Samstag, 28. Juni 2014

Minas erste Fahrradfahrt in ihrem eigenen Fahrradanhänger!

Die Mina wird nun auch zur Radfahrerin! Wenn das Frauchen so gern radelt, dann muss die Hundedame mit :-)



Leider ist sie schon zu Fuß etwas schreckhaft, wenn große oder laute Autos/Menschen/Hunde/etc. an ihr vorbeisausen. Deswegen hab ich mich gegen eine Fahrrad-Halterung zum Mitlaufen entschieden. Das wäre dann doch etwas gefährlich, weil ich ja direkt in der Innenstadt mit viel Verkehr wohne...

Aber es gibt so superpraktische Fahrrad-Hundeanhänger. Bevor die Mina bei mir eingezogen ist, habe ich immer alle Hunde in diesen Anhänger belächelt. Doch Mina hat meinen Blick ein klein wenig verändert und nun erstrahlen solch tollen Hänger in einem völlig neuen Licht!

Deswegen hab ich mir vor einiger Zeit einen gebrauchten, recht preiswerten Hunde-Hänger gekauft.

Der stand für einige Wochen bei mir im Wohnzimmer, damit Mina ihn langsam kennenlernen konnte. Erstmal beschnuppern, von außen und ganz ganz ganz vorsichtig auch von innen. Er wurde schon etwas beliebter, als sie hin und wieder Leckerchen im Inneren fand ;-) Als sie sich so an den Hänger gewöhnt hatte, hab ich sie ganz langsam an das Angeschnalltsein dort drinnen gewöhnt und dann auch mal die Fliegengitter-Klappen zu gemacht. Alles schön langsam, weil die Dame ja manchmal etwas ängstlich ist.

Heute war es dann soweit!

Ich hab mir vorhin mein Werkzeug geschnappt und hab die Anhänger-Halterung an meinem Rad montiert.



Mina wurde dann mit allerhand Leckerchen davon überzeugt, dass sie in den Anhänger rein möchte, auch wenn er nun etwas rollend und wackelnd am Fahrrad befestigt war.



Die ersten Meter fand sie sehr merkwürdig. Alles rappelte, holperte und wackelte. Deswegen haben wir den ersten Teil der Strecke erstmal schieben zurückgelegt. So konnte sie sich etwas langsamer an die neue Perspektive gewöhnen. In einer ruhigen Straße ohne Autos sind wir dann im Schritttempo losgefahren. Hui, so ganz geheuer war ihr das noch nicht. Aber sie hat nicht gebellt oder so. Sie war nur etwas unruhig, ließ sich von meiner Stimme aber immer wieder beruhigen. Die erste Runde heut war auch nicht lang. Wir sind ruhige Straßen abgefahren, schön langsam!


Nach und nach hat sie sich so an das neue Fortbewegungsgefühl gewöhnen können.

Die nächsten Tage gibts dann weitere, erstmal kurze Ausfahrten. Wir wollen ja nix überstürzen!

Schließlich möchte ich sie im Anhänger gern mal auf längere Ausfahrten mitnehmen :-)




Freitag, 27. Juni 2014

Der Siebenschläfertag ist ja eigentlich gar nicht heut... Glück gehabt?!

Heut hör ich es schon den ganzen Tag überall:

"Es ist Siebenschläfertag. So wie heute bleibt das Wetter für die nächsten 7 Wochen."

Und während mir diese Weisheit von aller Welt verkündet wird, verzieht die gefühlte ganze Menschheit das Gesicht dabei zu einem sehr traurigen, regenwolkenbeschatteten Gesicht. Weil es ja recht trüb heut war und im Laufe des Abends auf jeden Fall noch Regen kommen sollte.

Nach ein paar Mal hören wurd ich neugierig, was es mit dem heutigen Tag auf sich hat.

Doch fangen wir vorne an: Wer oder was ist ein Siebenschläfer?

Die Antwort hab ich hier wunderschön beschrieben und bebildert gefunden (Erklärungen für Kindern sind immer noch die besten!): klick.

