst, dass für die Reizverarbeitung fast nix mehr da ist. Sobald es dann um mich herum laut oder trubelig wird, ziehe ich mich in mich selbst zurück. Mein Kopf macht "zu". Ich kann dann nichts mehr wahrnehmen, alles ist mir zuviel, was von außen auf mich einprasselt. Das Filtern von Sinnesreizen nach "wichtig" oder "unwichtig" ist in diesen Momenten sehr schwierig, weil einfach alles ungefiltert in mich eindringt. Ich nehme alles wahr, was um mich herum geschieht. Und das ist in einer so geballten Form, dass ich am liebsten weg rennen und fliehen möchte. Natürlich nehme ich dann die eigentlich wichtigen Informationen aus meiner Umwelt nur als einen Bruchteil von vielen Informationen wahr. Doch ich möchte ja funktionieren. Und siehe da, wieder verwende ich Unmengen an Energie auf das Funktionieren, indem ich dann versuche, die auf mich eindringen Reize doch zu filtern. Das geht nur in einem gewissen Rahmen und irgendwann wird der Wunsch nach RUHE und Rückzug so groß, dass ich nur noch nach Hause in meine eigenen vier Wände möchte. Da stelle ich dann Telefon, Handy und Laptop aus. Alles reizarm. Zur Zeit gibt es wirklich Samstage oder Sonntage, an denen ich mit niemandem rede, außer mit Mina (und die ist nicht sooo redselig). Einfach, weil ich so in mir drin mit mir selbst beschäftigt bin. Weil ich zu mir selbst zurück finden muss. Weil ich die Ruhe in mir drin und meine innere Mitte suche. Zur Zeit fällt es mir schwer, soziale Kontakte in "echt" zu pflegen. Mir fällt es nicht leicht, feste Termine auszumachen und einzuhalten, weil ich nicht einschätzen kann, ob es an dem festgelegten Termin gerade mit mir geht. Oder ob ich nicht eher nach Hause auf die Couch gehöre, mit Mina an meiner Seite und sonst nichts. Für Hunderunden oder sonstige kleine Unternehmungen nach Feierabend setze ich häufig meine Mütze auf und ziehe sie weit über meine Ohren. Durch die Mütze werden die akustischen Reize stark gedämmt. Das tut total gut. Meine Emotionen sind in diesen Zeiten ein Stück weit gedämpft. Ich fühle ein bißchen hier und ein bißchen da, ein bißchen traurig, aber auch ein bißchen Freude. Ich bin nicht so gefühlsgelähmt, wie bei einem Tief. Aber ich empfinde auch nicht tiefgehende Freude, wie in einer "normalen" Phase.

Doch auch diese Phase, in der ich mich ja gerade befinde, wird nicht für immer anhalten. Das weiß ich vom Kopf her. Und doch möchte ich gern mal wieder für längere Zeit stabil sein. Einfach "normal" durch den Alltag gehen, ohne große Gemütsschwankungen und ohne ständigen Energieverlust durch ein Funktionieren-Müssen. Irgendwann werde ich wieder Energie in mir drin haben, die es mir ermöglicht, einige Tage oder Wochen oder Monate einen geregelten Alltag zu führen. Mit Tagen, an denen ich tun kann, worauf ich Lust habe. Weil ich Lust drauf habe und weil ich die Energie dafür habe. Auf diese Zeiten freue ich mich und sie sind mein Ziel. Sie sind der Grund, warum ich weiterhin an mir und meiner Depression arbeite. Weil ich weiß, dass es wieder geregeltere Zeiten gibt, mit Lachen, das aus dem Bauch heraus gluckert.

Natürlich muss ich auch dann damit rechnen, dass irgendwann wieder ein Tief kommen kann. Die Rückfallquote bei einer Depression besteht leider. Doch damit habe ich mich abgefunden. Was ist schon berechenbar? Eine Krankheit, wie die Depression, bestimmt nicht. Und während ich heute vielleicht noch völlig erschlagen bin und mich am liebsten für immer verkriechen möchte, kann ich Morgen vielleicht das erste Mal seit langem wieder tiefe, reine Freude empfinden. Auch das ist das Unberechenbare an einer Depression.



