Samstag, 26. April 2014

Sommermützen für die Kinderonkologie Lübeck

Die letzten Tage habe ich mit lieben Menschen zusammen Mützen genäht. Sommerlich-leichte Beanies für die Kinderonkologie Lübeck. Da warten Kinder und Jugendliche von 0 bis 18 Jahren auf hübsche Kopfbedeckungen für den Sommer.

Woher ich das weiß? Die liebe Nina (klick) hat mir von einer Blogaktion erzählt. Die hat sie bei Tanja von "zuckersüße Äpfel" gesehen (klick)! Man kann Tanja bis zum 1. Mai Mützen, Caps, Hüte... etc. für die Kinder und Jugendlichen schicken. Die übergibt sie dann gesammelt Anfang Mai an die Kinderonkologie.

Da musste mir die Nina nicht lange von erzählen, schon saßen wir zwei bei ihr vor den Stoffen und haben zugeschnitten und natürlich direkt genäht. Denn ma ehrlich: die Erkrankungen der Kinder und Jugendlichen sind schon schlimm genug. Sowohl für sie selbst, als auch für ihre Familien. Doch hinzu kommt, dass ihnen durch die Chemo die Haare ausfallen. Ich kann weder gegen die Krankheiten, noch gegen das Haareausfallen etwas machen. Aber ich kann ihnen ein paar Mützen schicken, die sie in den kommenden Sommermonaten tragen können.


Mina hilft mit!
Bisher hab ich noch nie eine Beanie-Mütze genäht, deswegen hats etwas länger gedauert, obwohl das überhaupt gar nicht schwer ist. Die Anleitung hierfür hatte Nina von der Susanne von der "Hamburger Liebe" (klick).

Das Schnittmuster.


Auf die Tischdecke von Nina bin ich übrigens schon ein bissel neidisch :-)
Und weil ich am Mittwoch nur zwei Mützen fertig bekommen hab, hab ich kurzerhand eine sehr liebe und auch sehr nähbegeisterte Freundin angerufen. Schwups, gestern Nachmittag saß ich mit ihr zusammen vor der Nähmaschine.




So sind nun insgesamt 6 Mützen zusammen gekommen. Davon sind die ersten zwei, die ich mit Nina zusammen genäht hab, Wendemützen. Die ich gestern genäht hab, sind zwar nicht zum Wenden, aber dafür mit Applikationen. Von der Größe her müssten sie schön für jugendliche Köpfe passen.


Gleich pack ich sie in einen Umschlag und werd sie zur Post bringen. Und dann hoffe ich, dass Anfang Mai einige Kinder- und Jugendliche-Augen leuchten werden, wenn die Tanja die gesammelten Mützen übergibt :-)

Könnt ihr auch nähen? Dann los, macht mit! Eine Mütze braucht nicht lang! Und ein Lächeln von den Kindern und Jugendlichen, wat gibts schöneres als Motivation?!


Alle Details zur Aktion findet ihr hier bei der Tanja: klick!


Mittwoch, 23. April 2014

Hier kommen ein paar...Schilder...

Auf unseren Hunderunden haben Mina und ich interessante Schilder entdeckt. Hier zeig ich euch meine Favoriten:

...ach so...

Eine Ausfahrt, aber in zwei entgegengesetzten Richtungen.

Au mann, selbst ein Briefkasten wird schon videoüberwacht...

Und ich wär beinah über das Gatter drüber, auf die Baustelle drauf geklettert!

Das ist eine Garage? Ach so! Hätte ich nur anhand des Garagentores gar nicht erkannt.

Gefunden am Kemnader See.

Ebenfalls Kemnader See.

Ist zwar nicht wirklich ein Schild, aber der Zettel gefiel mir :-)

Gute Idee! Wer da wohl tauschen möchte?

"Durchfahren von Fahrrädern": wie geht denn das?

Die Mauer ist auf meiner Augenhöhe. Und da ist Parken verboten? Komisch!

Gut zu wissen!


