Sonntag, 28. September 2014

Meine perfekt waldige Trinkflasche*

Ich bin ein alter Süppelkopp. Sobald ich raus geh, brauch ich was zu trinken dabei. Am liebsten Leitungswasser. Klingt bescheuert, ist aber so.

Nun hab ich schon länger mit einer neuen Trinkflasche für unterwegs geliebäugelt. Bei einer Freundin in der Tasche habe ich eine gesehen, die es mir angetan hatte. Weil sie mit Waldmotiven bedruckt war. Und, wie mir die Freundin erzählte, ist sie ohne Schadstoffe und Weichmacher hergestellt. Nur leider gab es genau das Motiv nur in klein und nicht in der 1-Liter-Größe, die ich gern haben würde. Also hab ich mit dem Kauf immer gezögert...

Vor kurzem wurde mir vom Hersteller ISYbe genau eine solche Trinkflasche zum Testen angeboten*. Genau die mit den tollen Waldmotiven! Und das, wo ich doch so gern durch Wälder spaziere und Mina vor und neben und hinter mir her läuft! Da konnte ich ja schlecht "nein" sagen, auch wenn die Flasche mit dem Motiv nicht in 1-Liter zu haben ist :-)


Ich bin begeistert :-) Die Flasche ist an meiner Seite, sobald ich das Haus verlasse und beglückt mich auf Schritt und Tritt mit frisch eingefülltem Leitungswasser.




Eigentlich bin ich ja gegen Kunststoffflaschen und eher für Glasflaschen. Aber Glasflaschen wiegen so viel und bei mir Trottel zerbrechen sie in nullkommanix. Die ISYbe-Trinkflasche ist laut Hersteller garantiert und geprüft ohne Weichmacher, ohne Bisphenol A und ohne andere bedenkliche Zusatzstoffe. Also genau das, was ich gesucht habe! Sie riecht nicht nach Plastik und beim Wasser merke ich auch nicht diesen typischen Plastik-Geschmack.

Oben hat die Wald-Flasche einen Dreh-Verschluss, den ich natürlich erstmal dem Mina-Wasser-Test unterziehen musste. Mina mag nicht so gern Wasser, außer zum Trinken und bei Regen natürlich ;-)


Flasche hält dicht! Mina ist begeistert und wird nicht nass :-)


Von den tollen Waldmotiven, die mich ja schon beim Blick in die Tasche meiner Freundin angelächelt haben, habt ihr ja nun ein Bild bekommen. Schön grün und blättrig und tierisch und überhaupt!

Ich bin hin-und-wech und wenn ich etwas bemeckern könnte, dann die fehlende Motivauswahl bei den 1-Liter-Modellen... Aber die 0,7 Liter-Flasche passt für Zwischendurch-Spaziergänge auch prima!

Falls ihr also auf der Suche nach einer praktischen, stylischen und dann noch ungiftigen Trinkflasche seid, kann ich euch eine von ISYbe ans Herz legen :-) 

Alle Motive in den entsprechenden Größen und weitere Infos findet ihr übrigens: hier!


In diesem Sinne: ich wünsch euch einen entspannten Sonntagabend mit lecker was zu trinken ;-)



*) Hinweis: Die Trinkflasche habe ich kostenlos von ISYbe zur Verfügung gestellt bekommen. Somit gilt dieser Blogpost als gesponsert. Meine Meinung ist aber meine eigene, sonst würde ich diesen Text so nicht veröffentlichen! 