Seid ihr neugierig auf die anderen Teile meiner Reihe "Was heißt Depression für mich?"? Hier kommen die anderen Fragen und die Klicks zu den jeweiligen Antworten:

  • Teil 1: Depressionen bezeichnet man doch als Krankheit im Kopf? Was passiert da genau? KLICK
  • Teil 2: Hängt deine Therapie direkt mit deiner Depressionen zusammen? Warum wird deine Depression durch "alten Kram" verstärkt?  KLICK
  • Teil 3: Wie fühlt sich ein Tief an? Was passiert, wenn du weinen musst? Hast du Angst? Wodurch wird dieses Bedürnis ausgelöst? Hast du dabei auch Kopf- oder andere körperliche Schmerzen?   KLICK
  • Teil 5: Was erwarte ich von meinen Freunden?    KLICK
  • Teil 6: Warum machst du während eines Tiefs so viele Ausflüge?   KLICK  
  • Teil 7: Wie sieht die Welt aus deinen Augen in Tiefphasen aus?   KLICK

Sonntag, 19. Oktober 2014

Herbstlicher Altweibersommer-Sonntag aufm Balkon

Ihr Lieben, die Sonne scheint! Auf meinem Balkon ist der Herbst eingezogen. Zugegeben, heute mit richtig viel Sonne und schön warmen Temperaturen. Doch seht selbst:

Herbst Altweibersommer Balkon Balkonien sonnig Blumen Blüten

Herbst Altweibersommer Balkon Balkonien sonnig Blumen Blüten

Herbst Altweibersommer Balkon Balkonien sonnig Blumen Blüten  Windspiel Schlüssel rostig

Herbst Altweibersommer Balkon Balkonien sonnig Blumen Blüten

Der frühe Vogel fängt den Wurm

Herbst Altweibersommer Balkon Balkonien sonnig Blumen Blüten

Herbst Altweibersommer Balkon Balkonien sonnig Blumen Blüten

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Mina isst für ihr Leben gern vertrocknete Kräuter ausm Kräutertopf...

Herbst Altweibersommer Balkon Balkonien sonnig Blumen Blüten

Herbst Altweibersommer Balkon Balkonien sonnig Blumen Blüten

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Herbst Altweibersommer Balkon Balkonien sonnig Blumen Blüten



Noch mehr Herbstbilder gibts wöchentlich bei Autumn through your Eyes von der lieben Nina: klick.


In diesem Sinne: ich wünsch euch einen entspannten Sonntag mit viel Herbst-Altweiber-Sonne!

Samstag, 18. Oktober 2014

"Was heißt Depression für mich" - Teil 3 -

Heute komme ich zu der Frage, wie sich ein depressives Tief für mich anfühlt und was das Weinen bzw. die Krankheit in diesen Momenten mit mir macht.

Was heißt Depression für mich

Vergesst beim Lesen bitte nicht, dass ich hier mein eigenes Erleben und meine eigenen Erfahrungen wiedergebe! Jeder Depressive erlebt die Krankheit auf seine eigene Art und Weise. Die Symptome können sehr verschieden sein. Alles, was ich zu diesem Thema schreibe, schreibe ich als "Betroffene". Ich habe keinen medizinischen oder sonstigen fachlichen Hintergrund, sondern berichte von mir und meinen Erfahrungen mit der Krankheit. Die grundlegenden Dinge, die hinter einer Depression stecken, habe ich mir in verschiedenen Fachbüchern und im Internet angelesen.
 

Wie fühlt sich ein Tief an? 


Wenn ich in einem richtigen Tief drin bin, dann ist alles um mich herum schwarz. Ich sehe keinen Grund zur Freude oder zum Lachen. Es gibts nichts lebenswertes mehr um mich herum. Meine Emotionen sind zu Stein geworden. Ich heule und das ist eines der wenigen Dinge, die ich noch spüre. 

Es kommen immer wieder sehr negative Gedanken hoch, die in verschiedene, aber doch immer sehr schlimme Richtungen gehen:
  • "Jetzt stell dich nicht so an. Dir geht es doch eigentlich gut."
  • "Du bist nichts wert."
  • "Niemand mag dich. Erst recht nicht, wenn du wie ein Versager die ganze Zeit nur heulst."
  • "Was hast du schon erreicht?"
  • "Du bist zu nichts nutze."
  • "Du machst alles falsch und versagst bei allem."
  • "Was hat das hier eigentlich alles für einen Sinn?"
  • "Das wird immer schlimmer mit dir. Wo soll das nur mal enden?"

Das sind ganz typische Sätze, die die Depression bei vielen Menschen hervorbringt. (Aber auch wenn man mit der Einnahme von Anti-Depressiva beginnt, können diese Gedanken kommen oder sogar noch sehr verstärkt werden. Deswegen wird auch in den Anfangstagen der Einnahme schon in der Packungsbeilage geraten, bei den ersten Anzeichen eines Selbstmordgedanken in eine Klinik zu gehen. Klingt eigentlich ganz schön verrückt. Die Medikamente, die solche Dinge verhindern sollen, können sie noch verstärken.) Die Depressionsstimme bringt immer wieder sehr negative Gedanken in meinen Kopf rein und wiederholt sie ohne Ende und ohne Unterlass. In einem Tief ist es sehr schwer für mich, diese Stimme zu ignorieren oder zu überhören. Sie ist überlaut und schreit mich schon fast an.