Beinah wäre ich mit meinem LKW reingefahren ;-)



Habt ihr auch ein paar kuriose Schilder in der Nachbarschaft? Der Fantasie sind da ja scheinbar keine Grenzen gesetzt. Wer mag: schickt mir eure Bilder von euren Schildern! Bin neugierig :-)



Dienstag, 22. April 2014

Short Stories #4 - Umgebung

Diesen Monat ist das Thema bei den "Short Stories" von Bine und Andrea :


"Umgebung"


Umgebungen von mir:

  • Örtliche Umgebung:
Der Ort, in dem ich lebe, ist Dortmund. Ich bin vor 7 Jahren das letzte Mal hierher gezogen. Vorher hatte ich hier schonma ein Jahr gewohnt. Dortmund ist meine Heimat. Meine Wahl-Heimat. 

 
Hier fühle ich mich wohl, hier ist mein Herz. Ich liebe die Stadt und meiner Wohnung, die örtliche Umgebung von mir. 

Meine Wohnung habe ich gewählt, weil sie so schön sonnendurchflutet ist. 


Gleichzeitig aber schön höhlenartig und genau passend für meine Größe. Nicht zu groß, aber auch nicht zu winzig. Sie hat alles was ich brauche. Sogar einen mittelgroßen Balkon und viel Grün auf beiden Seiten, wenn ich zu den Fenstern rausschaue!


Meine Wohnung und auch Dortmund liegen am östlichen Rand vom Ruhrpott. Der Ruhrpott ist toll. Ein bissel dreckig, von der ganzen Kohle von früher und von der Maloche. Die Sprache, die ich zwar nicht so ganz so richtig spreche, gefällt mir voll! Und die Menschen sind so schön gemischt, von jedem Schlag ein bißchen!


  • Menschliche Umgebung:
Gern umgebe ich mich mit Menschen, die ich mag. Je nach Stimmung können das verschiedene Menschen sein. Menschen, die Unruhe ausstrahlen, sehe ich eher ungern, wenn ich mich eh schon gestresst fühle. In solchen Momenten habe ich lieber Menschen in meiner Umgebung, die mich runterholen und erden. Wenn ich aber zu viel Ruhe in mir habe, dann liebe ich Menschen in meiner Umgebung, die mit mir etwas unternehmen und rausgehen. Raus, in die Natur oder unter Menschen.

Freunde sind für mich sehr wichtig. Auch meine Familie ist sehr grundlegener Teil von mir. 

Die Menschen, die mir wichtig sind, müssen aber nicht zwangsläufig in meiner räumlichen Umgebung leben. Vielmehr können mir Menschen auch nah sein, wenn sie an mich denken und mit mir telefonieren oder mit mir per Email in Kontakt sind. Eine räumliche Nähe sagt für mich nicht immer etwas über die Menschen aus, die mich umgeben.


  • Tierische Umgebung:
Meine Meerschweine-Herde verändert sich alle paar Jahre. Das ist der Lauf des Lebens. Seit einigen Jahren habe ich immer drei Schweine: 2 Weibchen und ein Männchen. Als mein letztes Weibchen gestorben war, dauerte es nicht lange, bis die Anneliese hier einzog. Meine Meerschweine begrüßen mich (bzw. das Futter, was potentiell immer in meiner Hand ist) immer mit viel Gequietsche. Das ist herrlich! Und sie rennen so ulkig in ihrem großen Stall von Etage zu Etage und bequatschen den ganzen Tag ganz viel. Außer natürlich, sie gehen ihrer Lieblingsbeschäftigung nach: schlafen. 

Meine Mina ist mir sehr ans Herz gewachsen. Wie war nur ein Leben ohne sie? Gerade mal zwei Monate wohnt sie bei mir und doch kann ich mir gar nix anderes mehr vorstellen. Wenn ich morgens aufwache, liegt sie auf ihrem Schlafkissen neben meinem Bett und schaut mich mit erwartungsfrohen Augen an: Kraulen? Wenn ich danach ins Bad gehe, dreht sie sich nochma gemütlich um. Dafür ist sie dann umso quierliger, wenns zur Morgenrunde rausgeht. Könnte ein Morgen schöner starten, als mit dem liebsten Hund der Welt eine Hunderunde zu gehen? Und so ist die Mina den ganzen Tag in meiner Umgebung und erfüllt mein Leben mit Leben und Freude. 