Samstag, 27. September 2014

Mini-DIY-Upcycling mit Kastanien, Foto und Tapete

Letzten Sonntag hatte ich einen halben Tag offline und war einfach nur in der realen Welt mit mir und in meiner Wohnung beschäftigt (klick). Während dieser Offline-Stunden überkam mich unter anderem der Bastelwahn und ich wurde kreativ. Schließlich war ich für Dienstag mit Nina (klick) zum Nähen verabredet und weil die am Montag Geburstag hatte, wollte ich ihr eine Kleinigkeit mitbringen. Weil ich aber auch weiß, dass die liebe Nina keinen überflüssigen Blödsinn möchte und sich sehr über Upcycling-Projekte freut, hab ich mich an ein Mini-Upcycling begeben :-)




Zutaten:
  • 6 Kastanien
  • ein Tapetenrest
  • 2 Fotos (hatte ich irgendwann mal gedruckt um sie für irgendwas zu verwenden ... wie passend...)
  • Teppichmesser
  • Klebestift
  • Heißkleber

Den Tapetenrest hab ich so zugeschnitten, dass er zusammengeklappt so groß ist, dass um jedes Foto drumherum noch ein Rahmen ist (aufm Foto erkennt ihr es besser, als meine Worte gerade zu erklären vermögen):


Die zugeschnittene Tapete in der Mitte knicken und mit dem Klebestift zusammenkleben. Die Fotos hinten ordentlich mit Kleber einschmieren und jeweils eines auf die Vorder- und die Rückseite kleben. (Wenn ihr wissen möchtet, wofür ich Tapete ursprünglich gekauft hatte, dann schaut mal hier: klick.)

Nun kommen wir zu den Kastanien. Ich habe jeweils drei Stück mit der Heißklebepistole zusammen geklebt. Mit dem Teppichmesser habe ich ganz vorsichtig versucht halbwegs gerade Streifen herauszuschneiden, in die hinterher die Tapete gesteckt werden soll. Vorsichtig wegen der Finger, aber auch weil die Kastanien recht schnell brechen...


Mit dem Teppichmesser musste ich mehrmals nacharbeiten, weil es von oben echt schwer erkennbar ist, ob die Tiefe schon reicht. Aber irgendwann war es tief genug und die Tapete hielt:


FERTIG!



Was Mina während meiner Bastelaktion gemacht hat? 

Mina steht ja neuerdings so auf Kastanien und freut sich einen Keks, wenn wir auf der Hunderunde welche finden und sie mit ihnen spielen kann. Deswegen war sie während meines Bastelns auch gut beschäftigt und hat die ein oder andere Kastanie bearbeitet...



Nina hat sich am Dienstag sehr über mein kleines Geschenklein gefreut :-)


Falls euch meine Mini-DIY-Upcycling-Idee gefällt, wünsch ich euch viel Spaß beim Nachbasteln :-) !


Freitag, 26. September 2014

Zeche Ewald & Halde Hoppenbruch: eine Hunderunde in Industriekulisse

Heute Morgen hab ich mir die liebe Mina geschnappt und bin mit ihr ein Stück gefahren. Hunderunde vor der Haustür kann ja jeder. Heute sollte es etwas höher hinaus gehen und dabei einen netten Industrie-/Ruhrpott-Charme besitzen.

Auf der Zeche Ewald und der anschließenden Halde Hoppenbruch sind wir fündig geworden!


Die Zeche Ewald liegt an der Albert-Einstein-Allee in Herten und ist somit einen Katzen- (oder Hunde-) Sprung von Dortmund entfernt. Doch zu meiner Schande muss ich ja gestehen, dass ich in meinem bisherigen Leben noch nicht wirklich oft auf Zechen oder Halden unterwegs war. Dass sich das nun ändert, habt ihr bestimmt schon gemerkt, als ich vor kurzem am Tetraeder war (klick). Schließlich wohn ich nun seit 7 Jahren in Dortmund und fühl mich schon als richtiges Ruhrpott-Kind. Da muss ich meinen Horizont in diese Richtung mal gewaltig erweitern! Und mit Hund an meiner Seite macht das doch gleich doppelt Spaß!


Das ganze Gelände ist wirklich groß. Alles zusammen nennt sich "Landschaftspark Hoheward". Früher war die Zeche Ewald mit zeitweise 4.000 Bergleuten eine der produktivsten Zechen der Gegend. Vor 14 Jahren wurde hier die Arbeit eingestellt.