In einem solchen Tief verliere ich den Boden unter den Füßen. Ich sehe kein Ende des Tiefs und alles um mich herum belastet mich. Ich ertrage dann keine Menschen, keine äußeren Reize. Selbst die Hunderunden mit Mina fallen mir sehr schwer, weil ich mich überfordert fühle und mir die Reize außerhalb meiner Wohnung zu viel sind. Sie überfordern mich. Helligkeit fühlt sich schmerzhaft an. Es ist fast, als wenn ich zu einem tagesscheuen Vampir geworden wäre.
 

Einfachste Alltagshandlungen fallen mir zur Last. Es kann vorkommen, dass ich tage-/wochenlang nicht putze oder spüle. (Für mich ist das sehr untypisch, weil mir eine saubere Wohnung eigentlich sehr wichtig ist. Aber ich fühle mich beim Anblick des dreckigen Geschirrs von der Aufgabe des "Spülens" so erschlagen, dass ich es nicht schaffe, mit dem Spülen anzufangen.)
Eine riesige Antriebslosigkeit erfasst mich und ich bin selbst von den kleinsten Anforderungen überfordert. 


Alles kostet sehr viel Kraft und alles ist sinnlos. Ich bin nutzlos, wozu sollte ich nun also diese riesige Kraft aufbringen, aufzustehen? Wem nützt das? 


Natürlich ziehe ich mich dann auch von meinen Freunden und meiner Familie zurück. Zum einen kann ich mir nicht vorstellen, was sie mit mir in der Verfassung anfangen sollen. Meine Depressions-Stimme im Kopf flüstert mir dann Dinge ins Ohr, wie zum Beipiel, dass ich ihnen zur Last fallen würde, wenn ich so ein heulendes Häufchen Elend bin. Ich bin in einem solchen Tief mit einfachen sozialen Handlungen überfordert. Das sind dann für mich neue äußere Reize, die mich überfordern könnten und es teils auch wirklich tun. Wie soll ich nach außen hin eine normale soziale Interaktion pflegen, wenn in mir drin so gut wie keine Emotionen mehr spürbar sind?


Ich ziehe mich dann in meine Wohnung zurück. Dort fühle ich mich sicher. Mina ist bei mir und tröstet mich mit ihrem weichen Fell und ihrem lieben Blick. Manchmal schaffe ich es zu lesen oder mich mit Fernsehen zu "unterhalten". Manchmal ist aber selbst das zuviel und ich schlafe sehr viel. Schlaf ist so herrlich reizarm.  



Was passiert, wenn du weinen musst? Hast du Angst? Wodurch wird dieses Bedürnis ausgelöst? Hast du dabei auch Kopf- oder andere körperliche Schmerzen?

 
Nein, Angst habe ich nicht. Viel eher ist es das letzte Warnsignal meines Körpers, auf das ich höre und mir dann wirklich eingestehe, dass grad nix mehr geht. Einfach weil mir gerade alles zu viel ist. Weil ich mich selbst überfordert habe, indem ich mir zu viel zugemutet habe. 

Weinen ist für mich etwas sehr schlimmes. Ich fühle mich schutzlos und ausgeliefert. Ich stelle mich bloß. Weinen ist eine Schwäche. So fühlt es sich zumindest für mich an. Aber umso mehr ich versuche, diese Schwäche zu unterdrücken bzw. zu verheimlichen, umso stärker wird das Heulen. Je mehr ich mich weigere zu heulen, umso stärker und intensiver wird es. 


Doch bevor es so weit ist, gibt mein Körper mir (eigentlich genügend) andere Warnsignale. Es fällt mir nur schwer, diese zu beachten. Weil ich lieber denke, ich hätte alles im Griff und eigentlich gehts mir doch gut. Nun bin ich gerade dabei, diese Warnsignale zu bemerken, zu beachten und auf sie zu
reagieren. Das ist übrigens auch ein Teil, den wir in der Verhaltenstherapie erarbeitet haben. Vorher war mir dieser Ablauf gar nicht bewusst. Und schon gar nicht war mir bewusst, was mein Körper eigentlich alles an Anstrengungen unternimmt um mir mitzuteilen: "Ey, hallo! Das ist dir hier grad alles zu viel. Schalt mal einen Gang zurück!"