Ihr seht, "Umgebung" heißt für mich verschiedenes. Da geht es mir nicht nur um die räumliche Umgebung um mich herum. Sondern auch um die Menschen und Tiere, mit denen ich meine Zeit verbringe. Meine Umgebung beeinflusst meine Stimmung. Meine Stimmung beeinflusst meine Umgebung. (Klar, wenn ich frei habe, die Sonne lacht und Mina grinst, dann gehts raus in die Natur. Irgendwo in einen Wald oder einen Kanal. Dann führt mich meine Stimmung in eine andere Umgebung als wenn ich mit Trauermiene daheim am Frühstückstisch sitze und mich am liebsten wieder zurück ins Bett verkriechen würde.) Die Menschen in meiner Umgebung tragen mit zu meiner Stimmung bei und genauso auch wieder umgekehrt. Umgebung ist für mich sehr vielfältig und hat Einfluss auf Vieles in meinem Alltag. 


Habt ihr nun Lust auf weitere Short Stories zu dem Thema "Umgebung" bekommen? Dann schaut mal hier vorbei: klick!




Sonntag, 20. April 2014

Frohe Ostern!


Ihr Lieben! Ich wünsch euch heut einen schönen Ostersonntag und Morgen einen tollen Feiertag!
Liebe Grüße!

Freitag, 18. April 2014

Origami-Hasen für Ostern -> DIY

Gefühlt war vor 1 Woche Weihnachten und nun ist schon Ostern.

Von der eigentlich Hintergrundgeschichte dieser Feiertage mal abgesehen, haben beide für mich eine besondere Bedeutung. Das ist die Zeit, wo unsere Familie zusammen kommt. Wo wir gemeinsam frühstücken. Wo wir Zeit zusammen verbringen.

Früher war das anders. Doch seit einigen Jahren treffen wir uns eigentlich immer bei der Oma in Bayern. In ihrem kleinen Hexenhäuschen ist es zwar recht klein, aber dafür umso gemütlicher.

Wir rücken dann eng zusammen und sind als Familie vereint.

Unsere Tradition an Ostern sieht so aus, dass die Oma beim Bäcker (der immer mittwochs mitm Auto vorbei kommt) 2 Osterlämmer bestellt. Eines mit Puderzucker. Eines mit Schoki. An Ostersonntag deckt dann meine Mama (jaha!) den Tisch. Der ist dann voll mit vielem leckeren Essen, einer Ostereierkerze, Osterservietten und natürlich den 2 Osterlämmern. Es ist ein Fest, wenn wir die aufm Tisch haben. Wer darf sie anschneiden? Wer bekommt den Kopf? Wer bekommt das Hinterteil? Auch wenn wir zwei Lämmer haben, ist das mit Schoki definitiv heißer umkämpft. Und wisst ihr eigentlich, wie herrlich so ein Schoko-Lämmerkopf schmeckt? Und das zum Frühstück? Ein Traum :-)

Doch dieses Jahr passte es einfach nicht. Wir treffen uns nicht bei der Oma, sondern sind alle weit verstreut. Deswegen seht ihr (trotz der vielversprechenden Einleitung) nun auch kein Osterlamm, sondern eine Bastel-Deko-Idee für Ostern!


Diese kleinen Häschen sind recht schnell gefaltet, wenn man erst mal verstanden hat, wie. Und das wie, das ist am Anfang gar nicht so einfach. Eine supa-bebilderte Anleitung habe ich gestern bei Fredi von Seemansgarn gefunden. Mit den vielen Fotos und den Hinweisen vom kleinen Hasen versteht sogar ein Origami-Anfänger wie ich, wie es geht!

Die Anleitung findet ihr hier: klick!