Wir waren heute nur im linken Teil des Landschaftsparks Hoheward unterwegs. Unser Ziel war die Halde Hoppenbruch mit dem Windskulpturen-Garten.

siehe orangene Markierungslinie: das war unser Weg!

Von der Zeche Ewald aus geht es eine Treppe hoch. Erst zu einem Balkon mit Aussicht und dann ein Stück höher auf die Ewald-Empore.



Wäre es heut nicht so nieselig gewesen, wäre der Ausblick bestimmt ganz schön weit gewesen. Aber auch so war er echt grandios! Von der Empore aus sind Mina und ich weiter gegangen und haben dem Nieselregen unsere Nasen entgegen gestreckt. Licht kommt schließlich auch durch die dickste Wolkenschicht und Helligkeit + Wind + Natur + Ruhrpott machen nun mal glücklich!



Oben auf der Zeche Hoppenbruch angelangt, warteten bereits das Windrad und die Skulpturen auf uns: 



Die Halde erreicht eine Höhe von etwa 69 Metern. Sie ist etwas flacher als die daneben liegende Halde Hohewart mit dem Horizontobservatorium (da gehen Mina und ich bestimmt auch noch mal hin!). Die Halde Hoppenbruch gehört zu den 8 größten künstlichen Abraumhalden im Ruhrgebiet. Von Ende der 1970er Jahre bis zum Anfang der 1990er Jahre dauerte ihre Schüttung. Die Halde steht unter dem Motto "Wind", was an dem Skulpturengarten unschwer erkennbar ist.

Die Edelstahlskulpturen sollen sich im Sonnenlicht spiegeln (das war heute nicht wirklich erkennbar) und sind in einer Spirale angeordnet. Jede Skulptur ist hat ein eigenes Thema und ist zweigeteilt. Von jeder Stelle der Halde aus ergeben sich so immer wieder andere Blickwinkel und Sichtweisen. 




Mina hat das Windrad schon auf dem Hinweg von weitem entdeckt. Und es war ihr von Anfang an nicht ganz geheuer. Auf der Halde selbst war sie sehr skeptisch. So ein seltsames, großes, sich drehendes Ungetüm hat sie scheinbar noch nie gesehen... 

Auf dem Rückweg sind wir einfach den selben Weg wie auf dem Hinweg gegangen und haben die Zeche Ewald so nochmal von einer anderen Perspektive zu sehen bekommen:


Wir waren fast 3 Stunden unterwegs und die frische Luft an diesem trüben Tag tat echt gut!

In der kommenden Zeit werden wir das restliche Gebiet des Landschaftsparks Hoheward weiter erkunden und euch natürlich davon berichten!


Hier findet ihr weitere Informationen zu der Zeche, zum Gelände und zu der Halde:

Donnerstag, 25. September 2014

Einfach ein paar Herbstbilder

Von den Hunderunden der letzten Tage. Von blättrig-bunten Stunden, die raschelnd an uns vorbeizogen. Leicht matschig unter den Füßen, aber größtenteils trocken von oben. Frischer Wind, mit herbstlichem Duft, der uns um die Nasen strich. Ohne große weitere Worte.













Noch mehr Herbstbilder gibts wöchentlich bei Autumn through your Eyes von der lieben Nina: klick.



Sonntag, 21. September 2014

Ein halber Tag offline...

Etwas über einen Monat ist nun her, seit ich mir ein Smartphone zugelegt habe (klick). Mit diesem Moment begann mein Zugang zum mobilen Internet. Ja, und es kam, wie es kommen musste. Schließlich hatte ich es bereits geahnt und eigentlich auch schon prophezeit...

Die Sucht zu dem lieben Smartphone wuchs...

Die 500 MB-Daten-Flatrate hab ich natürlich überschritten. Die SMS-Flatrate hab ich mir nach nur 2 Wochen doch wieder dazugebucht (zu viele Menschen, mit denen ich zu lange SMS schreibe, haben nach wie vor ein altes Handy ohne Internetoption). Und selbstverfreilich hab ich seit dem Kauf das Ding sehr oft bis ständig in der Hand.