Die Vorstufen zum Heulen sehen bei mir so aus, dass ich innerlich unruhig werde. Mein Körper spannt sich an und verkrampft sich. Besonders deutlich merke ich das im Schulter- und Rückenbereich. Ich bekomme Herzrasen und meine Gedanken rasen hin und her. Das sind alles ganz typische Warnsignale auf Stress, so wie jeder sie kennt. Aber kaum jemand beachtet sie. Im Normalfall klingen sie auch nach einer stressigen Situation recht schnell ab. Aber bei mir kommen sie, um mir zu zeigen, dass ich gerade nicht mehr kann. Dass ich eine Pause einlegen muss. Die Symptome kenne ich schon lange. Doch habe ich sie nie beachtet. Irgendwann sind sie ja immer wieder veschwunden. Doch seit ich die Depression habe, werden sie stärker und treten früher auf. 


Das liegt daran, dass ich seit der Krankheit nicht mehr so belastbar bin. Früher habe ich mir zu viel abverlangt und meine Kraftreserven sind so gut wie leer. Dadurch komme ich viel schneller an meine Grenzen, als ich es von früher gewohnt bin. Außerdem sind verminderte Leistungsfähigkeit und Konzentrationsprobleme typische Krankheitssymptome einer Depression. Es verdoppelt sich bei mir also. Die Kraft, die mir eh schon fehlt, weil ich sie früher mit beiden Händen ausgeschöpft habe, wird durch die Depression noch weiter reduziert. 


Sogar beim Autofahren merke ich das. Früher konnte ich locker weite Strecken am Stück fahren. Heute sinkt meine Konzentration schon nach einiger Zeit auf der Autobahn und ich muss häufig Pausen einlegen. 


Nun müsste ich ja nur einfach auf die ersten Warnsignale meines Körpers hören und z. B. beim Einsetzen der inneren Unruhe einen Gang zurückschalten. Wenn das mal so einfach wäre... Das ist ein langer Lernprozess, der beim Erkennen der Signale anfängt. Sobald ich die Signale bemerke, muss ich eine Gegenmaßnahme ergreifen. Dies kann sein, dass ich mir einen Tee koche, dabei tief ein- und ausatme und mich auf das Hier und Jetzt konzentriere. Oder auch, dass ich ein paar Yoga-Übungen mache, um nur bei mir selbst zu sein und die Außenwelt für einen Moment zu vergessen. Zur Sicherheit habe ich die Warnsignale und die möglichen Lösungswege auf einem kleinen Karteikärtchen stehen, das ich mit mir herum trage. 


Doch das alte Verhaltensmuster ist mir so vertraut: einfach weitermachen, wird schon wieder werden. Dass ich mir nun ein alternatives Verhaltensmuster zulege und dieses in meinem Alltag auch situativ angemessen anwende, dass ist schwierig. Alte Pfade sind vertraut. Neue sind ungewohnt und steinig. Es stellt sich nicht direkt ein Belohnungsmoment ein. Immer wieder tappe ich in alte Muster. Es wird noch einige Monate dauern, bis ich mich an neue Verhaltensmuster gewöhnt habe... 



Hier kommen die anderen Fragen und die Klicks zu den Antworten:
  • Teil 1: Depressionen bezeichnet man doch als Krankheit im Kopf? Was passiert da genau? KLICK
  • Teil 2: Hängt deine Therapie direkt mit deiner Depressionen zusammen? Warum wird deine Depression durch "alten Kram" verstärkt?  KLICK
  • Teil 4: Wie ist dein Alltag mit deiner Depression, wenn du kein Tief hast? Merkst du die Krankheit dann auch?   KLICK
  • Teil 5: Was erwarte ich von meinen Freunden?    KLICK
  • Teil 6: Warum machst du während eines Tiefs so viele Ausflüge?   KLICK  
  • Teil 7: Wie sieht die Welt aus deinen Augen in Tiefphasen aus?   KLICK

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Rolet-Kürbis mit Pastinake mit Leberkäse an Pottsoße ... und ... eine Gewinnerin!

Gestern war ich auf dem Hof Ligges. Kennt ihr den? Das ist ein Kürbishof in Kamen (klick). Da gibts Kürbisse, Kürbisse, Kürbisse und Dekokram rund um Kürbisse. Ach ja, hatte ich erwähnt, dass es da Kürbisse gibt? Und weil ich ja bekennende Kürbis-Liebhaberin bin, schaut selbst, wie famos ich auf den Hof passe :-) Zu meinem Glück fehlt mir nur noch das Sofa mit dem Kürbis in meiner Wohnung (deren Grundfläche dann spontan um das Doppelte wachsen müsste)...