Und weil ich direkt verliebt in die kleinen Hasen war, gings heut los mit der Falterei. Natürlich hatte ich kein rechteckiges Origami-Papier da. Deswegen habe ich meine DIN A4-Bastelbögen einfach zurecht geschnitten. (Wer kein Schneidebrett hat, nimmt einfach eine Schere.)


Nachdem die ersten 2 Häschen recht lange dauerten, gings danach recht fix.



Und so entstand eine ganze Versammlung von Osterhasen.



Grad war ich mit einer sehr lieben Freundin zum Osterspaziergang am Kanal verabredet. Da hat sie direkt zwei bekommen: einen für sich und einen für ihren Freund ;-) Die stehen nun sehr dekorativ bei ihr!

Ihr Lieben! Ich wünsch euch einen schönen Abend!



Noch mehr Frühlingsbilder gibts wöchentlich bei simply spring von der lieben Nina: klick.




Mittwoch, 16. April 2014

Heute ist ... Weltstimmtag (World Voice Day) ...

Au mann... Schon wieder ein Welt-Tag, den ich erst aufn letzten Drücker mitbekommen hab. Schon beim Welt-Geschwister-Tag war ich etwas spät dran. Aber noch ists nicht zu spät, denn noch haben wir den 16. April!

Heute ist der World-Voice-Day! Die offiziellen Infos findet ihr hier.

Beim Stöbern hab ich grad schon ein paar interessante Seite gefunden. Hier ein paar Beispiele:


Doch ich möchte natürlich auch meinen eigenen Senf zum Weltstimmtag beitragen.


Stimme. Ausdruck. Meinungsäußerung. Austausch. Kommunikation.

Geschieht das nur über die Stimme?

Eine Stimme ist einmalig, individuell. Wir Menschen verwenden bei der Kommunikation nicht nur unsere lautsprachliche Stimme, sondern auch Gestik, Mimik, unseren ganzen Körper. Unsere Stimme ist ein Teil davon. Aber nur ein Teil. Alles in allem spielt bei der Kommunikation viel rein, damit eine Kommunikation halbwegs ohne Verständigungsprobleme stattfindet.

Doch was tun, wenn die Stimme fehlt? Hier meine ich die lautsprachliche Stimme. Weil eigentlich jeder Mensch trotz fehlender Stimme mindestens einen, wenn nicht mehrere andere Teile der Kommunikation einsetzt. So weiß z. B. bei einem Lachen oder einem Mundwinkel-nach-unten-ziehen eigentlich fast jeder Gegenüber, was gemeint ist.

Warum ich ausgerechnet beim Weltstimmtag auf eine "fehlende" Stimme komme? Weil ich damit aufgewachsen bin. Meine Zwillingsschwester ist seit unserer Geburt schwerstkörperbehindert, inklusive einer Sprechbehinderung. Die genaue Bezeichnung ihrer Behinderung nennt sich: "Cerebralparese, Tetraplegie". Wiebke ist kognitiv komplett fit. Sie denkt wie jeder andere Mensch auch. Nur kann sie nicht mit einer eigenen Stimme sprechen.

Hier ein älteres Foto von uns beiden.

Ich weiß, wie wichtig eine Stimme ist. Eine eigene. Mit der man sich mitteilen kann. Ich weiß aber auch, dass es andere Wege und andere Möglichkeiten gibt.

Wir haben bereits sehr früh nach alternativen Wegen der Kommunikation gesucht. Damals, vor der Computerzeit, waren es natürlich erstmal die naheliegendsten Dinge:

  • Ja-/Nein-Fragen (also Fragen, die Wiebke mit einem Kopfschütteln oder Nicken beantworten kann)
  • Blicke (z. B. nach oben schauen heißt bei Wiebke bis heute: "der/die/das spinnt")
  • Fotos auf ihrem Rolli-Tisch, auf die sie zeigen konnte (groß genug, weil ihre Feinmotorik sehr eingeschränkt war)
Dann kamen nach und nach die Bliss-Symbole (Bliss-Symbole) in unser Leben. Mit der Zeit hatte Wiebke eine komplette Mappe mit vielen Bliss-Symbolen, um sich verständlich zu machen. Die wichtigsten Symbole kleben bis heute auf ihrem Rolli-Tisch.