Die Silikonschale hatte ich bereits nach 2 Tagen verschönert indem ich ein analoges Foto vom Florian zurecht geschnitten hab:


Heute Morgen war mir aber mal nach einem Offline-Tag. So ein Tag, ganz ohne Anschluss an draußen, ohne das Überall-erreichbar-sein und auch ohne Ach-das-wollte-ich-doch-noch-nachschauen... Deshalb hab ich das Smartphone heute Morgen einfach mal ausgeschaltet (ja, das geht).

Tja, was meint ihr, wie lange ich geschafft habe?! Einen halben Tag. Immerhin, besser als nix.

Aber dieser halbe Tag ohne Smartphone war total effektiv. Ich hab mich mehr auf mich selbst besinnt und einfach mal Dinge gemacht, die mein Bauch mir sagte, dass sie gerade gemacht werden sollten. Klar, ich schaffe an anderen Tagen auch viel, aber heute war da mehr Fluss drin... Ich habe mich nicht ständig selbst unterbrochen und nicht ununterbrochen nach einer liebsamen Ablenkung gesucht.

So schiebe ich z. B. seit einiger Zeit die Reinigung vom Abflussrohr vom Badezimmer-Waschbecken vor mir her. Einmal im Jahr verstopft das alte Ding und ich muss mich in den Dreck begeben und es reinigen. Nicht sehr angenehm, aber das Wasser staut sich sonst immer mehr im Waschbecken. Ist auch nicht sehr angenehm. Das hab ich heute in Angriff genommen. Und das Ergebnis: das Wasser fließt wieder ab!

Dann hab ich endlich mal die Flohmarktkisten in meiner Wohnung sortiert und auch sonst meine Wohnung nach möglichen Flohmarkt-Verkaufs-Objekten abgesucht. Siehe da: da kommt einiges zusammen, wenn man mit offenen Augen sucht!

Meinen Küchentisch wollte ich schon lange aufräumen, weil sich dort seit meinem Sommerurlaub Geschirr mit Goldrand von meiner Oma stapelt, das nicht mehr in mein Regal passt. Nun hab ich das Geschirr ausm Regal in einen uralten Koffer meiner längst verstorbenen Urgroßtante gepackt und das Geschirr meiner Oma ins Regal geräumt. Der Koffer liegt nun unter der Spüle. Falls ich also mal eine riesige Menge an Besuch bekomme, wird es nicht am Geschirr scheitern. Eher am Platz in der Wohnung ;-)

Mit Mina war ich heute zwei Mal echt lange unterwegs. Wir haben mit Kastanien gespielt und ich habe den Herbst mit der Nase eingesogen. Der Regen war uns jedes Mal gnädig und machte Pause, wenn wir draußen waren.

Ohne die virtuelle Ablenkung wurde ich sogar noch richtig kreativ und hab gebastelt. Das Ergebnis zeig ich euch aber erst die Tage! Nur so viel sei verraten: es ist ein Upcycling :-)

Und weil ich dann immer noch etwas produktives mit den Händen machen wollte, hab ich mir meine Stoffberge geschnappt, ordentlich Stoffe zugeschnitten und Schrägbänder erstellt...

Eigentlich wollte ich auf der Decke knien, während ich zuschneide... Mina war schneller...
Was das mal werden soll? Das verrate ich die Tage und stell euch dann auch die Aktion dahinter vor! (Wenn ihr zu neugierig seid, hüpft rüber zu Zuckersüße Äpfel (klick) und lest bereits dort von deren Aktion.)

Gerade eben hab ich noch eine Folge Yin-Yoga gemacht. Yoga habe ich in der Reha Anfang des Jahres kennen gelernt. Seitdem lege ich alle paar Tage eine Runde Yoga ein. Ich finde das herrlich. Der ganze Körper wird gedehnt, überall fließt Energie rein und im Bauch fängts es häufig an zu blubbern, weil endlich mal alles locker wird. Am liebsten mag ich übrigens die Videos von Yogamour (klick). Die Übungen sind schön erklärt und werden toll dargestellt und sind selbst für Anfänger gut nachvollziehbar.