Aber, warum ist heut ein Tag von dem hübschen Tier?

Tja, da wurd ich grad auch recht schnell fündig. Das niedliche Tierchen hat mit heute gar nix zu tun...
Nee, vielmehr geht der Siebenschläfertag auf eine Legende zurück. Angeblich hatten sich 7 Christen in der Zeit der Christenverfolgung von 249 - 251 in einer Berghöhle nahe Ephesus versteckt. Dort wurden sie aber entdeckt und bedauerlicherweise lebendig eingemauert. Laut der Geschichte blieben sie aber am Leben und schliefen 195 Jahre (oder auch 200 Jahre, je nach Internetseite dazu) lang. Dann sollen sie zufälligerweise entdeckt worden und dabei aufgewacht sein.

Klingt seltsam, aber das scheint die Geschichte zu dem Tag zu sein.

Doch als ich weiter im Netz rumstöberte, entdeckte ich, dass der Siebenschläfertag gar nicht heut, sondern erst am 7. Juli sein wird. Das hängt irgendwie mit der gregorianischen Kalenderreform zusammen....

Also: trotz des neben meinem Balkons prasselenden Regens lasse ich die Hoffnung auf einen sonnenreichen Sommer nicht fallen! Nein! Stattdessen werde ich bis zum 7. Juli jeden meiner Teller leer und sicherheitshalber danach aufessen. Sicher ist sicher!

Und bis dahin tröste ich mich mit ein paar schönen Blumenbildern aus dem Garten meiner Freundin vom Dorf:













Da gehts mir doch gleich etwas sommerlicher ums Herz!

Wenn ihr näheres zum Siebenschläfertag nachlesen wollt, dann klickt ma hier hin:


Noch mehr Sommerbilder gibts übrigens wöchentlich bei Summer loving von der lieben Nina: klick.

Montag, 23. Juni 2014

Die ersten Bilder meiner Lomo-Liebe

Heut war es endlich so weit: ich konnte den ersten entwickelten Film meiner neuen Fisheye-Kamera abholen! Für euch hab ich ein paar Bilder abfotografiert.

In echt sehen die Fotos natürlich noch schöner und toller aus :-) Stellt euch die kommenden Bilder einfach ein bissel schärfer, toller in den Farben und etwas leuchtender vor. Dann könnt ihr erahnen, wie sie aussehen, während sie vor mir liegen!

Erkennen die Dortmunder unter euch, wo das ist? Da stand früher der Soundgarden, nun entsteht seit einiger Zeit ein Neubaugebiet:


Die Ecke mit den zwei abgehenden Straßen fand ich interessant um den Fisheye-Effekt zu testen. Vor der Entwicklung des Films konnte ich ja nur erahnen, wie sich der 170°-Weitwinkel bemerkbar macht.


Hier kommen ein paar Bilder mit... na, ratet mal... Mina!




Und noch ein Wolkenbild, das auch ein Mondbild sein könnte:


Und für alle, die nicht wissen, wie die Fisheye überhaupt aussieht, hier ein Foto von meiner neuen Liebe:


Der zweite Film wird schon fleißig vollgeknipst :-) Es macht aber auch zuviel Spaß, den Alltag mit der kleinen, leichtgewichtigen Kamera festzuhalten!



Noch mehr Sommerbilder gibts wöchentlich bei simply spring von der lieben Nina: klick.

Sonntag, 22. Juni 2014

Auf der Suche nach Entschleunigung -> am Sorpesee

Seit einiger Zeit bin ich auf der Suche nach Entschleunigung. Vor kurzem konntet ihr hier schon sehen, wie ich einen Entschleunigungsurlaubstag in Dortmund verbrachte. Und hier gabs einen Einblick in ein verlängertes Wochenende mit Sack und Pack und Zelt am Rhein.