Vor mittlerweile ca. 15 Jahren bekam Wiebke dann ihren ersten Talker: den Alpha-Talker (hier ein Bild). Der Talker war damals noch so, dass jemand (sprich: ich) mit seiner Stimme Worte oder Sätze in den Talker sprechen musste, diese aufgezeichnet wurden und von Wiebke später aufgerufen werden konnten. Soviel zur individuellen Stimme. Wir haben uns meine Stimme geteilt. Und doch war es ein riesiger Fortschritt! Eine Stimme, von Wiebke! Plötzlich konnte sie so alltägliche Dinge wie "Gute Nacht!" sagen!

Mit der Zeit kam die Technik in Gang. Mittlerweile gibt es sehr gute Talker mit elektronischer Sprachausgabe. Doch auch diese elektronischen Stimmen sind nicht so richtig vielfältig. Einmal im Jahr fahren wir zu einem Jahrestreffen unterstützt sprechender Menschen. Da ist es mir schon häufig passiert, dass ich dachte, Wiebke sagt was. Und dabei war es jemand völlig anderes, nur mit dem gleichen Talker und der gleichen Stimme :-)

All diese Talker hatten lange Zeit gemein, dass man sie entweder per Fingerdruck auf die einzelnen Felder bedienen konnte. Oder auch mit externen Tasten, die an der Kopfstütze, am Fußbrett oder sonst wo am Rolli befestigt wurden. Oder auch mit einem Stab, der an einem Helm befestigt war, der auf den Kopf gesetzt wurde. Seit einigen Jahren gibt es auch Talker mit einer Augensteuerung (hier ein Beispiel).

Doch all diese Geräte haben noch eines gemeinsam: sie sind sehr teuer und werden nur mit viel hin-und-her (wenn überhaupt) von den Krankenkassen übernommen. Da werden lieber erst teure MDK-Gutachten (Medizinischer Dienst der Krankenkasse) angefordert, die von Ärzten erstellt werden, die von der Thematik keine Ahnung haben und sich meist noch nicht mal auf ein Gespräch mit der betreffenden Person einlassen. Da werden lieber die Personen drumherum befragt und die Kommunikation mit der betreffenden Person wird einfach mal sein gelassen.

Stimme.

Sie ist so wichtig.

Auch wenn man keine eigene hat. Und auch, wenn man seine Mimik, Gestik undsoweiter nutzt.

Doch eine Stimme hilft, gehört zu werden. Von Menschen, denen die Thematik UK (Unterstützte Kommunikation) fremd ist. Von Menschen, die nicht wissen können, wie die individuellen Kommunikationssysteme der einzelnen Leute funktionieren.

Schnell wird man ohne lautsprachliche Stimme abgestempelt. Als "geistig behindert", als "dumm". Ohne Stimme hört man nix und versteht auch nix.

Warum?

Was hat "nicht sprechen können" mit den kognitiven Fähigkeiten eines Menschen zu tun?

Das sind festverankerte Vorurteile in vielen Köpfen. Zum Glück ändert sich das nach und nach. Die Menschen werden offener, in ihrem Denken, Reden, Handeln. Inklusion rückt in den Vordergrund und damit auch all die verschiedenen Formen des Mensch-Seins und der individuellen Ausprägungen.

Beim heutigen Weltstimmtag geht es eigentlich um einen anderen Schwerpunkt. Aber beim Thema "Stimme" hab ich direkt einen anderen Gedankengang gehabt und wollte euch an diesem Teil haben lassen. Und euch ein Stück weit in die Welt von UK mitnehmen. Das hier war nur ein kurzer Abriss. Habt ihr Lust auf mehr? Dafür hab ich euch ein paar Links zusammen gesucht:


So, damit verabschiede ich mich von euch! Aber ich bin sehr neugierig auf eure Meinung zum Thema "Stimme"! Welche Erfahrungen habt ihr mit eurer Stimme, mit der Stimme von jemand anderem? Wie wirkt Stimme?