So, nun fühl ich mich echt ein bissel toll. Einfach, weil ich mal wieder ein paar Stunden nicht erreichbar war und nicht ständig das Smartphone in der Hand hatte. Meine Gedanken waren ein klein wenig freier ohne die ständigen Ablenkungen :-) Ich glaub, so einen freien (halben oder ganzen) Tag leg ich nun öfter ein!

Wie macht ihr das? Habt ihr feste Zeiten für das Smartphone und feste Weg-leg-Zeiten? Oder seid ihr ständig erreichbar und immer online? Ich bin neugierig, wie ihr damit umgeht!



Samstag, 20. September 2014

Wie aus einem Stammtisch der Blogowskis kurzfristig ein Klassenausflug wurde und wohin es ging und worum es ging

Wir Blogowskis sind ein netter Haufen sympathischer Bloggerinnen ausm Ruhrpott. Einmal monatlich treffen wir uns zum Stammtisch um zu quatschen und uns auszutauschen. Klar, es kommen mal mehr, mal weniger. Halt jede so, wie es ihr Terminkalender hergibt.

Doch diesen Monat war alles anders. Denn die Berit (klick) hat gestern ihre Fotoausstellung in der Vintage Fabrik (klick) in Düsseldorf eröffnet! Und da haben wir aus dem monatlichen Stammtisch mal eben einen Klassenausflug gemacht! Es waren wirklich viele da und es hat voll Spaß gemacht :-)


Auf Berits Blog (klick) habe ich schon lange ihre ausstrahlungsintensiven, persönlichen und verschiedenartigen Fotos bewundert. Sie fotografiert sowohl digital, als auch analog. Und legt dabei eine Vielfalt an den Tag, die ich nur bewundern kann. Deswegen war ich umso gespannter, als sie uns Blogowskis zu der Ausstellungseröffnung in die Vintage Fabrik einlud!

Ja, und, was soll ich sagen oder schreiben? Ich finde ihre Fotos toll! Die Motive der Ausstellung besitzen eine Breite Motivspanne. Von analogen Ruhrpott-Fotos über ein strahlendbuntes Bild mit Katzenkopf, der eine Torte probieren möchte, bis hin zu digitalen Stillleben, die gekonnt eine sehr unterschiedliche Bildsprache vermitteln!


Unter dem Hashtag #birdbybirdbyberit findet ihr auf Instagram bereits jetzt einige Fotos von der Ausstellung. Wir Blogowskis, aber auch die anderen Ausstellungsbesucher, waren gestern fleißig dabei, die Stimmung einzufangen und in die Welt hinaus zu schicken!




Dass ihr die Fotos selbstverständlich auch käuflich erwerben könnt, um einen echten Berit daheim zu haben, brauche ich natürlich nicht erwähnen, oder? Für welches Bild ich mich entschieden habe, erfahrt ihr aber erst am Ende dieses Textes. :-)

Kommen wir nun zum Ort der Fotoausstellung: die Vintage Fabrik!

Hallo! Ein solch ein toller Laden! Ganz viel Vintage, ganz viel Toll, ganz viel: "WILL ICH HABEN!"! Gut, dass der von Dortmund sooooo weit weg ist, dass ich da nicht mal eben zufälligerweise reinstolpern kann...

Für Verpflegung während der Eröffnung war u. a. in den süßen Bechern gesorgt.


Der Laden selbst ist gar nicht so groß. Aber so effektiv genutzt und mit so vielen schönen Dingen bestückt, dass wir alle aus dem Staunen nicht mehr rauskamen...



Als ich nach unserem Klassenausflug nach Hause kam, war ich ganz schön erschöpft (und bin es übrigens immer noch). Aber es sehr viel Spaß gemacht. Zum einen, weil es unser erster Klassenausflug als Blogowskis war. Zum nächsten, weil es zu Berits Fotoausstellung ging. Zum anderen, weil sich ein Besuch der Vintage Fabrik eh lohnt.