Roletkürbis Rolet Kürbis Kürbishof Ligges Kamen Rezept Pastinake Leberkäse
Rechts unten seht ihr übrigens meine Ausbeute. Ich hab mich beschränkt, damit ich demnächst nochmal fahren kann :-) Diesmal hab ich sogar ein paar Deko-Kürbisse gekauft. Verrückt, oder? Hab ich noch nie!

Und weil mich vorhin mein Kürbis-Heißhunger überkam, schnappte ich mir zwei von den drei Rolet-Kürbissen und ich habe sie mit zwei Pastinaken und etwas Leberkäse zu einem Lecker-Schmecker-Abendessen verkocht!

Damit ihr nicht bereits jetzt das Interesse am Weiterlesen verliert (weil: jetzt folgt erst das Rezept meines Abendessens), kündige ich erstmal die Ziehung der Gewinnerin meiner Verlosung anlässlich meines Bloggeburtstages an! Doch dazu kommen wir erst nach dem Rezept. Los gehts!


Rolet-Kürbis mit Pastikane mit Leberkäse an Pottsoße


Zutaten für 1 Portion:
  • 2 Rolet-Kürbisse
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Pastinaken
  • etwas Fett/Öl für die Pfanne
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Scheibe Leberkäse
  • einen großen Kleks Pottsoße

Zubereitung:

Stecht die Kürbise an jedem Ende ein, damit sie beim Kochen nicht platzen:

Roletkürbis Rolet Kürbis Kürbishof Ligges Kamen Rezept Pastinake Leberkäse

Dann stellt sie mit Wasser in einem Topf auf den Herd und lasst sie für etwa 25 min. kochen (natürlich mit Deckel).

Roletkürbis Rolet Kürbis Kürbishof Ligges Kamen Rezept Pastinake Leberkäse

Die Pastinaken wollen geschält und in Stücke geschnitten werden.

Roletkürbis Rolet Kürbis Kürbishof Ligges Kamen Rezept Pastinake Leberkäse

Schneidet die Zwiebel ebenfalls in Stücke und haut sie mit der Pastinake und dem kleinen Kleks Fett/Öl zusammen in eine Pfanne. Dort lasst ihr sie ein paar Minuten anbraten. In einer anderen Pfanne bratet ihr die Scheibe Leberkäse an. Ob ihr den auch vorher ausstecht um nachher eine schöne Form aufm Teller zu haben, bleibt euch überlassen ;-)

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Dann holt die Kürbisse ausm Topf, schneidet sie auf, holt die Kerne vorsichtig raus und packt das Fruchtfleisch auf einen Teller. Die Inhalte der zwei Pfannen kommen dazu. Genauso eine ordentliche Portion Pottsoße. Dann streut überall noch Salz und Pfeffer drüber.

(Rolet-Kürbis schmeckt schon sehr nussig-süß und total aromatisch. Deswegen haben mir Salz und Pfeffer gereicht. Andere Gewürze passen bestimmt euch hervorragend dazu!)

FERTIG!

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Sieht unspektakulär aus, schmeckt aber voll toll!

Ach, ich sach euch! Kürbisse sind meins. Ich liebe sie. Einfach toll!

(Ein weiteres Rezept zum Rolet-Kürbis findet ihr übrigens hier: klick.)


Doch nun genug der Liebesworte an den Kürbis... Kommen wir zur Ziehung der Gewinnerin! Mein Blog ist vor etwas mehr als 1 Woche schon 1 Jahr alt geworden. Anlässlich dieses Jubel-Ehrentages habe ich den wundertollen Druck und das schöne Notizbuch von "mina s meise" zur Verlosung in den Lostopf geworfen (klick). Die Ziehung der Gewinnerin habe ich gerade vorgenommen!

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Als Los"topf" diente mir übrigens ein ausgehöhlter Kalebasse-Kürbis vom letzten Jahr!

Somit ist Nane die Gewinnerin :-)
Herzlichen Glückwunsch liebe Nane! Ich werde die Gewinnerpost Morgen auf den Weg bringen!

An alle anderen lieben Gratulanten, egal auf welchem Wege (per Blog-Kommentar, per Instagramm oder Facebook):

EINEN GANZ LIEBEN DANK AN EUCH!!!!

Ich hab mich über jeden einzelnen Glückwunsch wahnsinnig gefreut! Eure lieben Worte haben mir einen sehr schönen Tag gebracht und bringen mir beim Schreiben gerade wieder ein Lächeln aufs Gesicht!


In diesem Sinne: ich freu mich auf die kommende Zeit mit euch und wünsch euch einen schön gemütlichen Herbstabend!