Dienstag, 15. April 2014

Heute zeig ich euch: "Hier bin ich zuhause ...."

Die Michaela von "der alltägliche Wahnsinn" hat im März eine neue Reihe gestartet:

"Hier bin ich zuhause..."


Letztens hat sie uns schon ihre eigene Heimat (Duisburg) vorgestellt: klick. Mit zauberhaften Bildern und auch lieben Worten stellte sie hier ihre Heimatstadt vor.

Und heute bin ich dran :-) Und was zeig ich euch da wohl? Na klar: DORTMUND!



Hier könnt ihr euch anschauen und durchlesen, wat ich zu zeigen und zu sagen hab: klick!

Viel Spaß beim Dortmund näher kennenlernen!


Montag, 14. April 2014

Couscous-Salat -> 2erlei Art!

Habt ihr schonma Couscous gegessen?



Er zählt zu meinen Lieblingsgerichten. Weil er so wat von einfach und fix geht und mit fast allem schmeckt, wat man eh daheim hat. Und bei meinen Rad-Urlauben hab ich ihn immer in der Satteltasche dabei, weil er selbst mit Gaskocher ruckizucki zubereitet ist. Einfach 1 Teil Couscous, 1 Teil heißes Wasser, etwas Salz, alles in eine Schüssel, ca. 8 min warten, fertig ist die Grundlage. Der Rest kommt dann bzw. während man die ca. 8 min wartet.

Je nachdem mit was man ihn isst und wie man ihn würzt, schmeckt er immer wieder anders. Ob warm, als Beilage oder Hauptgericht, ob kalt, als Salat, egal. Couscous ist voll vielseitig!

Deswegen kommen wir nun zu: Cousous als Salat - 2erlei Art!

1. Rezept: "Roter Couscous-Salat"

 

Zutaten: 

1 Teil Couscous
     (je nachdem wie viel ihr wollt, so viel nehmt ihr / Reste schmecken am Tag danach super!)
1 Teil heißes Wasser
Tomatenmark
Sambal Olek 
Ajvar
Knoblauchzehen
Rote Bete ausm Glas
Rote-Bete-Saft von ausm Glas von der Roten Bete
getrocknete Tomaten
Sesampaste
Olivenöl
Essig
Frühlingszwiebel
Maiskörner aus der Dose
Salz
Pfeffer
Gewürze nach Geschmack

Couscous mit heißem Wasser übergießen und ca. 8 min stehen lassen.
Die Mengen macht einfach nach Gefühl und Geschmack. Haut einfach alles kleingeschnitten in eine Schüssel rein und schaut, wie es schmeckt! Falls ihr eine der Zutaten nicht habt, schaut, was ihr noch an rotem Zeug habt. Einfach alles verühren und abschmecken.








Sieht nicht so richtig dolle aus, schmeckt aber supa!

Am besten schmeckt Couscous-Salat übrigens, wenn ihr ihn einen Tag vorher macht. Am nächsten Tag ist er prima durchgezogen!


2. Rezept: "Bunter Couscous-Salat"

 

Zutaten: 

1 Teil Couscous
     (je nachdem wie viel ihr wollt, so viel nehmt ihr / Reste schmecken am Tag danach super!)
1 Teil heißes Wasser
Paprika
Tomaten
Frühlingszwiebeln
Möhren
Maiskörner aus der Dose
Fetakäse
Senf
Salz
Pfeffer
Sonstige Kräuter
Olivenöl
Essig

Zubereitung wie bei Rezept 1:
Couscous mit heißem Wasser übergießen und ca. 8 min stehen lassen.
Die Mengen macht einfach nach Gefühl und Geschmack. Haut einfach alles in eine Schüssel rein und schaut, wie es schmeckt! Falls ihr eine der Zutaten nicht habt, schaut, was ihr noch an buntem Zeug habt. Einfach alles verühren und abschmecken.






Auch hier gilt wieder: lieber am Vortrag zubereiten, dann schmeckt er noch viel besser. Und: Reste eignen sich super auch am Tag danach zum Essen :-)

In diesem Sinne: guten Hunger!