Kommen wir nun zu dem Bild, das ich mir gekauft habe. Mein erster Originaler Berit! Leider bisher ohne Signatur, die ich hab ich vergessen, mir abzuholen ;-) Es ist recht kleinformatig, aber der Spruch und die Farben (passend zum Nagellack) sprachen mich auf Anhieb an. Und so musste es mit!


Das Bild hat nun einen Ehrenplatz im Wohnzimmer über dem ehemaligen Fernsehschrank meiner Großeltern und oberhalb des alten Radios meines Opas:




Die Berit hatte insgesamt eine echt ereignisreiche Woche! Neben der Fotoausstellungseröffnung, feiert ihr Blog gerade 2-Jähriges und dazu gibts echt tolle Sachen in der Verlosung (klick).
Außerdem ist ihr wirklich hübsches Heim seit Mittwoch in der LandIdee Wohnen & Deko zu sehen! Hey, wer kann solche drei Ereignisse schon in einer Woche nacheinander erleben? Ich glaub, das kommt echt selten vor... Und ja, ich bin ein bissel neidisch. Vor allem auf die tolle Wohnung :-)

Die Vintage Fabrik ist übrigens in der selben Ausgabe von der LandIdee, in der auch Berit ist. 

Konnte ich euch ein bissel neugierig machen? Dann geht bei nächster Gelegenheit in der Vintage Fabrik in Düsseldorf vorbei und schaut euch dort um und dabei auch Berits Fotos an!

Weitere Berichte über unseren Klassenausflug findet ihr übrigens bei Eva & Franzi, Katti, Mo, Nike, Nina und Vanessa :-)

Und schaut euch auch bei den anderen Blogowskis um! In der letzten Zeit hat sich viel getan und wir haben einige neue Mitglieder bekommen. Hier (klick) findet ihr eine Übersicht von allen Blogowskis mit ihren Blogs.


In diesem Sinne: ich wünsch euch einen entspannten Samstagabend!

Donnerstag, 18. September 2014

Eine Auszeit am Dattelner Meer ist fast wie richtig am Meer

Kennt ihr das Dattelner Meer? Das liegt mitten im Ruhrpott und zwar (welch Überraschung) in Datteln. In Datteln selbst treffen insgesamt vier Kanäle zusammen: Dortmund-Ems-Kanal, Rhein-Herne-Kanal, Wesel-Datteln-Kanal und Datteln-Hamm-Kanal. Und der Treffpunkt vom Dortmund-Ems-Kanal und vom Wesel-Datteln-Kanal nennt sich "Dattelner Meer".

Schaut mal bei einem Kartenanbieter eures Vertrauens im Internet nach einem Bild von hier von oben (wegen der Urheberrechte verzichte ich hier auf einen Screenshot und bitte euch, selbst aktiv zu werden). Da seht ihr recht deutlich, warum das Meer Meer heißt. Die Kanäle bündeln sich hier an einem weitläufigen Punkt:


Mina und ich haben am Ende der Straße "Zu den Sportstätten" geparkt. Der Start unserer Runde lag also direkt an diesem Knotenpunkt, den ihr auf dem Foto oben seht. Von hier aus sind wir eine schöne Runde gelaufen. Erst ging es am Dortmund-Ems-Kanal entlang, mit dem Kanal linker Hand.

Ein Blick nach hinten über die Schulter ist häufig viel wert:


Der Tau war noch nicht verschwunden und glänzte herrlich in der Sonne:


Wie auch immer diese niedlichen Vogel-Tauch-Tiere heißen, ich mag sie! Schwups, untergetaucht. Schwups, wieder aufgetaucht!


Weil es ja mitten in der Woche war und dann noch vormittags waren kaum Leute unterwegs.