Doch Entschleunigung ist so eine Sache. Im Urlaub gelingt es mehr oder weniger. Doch kaum ist der Alltag wieder da, schwups, kehren alte Verhaltensmuster ruckzuck zurück und das Entschleunigen gerät genauso ruckzuck in Vergessenheit. Wehmütig denke ich in solchen Momenten zwar an die schönen langsamen Momente zurück, doch schaffe ich es dann einfach nicht, das Entschleunigen im Alltag umzusetzen. Das zu erlernen ist scheinbar ein langer, mitunter steiniger Weg.

Aufgeben wäre nun eine (recht einfache) Lösung. Aber ich bleibe der Entschleunigung auf den Fersen!

Deswegen gings dieses Wochenende (dank des Feiertags etwas länger) mit einer lieben Zeltfreundin und meiner Mina an den Sorpesee. Das ist hier umme Ecke und nach nur ein paar Autobahnminuten fährt man im Sauerland durch eine ganz andere Landschaft als noch im Ruhrgebiet.

Zelten Sorpe Sorpesee Sauerland Entschleunigung Depression Entspannung Herbst Camping


Zelten ist herrlich. Innerhalb kürzester Zeit habe ich das Gefühl schon ewig da zu sein, wo ich grad bin. Das Gefühl für Zeit verschwimmt nach und nach. Mein Handy ist aus und meine Uhr daheim. Der Rhythmus der Natur bestimmt den Tagesablauf.

Am Sorpesee haben wir einen wunderschönen Naturcampingplatz gefunden. Unser Zelt stand direkt am See. In der ersten Reihe dürfen hier nur Zelte stehen, keine Wohnwagen oder Autos. Der restliche Campingplatz besteht aus wunderschönen, individuell gestalteten Dauercampingparzellen.

Zelten Sorpe Sorpesee Sauerland Entschleunigung Depression Entspannung Herbst Camping

Zum Schutz vor Regen hatten wir die Plane gespannt. Ein hilfsbereiter und sehr liebenswürdiger Dauercamper hat uns seinen Sonnenschirm samt Fuß geliehen, den wir unter der Plane aufspannten. So hatten wir einen herrlichen Sitzplatz beim Regen, der nicht lange auf sich warten ließ. Außerdem standen unsere Taschen hier schön geschützt und wurden nicht nass. Dort konnten wir herrlich trocken und dick eingemummelt sitzen und dem Prasseln der einzelnen Regentropfen auf der Plane lauschen.

Zelten Sorpe Sorpesee Sauerland Entschleunigung Depression Entspannung Herbst Camping

Auf einem Campingplatz gehört es sich für mich, dass ich schön aufm Boden oder einer sich dort bietenden Sitzgelegenheit sitze und mir dort mein Essen zubereite. Sehr förderlich für die gesuchte Entschleunigung.

Zelten Sorpe Sorpesee Sauerland Entschleunigung Depression Entspannung Herbst Camping

Zelten Sorpe Sorpesee Sauerland Entschleunigung Depression Entspannung Herbst Camping

Hinzu kommt bei einem solch herrlichen Zeltplatz natürlich auch der 1a-Blick auf den tollen großen See. Mit den ganzen Booten, den Fischern und Ruderern. Nicht zu vergessen die ganzen Vögelchen und Entlein. 

Zelten Sorpe Sorpesee Sauerland Entschleunigung Depression Entspannung Herbst Camping

Zelten Sorpe Sorpesee Sauerland Entschleunigung Depression Entspannung Herbst Camping

Das Wetter war uns wohl gesinnt und nach einigen Regenschauern gabs auch trockene Abschnitte.

Die haben wir genutzt und die Umgebung samt dem See erkundet.

Zelten Sorpe Sorpesee Sauerland Entschleunigung Depression Entspannung Herbst Camping

Zelten Sorpe Sorpesee Sauerland Entschleunigung Depression Entspannung Herbst Camping

Zelten Sorpe Sorpesee Sauerland Entschleunigung Depression Entspannung Herbst Camping

Zelten Sorpe Sorpesee Sauerland Entschleunigung Depression Entspannung Herbst Camping

Zelten Sorpe Sorpesee Sauerland Entschleunigung Depression Entspannung Herbst Camping


Eine Fahrt über den See mit der Fähre durfte natürlich nicht fehlen:

Zelten Sorpe Sorpesee Sauerland Entschleunigung Depression Entspannung Herbst Camping

Zelten Sorpe Sorpesee Sauerland Entschleunigung Depression Entspannung Herbst Camping

Die Mina war abends immer schön platt :-)

Zelten Sorpe Sorpesee Sauerland Entschleunigung Depression Entspannung Herbst Camping

Eine Nacht war nur sehr unruhig, da hatte sie Bauchweh :-(

Gestern kamen wir nach einer Runde um den See zurück zum Zelt und beschlossen, ruckzuck einzupacken. Warum? Neben uns standen plötzlich vier große Zelte mit 14 jungen Männern, die natürlich das ein oder andere Bierfass dabei hatten. Auf unserer Suche nach Entspannung war das irgendwie falsch und die Nacht wäre nicht sehr ruhig verlaufen... Deswegen haben wir unseren ursprünglichen Plan geändert, die Zelte abgebrochen (wie man so schön sagt) und sind zu der Freundin in den Garten gefahren. Da gabs dann einen schön entspannten, ruhigen Grillabend mit leckerem Essen!

Grillen Entschleunigung Entspannung Freizeit Herbst Qualm

Grillen Entschleunigung Entspannung Freizeit Herbst Paprika Gemüse


Ja, was soll ich sagen? Die Entschleunigung und ich. Wir sind eine Weile den gleichen Weg gegangen. Um den See herum und auch am Zelt, da waren wir Freunde. Doch wie bekomme ich sie dazu, dauerhaft bei mir einzuziehen? In meinem Alltag? In meinem "normalem" Leben?

Das weiß ich leider immer noch nicht.

Ich werde weiter versuchen, möglichst oft ihre Nähe zu suchen. Die Zeit langsamer laufen zu lassen. Doch die Versuchung lauert hinter jeder Ecke und der Alltag mit seinen einstudierten Verhaltensmustern, der hat eine starke Anziehungskraft. Schnell stecke ich im selbstgemachten Stress wieder drin. Dann ist der Ausweg weit weg und nahezu unmöglich zu erreichen. Doch Schritt für Schritt möchte ich mein Leben verlangsamen und meinem eigenen Tempo anpassen. Damit die Depression immer mehr in den Hintergrund rückt.

Das kostet Kraft. Sehr viel Kraft. Die Depression selbst, die natürlich in abgeschwächter Form immer noch da ist. Aber auch das Arbeiten an mir selbst und an meinen Verhaltensmustern.

Wie entschleunigt ihr? Wie geht ihr im Alltag mit der Zeit um? Habt ihr viel Stress bzw. macht ihr euch viel Stress? Ich bin neugierig, wie es bei euch ist!

Montag, 16. Juni 2014

Pimp my Turnschuhe -> DIY

Ich bin auf den Turnschuh gekommen. Ich weiß, etwas spät. Dass die bunten Turnschuhe alltagstauglich geworden sind, dass ist ja nicht erst seit heut so... Die meisten von euch werden bestimmt schon mindestens ein mehr oder weniger buntes Paar im Schuhschrank haben und damit täglich durch die Welt gehen.

Doch ich hab etwas mit mir gerungen. Weil die besonders tollen, also die besonders toll bunten, von einer bestimmten großen Marke sind und ich mich so ein klein bissel gegen den Markenzwang wehre...

Stattdessen war ich bei meinem geliebten TK-Maxx und hab mir ein recht schlichtes Paar bequeme Turnschuh mit Pottential gekauft :-)

Mina mochte sie auch von Anfang an!


Ja, und dann war ich vorhin noch fix im Bastelladen und hab mir zwei Textilmarker (klick) gekauft.

Und das Ergebnis sieht nun folgendermaßen aus :-)


Voll toll neon-bunt, sau bequem und das Beste: so hat die keine(r) außer mir!







Nur meine Mina findet die leider auch sehr toll und hat sie gleich in Beschlag genommen ;-)


Mal sehen, WER von uns beiden Morgen die Schuhe trägt!