Leider konnte ich mich nicht so richtig auf die Ruhe einlassen. Zuviele Sachen im Kopf, zuviel Unruhe in mir drin. Aber besser drei Stunden langsames Spazierengehen mit Mina an meiner Seite und meiner Kamera in der Hand, als zuhause Gedanken im Kopf wälzen, die des Wälzens nicht wert sind. Gedanken können auch einfach mal gepflegt beiseite geschoben werden. Innere Unruhe bekämpfe ich immer noch am zuverlässigsten mit frischer Luft um die Nase, freiem Himmel über mir und der Natur um mich herum...


Wasser hat ja generell eine beruhigende und ausgleichende Wirkung auf viele Menschen. Bei mir trifft das auch zu. Wasser ist für mich ein faszinierendes Element. Die Spiegelungen, die man entdecken kann. Das stetige vor sich hin fließen. Das undurchsichtige, geheimnisvolle. Die gleichmäßigen Geräusche, die die Wellen hervorrufen.



Als wir hier unter diesem Gemäuer standen, fuhr nach einiger Zeit ein Schiff an uns vorbei und malte zauberhafte Farbveränderungen in die Spiegelungen. Nur durch den Wellengang. Ich hätte da noch länger zuschauen können, aber irgendwann waren die Wellen abgeebt und die Farbverläufe regulierten sich wieder...

Mina liebt es, Sachen zu beobachten. Alles muss bestaunt und begutachtet werden:


Habt ihr eine Ahnung, was das für schöne Beeren sind? Die wuchsen hier am Wegesrand.


Nun teilt sich nach einiger Zeit der Weg. Wir sind rechts runter gegangen um auf die andere Kanalseite zu wechseln. Unten an der Straße angekommen öffnet sich ein Tunnel, der unter dem Kanal hindurch auf die andere Seite führt. Links gehts dann wieder hoch zum Kanal.

Leider konnten wir nun nicht die ganze Zeit am Wesel-Datteln-Kanal entlang flanieren, weil hier grad irgendwelche Bauarbeiten stattfinden. Deswegen sind wir den Umleitungsschildern gefolgt. Ohne die Umleitung wären wir aber nicht an diesen ulkigen Pilzen vorbeigekommen:

 
Ab der Schleuse war die Welt wieder in Ordnung und wir konnten zurück zum Wasser.


Als wir an der Schleuse ankamen, war gerade ein Schiff durchgefahren. Das Wasser floss und tropfte wie bei einem Wasserfall...


Schleusen-Bauten find ich toll. Dass da einfach mal so riesige Frachtschiffe mehrere Meter hoch oder runter gesenkt werden. Tag ein, Tag aus. Hier trifft sich eine, wie ich finde, tolle Kombination aus Wasser und Technik und Industrie und Natur.


 

Nach dem Überqueren der Schleuse gehts weiter am Kanal entlang. Bei einem Blick über die Schulter gibts die Schleuse nochmal zu sehen. Ein Stück weiter am Weg haben Mina und ich uns auf eine Stufe gesetzt um Innezuhalten. Sie hat es genossen und mit ein paar Hunden gespielt, die vorbei kamen. Ich hab in der Zeit mit einer Freundin telefoniert und über Gott und die Welt geplaudert. Dabei die Sonne im Gesicht und die Wärme auf der Haut. Ist das schon der "Altweibersommer"? Oder wie auch immer der sich mittlerweile politisch korrekt nennt?


Ich liebe übrigens Möwen :-)


Vom Wesel-Datteln-Kanal gehts jetzt wieder zurück an den Dortmund-Ems-Kanal. An dieser Brücke haben wir den überquert um zurück zum Auto zu kommen: 



Was am Kanal natürlich nicht fehlen darf, sind Schiffe. Die folgen nun: 



Alles in allem war es eine tolle Hunderunde. Mit dem Wetter hatten wir richtig Glück. Zum Ende unserer Runde zog es sich ordentlich zu und als wir auf der A2 aufm Heimweg waren, ging der Regen los. Also alles richtig gemacht! Und daheim haben wir uns erstmal zu einem ausführlichen Mittagsschlaf hingelegt...


Noch mehr Herbstbilder gibts wöchentlich bei Autumn through your Eyes von der lieben Nina: klick.